Kurznachrichten

Frohe Weihnachten!




 
Schlaglicht: Das Autofahren kostet demnächst mehr. Oder wir fahren elektrisch. Und dann kostet es uns sehr viel mehr. Das Auto bringt uns dann um den letzten Hosenknopf. Aber zum Glück sind wir Kunden ja zu blöd. So sagte es schon der VW-Boss. Das ist der Grauschopf, der Mrd in China versenkte, Mrd-Wiedergutmachung für seine Schummel-Karren an US-Kunden zahlte und Deutschland mindestens 20 000 Arbeitsplätze kostete.

Er, der  Boni-Kassierer, oder besser -Rücksteller, der Diesel-Räucherer aus Wolfsburg. Ein nach eigenen Angaben  unterbezahlter, deutscher Manager, der neben Deutschbankern und Dobrindt derzeit unbeliebtesten Gattung im Lande. In den USA säss er übrigens längst ein. Bei uns spuckt er große Töne.

Kommen wir zur nächsten Katastrophe unter Männern mit nachweislich geringsten Erfolgen: Alexander Dobrindt von der CSU. Der Mann schafft 2017 mit einem Doppelschlag einen besonderen Schaden beim Steuerzahler, obwohl er nach Goethe stets das Gute will und des Dobrindts schafft: 

Die Maut. Sie kommt entgegen allen Unkenrufen der Kanzlerin doch noch. Sie soll 500 Millionen bringen. Und Deutsche nix kosten. Soll. Aber genauer betrachtet stimmt das so nicht ganz. Mit einem gestaffelten Vignettensystem sollen „höhere Kosten ausgeglichen werden“. Aha. Es gibt also höhere Kosten. Umweltfreundliche Autos sind billiger. Da aber in Deutschland die Autos im Schnitt  mit neuneinhalb Jahren immer älter werden, darf sich also die Freude in Grenzen halten. 

Wenigstens die Ösis und die Holländer wollen gegen diese Maut klagen. Vielleicht retten sie uns deutsche Autofahrer vor neuen Kosten und dem Unbill des VW-Chefs.
Kommen wir zum zweiten Anschlag  Dobrindts auf des Bürgers Hauskasse: Der Abschaffung der DVB-T-Standards Ende März nächsten Jahres. Rund 300 000 TV-Geräte kann man dann zuhause faktisch wegwerfen. 

Dann soll zwar das Bild schärfer, das Angebot aber nicht besser werden. Ein neuer HD-Standard ist längst in den Hinterzimmern des Mannes mit dem größten Anteil an superteueren Fremdberatern von Mckinsey, PWC, etc. beschlossen. 

Also zahlen wir vereinfacht gesprochen für RTL und Prosieben, für die Freien auch noch Geld. Es wird ein teueres Jahr. Die KfZ-Versicherungen glichen sich der Gier ebenfalls an und begründeten die 20 Prozent mehr mit gestiegenen Ersatzteilkosten. Abenteuerlich: Ersatzteile zahlte ich bisher immer selber…

Die Pflegeversicherung stieg um ein paar Prozentchen, so auch die Krankenkasse. Und das alles hat natürlich nichts mit Zuwanderern und inkompetenten Politikern zu tun. Nein. Wir freuen uns auf Merkel, unsere Weihnachts-Angela und ihren Knecht Dobrindt-Ruprecht, die Deutschen Banker und all die anderen Verweser des deutschen Mittelstands. 

Jener  Familienbetriebe, die nach Kanzlerinnenmeinung ja nicht systemisch sind, aber trotzdem den ganzen Schlamassel zahlen müssen. Frohe Weihnacht! Der Glühwein steht da vorne links, Prost .

Quelle