Kurznachrichten

„Drei, drei, drei“ — „Türken frei!“

 Halbsatire
Dumm? Dämlich? Ungebildet? Oder bloß antikatholisch und links? 
Die Spaghettimonster-Fraktion unter Meinl-Reisinger sieht in Türkenbefreiungsgedenken Politpropaganda.

Der katholische Bundeskanzler Engelbert Dollfuß und Graf Starhemberg haben 1933 als Vertreter der ÖVP-Vorgängerpartei eine Feier zum Gedenken an die Türkenbefreiung Wiens von 1683 organisiert. Dollfuß wurde beim zweiten sozialistischen Putschversuch des Jahres 1934 ermordet [Bild: Archiv kreuz-net]

Türken schon im 15. Jahrhundert eine „Landplage“

Das 1480 gestiftete „Landplagenbild“ am Grazer Dom, ein Fresco des Thomas von Villach, stellt die Türken, die Pest und die Heuschrecken als Gottesplagen dar, denen die Stadt ausgesetzt war.
„1480 Umb uns Fraunta]g der [schie]ung sind hie zu
[Gr]a[tz gots plag drei] gewesen Haberschreckh
Türkn und [pestilentz] und yede so grosz dasz
[dem] Menschn unerhörlich ist got sey uns gndi“

 

Türkenabwehr

Die Türkenabwehr sollte bis ins 18. Jahrhundert hinein fortdauern, die entscheidende Wende gelang 1683 mit der Befreiung Wiens von der osmanischen Aggressionspolitik.

 

Kopfabhacken — eine muselmanische Tradition

Bereits damals drohte der osmanische Muselmanendiktator, er werde den Anführern der Verteidiger von Wien — Bischof Kollonitsch und Graf Starhemberg — die Köpfe abtrennen und sie als Zeichen seines Sieges durch die Stadt führen lassen.
Es kam anders: Der Wien-Belagerer Kara Mustafa Pascha durfte seinen Kopf am eigenen Körper nur bis Belgrad tragen, weil Sultan Mehmed IV. eine Fortführung dieses Zustandes als nicht schicklich fand. 

Der von den Entsatzarmeen vorgefundene Kopf Kara Mustafas wurde nach Wien gebracht und bis in die 1970er Jahre dem gewillten Publikum gezeigt.
Die Wiener SOZI-Stadtregierung hat vor erst kurzer Zeit den Mustafa-Schädel an verheimlichter Stelle pietätlos verscharrt. 

 

Mariae Namen

Die Türkenbefreiung feiert die Katholische Kirche seit Seiner Heiligkeit, Papst Innozenz XI. als katholischen Feiertag.

 

Geschichtsgedenken auch schon Hetze?

Als die FP-Akademie für den 12. September 2016 eine Veranstaltung unter dem Titel „Abendland beschützen. Damals wie heute“ anläßlich der 333jährigen Wiederkehr des (zweiten) Befreiung von Wien von den Türken (genauer: Osmanen) ankündigte, begann die Interessensvertretung der Asylindustrie zu geifern.

 

„Standard“-SOZI Rauscher als Hinterhofliterat

Auch die projüdische und in vielen Berichten antikatholische Tageszeitung „Der Standard“ macht sich über die Gedenkveranstaltung der FPÖ-Akademie lustig: „Drei, drei, drei, mit Ali große Keilerei!“ 
Diesen poetisch wertvollen intellektuellen Auswurf haben wir für den Titel dieses Beitrags übernommen.

 

Hellseherische Nudelsiebintellektuelle

Die Vertreterin der intellektuellen Nudelsiebfraktion, Beate Meinl-Reisinger (Neos Wien), soll den Magistrat der Stadt Wien gebeten haben, „... zu prüfen, inwieweit ... eine Veranstaltung mit verhetzendem, beleidigendem oder rassistischem Inhalt durch die Stadt Wien mit Fördermitteln unterstützt wird.“
Vermutet hatte die Nudelsiebfraktionistin, die FPÖ könnte etwa die jetzige muselmanische Einwanderungswelle mit den Greueln der Türken des 15. bis 18. Jahrhunderts vergleichen. 

Bisher waren die Neos vor allem durch den Versuch Nico Alms (nunmehr Abgeordneter der Neos), eine Nudelsiebreligion zu begründen, in der Öffentlichkeit wahrnehmbar gewesen. Der Versuch endete allerdings beim Psychotest.

 

567-Jahr-Siegesfeier der Erdogan-Demokratur

Als Ende Mai 2016 der türkische Machthaber Erdogan eine Million Erdogan-Demokraten den muselmanischen Sieg über das christliche Konstantinopel (derzeit: Istanbul) unter Aufbietung von Janitscharen-Darstellern feiern ließ, war von Meinl-Reisinger nichts zu hören.
Wenn Frau Meinl nur gewußt hätte, daß die Janitscharen sich aus Kriegern zusammensetzten, die im Zuge der Knabenlese (zumeist) christlichen Familien im Kindesalter geraubt worden waren, wäre sie doch sofort zum türkischen Botschafter sich beschwerden gelaufen — wenn der nicht gerade wegen einer PKK-Demonstration in Wien zu Erdogan abgezogen worden ist. 

So aber bleibt sie nur als lebender Beispiel für die irrige Ansicht des ÖVP-Ministers Sebastian Kurz, in den Schulen müßten die Türkenkriege nicht gelehrt werden.