Berlin-Attentat: Anis Amri war im Ruhrgebiet bestens vernetzt! Er hatte sogar den Schlüssel zu einer Moschee



Der mutmaßliche Berliner Attentäter Anis Amri war im Ruhrgebiet deutlich besser vernetzt als bislang angenommen.
Der in Mailand erschossene Tunesier soll laut WDR während seiner Zeit in NRW ein Dutzend Moscheen im Ruhrgebiet besucht haben.

Schlüssel zur Moschee

Er soll zudem sehr gute Kontakte nach Dortmund gehabt und den Schlüssel zu einer Koranschule im Stadtteil Eving besessen haben, in der er außerdem auch übernachtete.






Zwei seiner Kontakte sollen zudem Bezüge zum IS gehabt haben. Laut Landeskriminalamt Düsseldorf soll er Vorbeter gewesen sein.
Seit Ende 2015 sei er regelmäßig zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet gependelt.
Amri soll verantwortlich sein für den Anschlag mit zwölf Toten auf einem Berliner Weihnachtsmarkt.

In Italien wurde er erschossen

Am 23. Dezember war er auf der Flucht bei einer Polizeikontrolle in Italien erschossen worden. Nach dem Anschlag hatte die Polizei unter anderem eine Flüchtlingsunterkunft in Emmerich durchsucht, einen weiteren Einsatz gab es in Dortmund.

Der Tunesier war nach Angaben von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) 2015 nach Deutschland eingereist, er hatte nach seinem Aufenthalt in NRW seit Februar 2016 überwiegend in Berlin gelebt.

Die Opposition im NRW-Landtag wirft den Behörden schwere Fehler bei der Überwachung des als Gefährder eingestuften Tunesiers in Nordrhein-Westfalen vor.


(dpa/fb)

Berlin-Attentat: Anis Amri war im Ruhrgebiet bestens vernetzt! Er hatte sogar den Schlüssel zu einer Moschee Berlin-Attentat: Anis Amri war im Ruhrgebiet bestens vernetzt! Er hatte sogar den Schlüssel zu einer Moschee Reviewed by Jura on Dezember 28, 2016 Rating: 5

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