Kurznachrichten

Achtjähriges Jubiläum eines Terroranschlages


Opfer , der Polizist Alois Mannichl


Heute erwartet  uns das achtjährige Jubiläum eines Terroranschlages, welcher die Republik in ihren Grundfesten erschütterte. 


Ein schlangentätowierter Kahlschädel kam wie aus dem Nichts, entwendete einem Polizisten dessen Lebkuchenmesser, stach auf diesen ein, und verschwand wieder im Nirwana, ohne auch nur die geringste DNA-Spur zu hinterlassen.

Das unschuldige Opfer dieses fiesen Schlangenmenschen, der Polizist Alois Mannichl, wurde später in leitender Funktion ins neue Straubinger Polizeipräsidium versetzt. Als Dank für seinen Mut, der rechten Phantomnazigewalt ein Gesicht gegeben zu haben.

Doch die folgenden Nachrichten im Fall Mannichl klangen nicht gut. Unterlag der Polizeichef nach mehreren Gerichtsprozessen einem NPD-Chef, welchem er eine üble Nachrede unterstellt und den er angezeigt hatte.  Es mußte sogar das SED-Zentralorgan das Neue Deutschland resigniert feststellen:

 „Seit 500 Tagen ermittelt die bayerische Kripo. Alle Spuren bleiben vage, bis sie irgendwo im Nichts verschwinden. Dabei gab es um die 3000 Hinweise. Weit mehr als 2000 Bürger sollen befragt worden sein. 

… Auch die ungewöhnlich hohe Summe von 20 000 Euro, die für zielführende Hinweise ausgelobt werden, bringt die Ermittler nicht weiter. Verdächtige werden festgenommen, um sie wieder zu entlassen. Alle verfügen über wasserdichte Alibis.“ 

Doch die Mutigen vom Internetportal „Mut gegen rechte Gewalt“ sind den Tätern dicht auf der Spur. Dort weiß man, daß der Terroranschlag von einem Kaltblutnazi aus Bayern verübt wurde:


„Die kaltblütige Tat ist symptomatisch für die hohe Gewaltbereitschaft innerhalb der bayrischen Neonaziszene.“


Zwar ist dem Täter wegen der fehlenden DNA die Zugehörigkeit zur bayerischen Kaltblutrasse noch nicht nachgewiesen worden, doch soll das zehnköpfige Ermittlerteam vor wenigen Tagen in unmittelbarer Nähe  des Tatortes einen Seppelhut gefunden haben, welchen der Täter bei einer mitternächtlichen Wiederkunft verloren haben könnte.

Ob der bayerische Schlangenmensch auch einen Stiernacken hat und auf Hufen läuft, ist allerdings bislang noch unklar. 

 
Ermittlungen laufen weiter.