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Project Natick: Microsoft wirft ein weiteres Rechenzentrum ins Meer

Bild: Microsoft

Microsoft hat vor der schottischen Küste ein Rechenzentrum im Meer versenkt. Das bereits im Jahr 2015 als Experiment gestartete Projekt Natick wird somit fortgesetzt. Durch die Untersee-Rechenzentren möchte Microsoft die Kühlung und die Energieeffizienz der Rechenzentren verbessern.

Microsofts Untersee-Rechenzentren werden dabei wie geplant immer größer. Die nun im Meer vor dem schottischen Archipel Orkney versenkte Kapsel beherbergt zwölf Server-Racks und soll bis zu fünf Jahre unter Wasser verbleiben. Kabel sorgen für die Stromversorgung und Übertragung der Daten an die Außenwelt. 

Selbstversorgend ist das Untersee-Rechenzentrum nicht, womit Microsoft von dem Ziel, den benötigten Strom mittels Meeresströmung zu erzeugen, noch entfernt ist. Auch deshalb soll die Wahl auf Orkney gefallen sein, weil dort viel erneuerbare Energie erzeugt wird.

Keine Reparatur bei Hardware-Ausfall

Eine besondere Herausforderung bleibt die Wartung der Server. Hardware-Ausfälle können weiterhin nicht behoben werden. Lässt sich ein Server nicht mehr über eine Remote-Verbindung starten, etwa weil eine Komponente ausfällt, bleibt der Server ungenutzt in der Kapsel, bis diese wieder gehoben wird.




Bereits im August 2015 wurde eine erste Server-Kapsel im Meer an der kalifornischen Pazifikküste versenkt – den Prototyp benannten die Forscher Leona Philbot, nach einem Charakter aus der Videospielreihe Halo. Damals verblieb das Rechenzentrum jedoch nur für eine Testphase von 105 Tagen unter Wasser. 

Bereits zu dieser Zeit plante Microsoft mit einer späteren Verweildauer der Server-Kapseln unter Wasser von fünf Jahren, bevor die Hardware getauscht und das Rechenzentrum wieder versenkt werden soll. Insgesamt soll eine Unterwasserkapsel so 20 Jahre lang genutzt werden.

Offshore-Rechenzentren mit kurzer Bauzeit

Erweist sich auch das Rechenzentrum vor der schottischen Küste als Erfolg, möchte Microsoft im nächsten Schritt mehrere derartige Server-Kapseln bündeln und so ein Offshore-Rechenzentrum umsetzen. Dabei soll insbesondere die Bauzeit für derartige Anlagen mit nur 90 Tagen sehr viel geringer ausfallen als an Land.

Auswirkungen auf die Umwelt umstritten

Auch wenn Microsoft angibt, dass sich das Projekt Natick nicht negativ auf die Umwelt auswirkt, da die Emissionen von Wärme und Geräuschen sehr gering seien, sehen Experten insbesondere in größeren Anlagen eine Belastung für die Umwelt, da hierdurch die Wassertemperaturen im Umfeld steigen, was zu größeren Fischen führen würde.

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