Der kleine Unterschied

von Karl Richter

... läßt sich manchmal an kleinen, aber feinen Details festmachen. 

Der Chef der österreichischen Freiheitlichen, Heinz-Christian Strache, fand sich dieser Tage zum wiederholten Mal in Israel ein und durfte sich auch im israelischen Nachrichtensender „i24 News“ äußern. 
 
Gutgelaunt bekannte sich Strache zum Existenzrecht Israels


Gutgelaunt bekannte sich Strache dort zum Existenzrecht Israels, schwärmte von den vielen, herzlichen Kontakten, die sich in Israel im Laufe der Jahre ergeben hätten, verurteilte jede Form von Antisemitismus aufs schärfste und bekannte sich zu den „jüdisch-christlichen“ Fundamenten Europas. 

Die organisierte Vernichtung von sechs Millionen Juden sei ein Verbrechen der „Nazis“, das sich niemals wiederholen dürfe; mit einer solchen „kriminellen Ideologie“ wolle er, Strache, nichts zu tun haben und auch nicht in Verbindung gebracht werden. „Ich habe das immer gesagt“ (das komplette Strache-Interview hier: http://www.i24news.tv/en/tv/replay/the-lineup/x43xqd0). 

NPD-Europaabgeordnete Udo Voigt

Der NPD-Europaabgeordnete Udo Voigt wird kommende Woche nicht nach Israel, wohl aber zum wiederholten Mal nach Syrien reisen, wo er sich im Rahmen einer offiziellen Einladung aus erster Hand über die Erfolge der Assad-Regierung im Kampf gegen die Kopfabschneider-Miliz „Islamischer Staat“ informieren wird; wohlwissend, daß die syrischen Streitkräfte mit ihrem eigenen Land auch Europa gegen den islamistischen Terror verteidigen, dem die US-Verbrecher die Bahn geebnet haben. 

Bereits letztes Jahr reiste Udo Voigt im Rahmen einer Beobachtermission nach Syrien und konnte sich davon überzeugen, daß ein Gutteil der westlichen Medien-Berichterstattung über den dortigen Konflikt aus Hetze und Desinformation besteht.
Freunde macht man sich bei den tonangebenden Kreisen damit freilich nicht. 

Da wäre Udo Voigt besser ebenfalls nach Israel gereist.

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