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„Knapp der Feuerhölle entkommen“ Kölner erlebte Europapark-Brand und erhebt Vorwürfe


Rust/Köln - Stunden nach dem Feuer-Unglück im Europapark in Rust ist Alexander Fend (42) noch völlig aufgewühlt. 

Die Worte sprudeln aus ihm heraus, überschlagen sich beinahe. 

Er erlebte das Unglück hautnah mit, dachte in den ersten Minuten der Ungewissheit, er würde in Lebensgefahr schweben, sagt er. Seine Meinung: „Hätte der Wind sich gedreht, wäre ganz schnell Feierabend gewesen.“ 
Hier alles zur Feuerkatastrophe im Europapark in Rust nachlesen 

Die lodernden Flammen im Europapark, sie zerstörten ein Kostümlager und die Indoor-Themenwelt „Piraten in Batavia“, drei Attraktionen waren auch am Tag danach nicht mehr nutzbar. Eine riesige bedrohliche Rauchsäule stieg auf. 500 Einsatzkräfte waren in Rust vor Ort, um den Brand zu löschen und tausende Besucher zu evakuieren. 


 Alexander Fend erlebte das Feuer hautnah mit. 

 „Ein riesen Knall“ Als der Brand ausbrach, fuhren Fend und seine Freundin gerade auf der Achterbahn „Blue Fire“. 
 Die Rauchsäule war nach Fends Angaben etwa 40 Meter hoch.  „Plötzlich gab es einen lauten Knall“, erinnert sich Fend. 

„Ich dachte zuerst, das wäre Teil der Attraktion. Innerhalb kürzester Zeit gab es eine enorme Rauchentwicklung.“ Besucher machten Handyfilme vom Großbrand So richtig wusste zunächst offenbar keiner der Europapark-Besucher, was da gerade passiert war. Nur Einzelne seien in Panik ausgebrochen. „Einige haben Videos gemacht, keine 50 Meter vom Feuer entfernt“, sagt Fend. Auch der Kölner griff zum Handy. 


„Ich weiß nicht, warum ich so blöd war, zu filmen“, echauffiert er sich im Nachhinein. Die Flammen seien 35 bis 40 Meter hoch gewesen, beschreibt Fend das Szenario. „Der Rauch war so dicht, dass man nicht mal das Feuer gesehen hat.“ Frau vermisste ihre Kinder Da wurde auch dem Kölner klar: Die Lage ist ernst. 

„Ich habe meine Freundin angeschrien: 'Wir müssen hier raus!' Dann habe ich mir meinen Hund, der angeleint war, in Panik geschnappt und bin mit meiner Freundin rausgerannt.“ Eine Frau habe noch gerufen, ihre Kinder seien in der Nähe des Feuers, erinnert sich Fend. Nur kurz darauf seien ihm schon 30 Notarztwagen entgegen gekommen. 

Zweistelliger Millionenschaden Inzwischen haben die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle gebracht, der Rauch verzieht sich allmählich. Und enthüllt das Ausmaß des Unglücks. 

Zwei Attraktionen sind komplett zerstört, nach EXPRESS-Informationen geht der Schaden in den zweistelligen Millionenbereich. Sieben Menschen wurden verletzt, allesamt Einsatzkräfte der Feuerwehr. Sie haben das Krankenhaus bereits wieder verlassen. 

Intern soll ein Kurzschluss in der Kleiderkammer als Ursache kommuniziert worden sein. Kölner macht Europapark Rust Vorwürfe Fend ist einfach nur heilfroh, noch am Leben zu sein. „Wir sind nur knapp der Feuerhölle entkommen”, meint er. 

„Die Hitze, die dort herrschte – das kann man sich nicht vorstellen.“ Für den 42-Jährigen sei unverständlich, wie passiv sich der Freizeitpark nach Ausbruch des Brandes verhielt. „20 Minuten ist nichts passiert. Es gab keine Durchsagen“, sagt Fend. 

„Die Fahrgeschäfte sind einfach weitergefahren, im Restaurant nebenan haben die Gäste weiter gegessen. Ich finde das verantwortungslos und zum Kotzen.“

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