Kurznachrichten

Russland tötet bei Angriff auf IS-Stellung 30 westliche Geheimdienstmitarbeiter



Vor der Küste Syriens operierende russische Kriegsschiffe haben ein militärisches Operationszentrum ausländischer Geheimdienste (in Syrien) angegriffen und zerstört; dabei seien mehr als zwei Dutzend Geheimdienstmitarbeiter aus Israel und anderen westlichen Staaten getötet worden, berichtet die iranische Nachrichtenagentur FARS.


„Die russischen Kriegsschiffe feuerten drei Marschflugkörper des Typs Kalibr auf ein von westlichen Militärs und Geheimdienstlern in der Nähe des Bergs Sam’an in der Region Dar Ezza westlich von Aleppo betriebenes Operationszentrum ab; dabei wurden 30 israelische und andere westliche Geheimdienstmitarbeiter getötet.“ 

Das hat die auch Meldungen in arabischer Sprache verbreitende russische Nachrichtenagentur Sputnik unter Berufung auf eine Quelle bei der syrischen Armee in Aleppo am Mittwoch berichtet.

Das Operationszentrum befand sich in Höhlen des hoch aufragenden Berges Sam’an, der zu einer Gebirgskette im Westen der Provinz Aleppo gehört. Unter den Toten waren neben Geheimdienstmitarbeitern aus Israel auch solche aus den USA, Saudi-Arabien, Katar und Großbritannien. 

Die Getöteten sollen die Angriffe der Terroristen auf Aleppo und Idlib geleitet und koordiniert haben.

Bereits Anfang September sei Einheiten der syrischen Armee ein Präventivschlag auf eine Außenstelle des Operationszentrums in der Nähe der von Castello in den Norden Aleppos und zu Farmen bei Mallah führenden Straße gelungen, die Anschläge auf diese wichtige Nachschubstraße organisierte, verlautete aus der gleichen Quelle.

Artillerie-Einheiten der syrischen Armee hätten Stützpunkte der Terroristen in Zahra Abdo Rabbah, Kafar Hamra und Hurayatyn beschossen und Dutzende feindlicher Kämpfer verwundet oder getötet.

Außerdem habe die syrische Luftwaffe Nachschubrouten der Terroristen bombardiert, die vom Norden Aleppos nach Hayyan und vom Westen Aleppos in dessen Norden führen und Konvois der Terroristen in Al-Aratab, Urom Kobra und Ma’ara al-Artiq zerschlagen und viele feindliche Kämpfer gezwungen, über die türkische Grenze zu fliehen.

Verschiedene Medien haben berichtet, dass die syrische Armee im Süden Aleppos auf dem Vormarsch ist und die Kontrolle über mehrere strategisch wichtige Teile der Stadt Khan Touman zurückgewonnen hat.

„Mehrere Depots in Khan Touman werden jetzt von der syrischen Armee kontrolliert,“ meldeten Medien in arabischer Sprache unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Aus dieser Quelle stammt auch die Information, die syrische Luftwaffe und Artillerie-Einheiten der syrischen Armee hätten Stützpunkte und Stellungen der Terroristen im Khan Touman angegriffen.

Was haben Mitarbeiter westlicher Geheimdienste in Höhlen in Syrien zu suchen? – fragt auch Prof. Michel Chossudovsky in einem Artikel.