Kurznachrichten

Regensburger Polizeidirektor Wolfgang Mache zeigt Zivilcourage

Polizeidirektor Wolfgang Mache (Foto) ist ein wahrer Held. Vergangenen Donnerstag ging er als Privatmann zu einer Islamveranstaltung und musste dort erleben, wie doch tatsächlich kritische Fragen gestellt wurden. 



Na, wenn das mal nicht total Autobahn ist. Wo kommen wir denn da hin, wenn wir die Anhänger der friedlichen Religion™ so in ihren Gefühlen verletzen?
Und so sah Wolfgang Mache diesem respektlosen und unsensiblen Treiben nicht lange zu. Er stand ganz mutig auf und meinte, dass man mit Muslimen doch nicht ständig auf Konfrontation gehen dürfe, sondern die Gemeinsamkeiten mit ihnen fördern solle.
Und mit diesem Redebeitrag glaubte er allen Ernstes, dem Spuk von „Rechten“ ein Ende gemacht zu haben. Jedenfalls erzählte er es dem Reporter des „Donaukuriers“ später so (Printausgabe vom 6./7. Februar 2010):
Der geplante Moscheebau in Regensburg und die Integrationsbemühungen der Bürger stoßen erneut auf Widerstände. Störer aus der rechten Szene haben am Donnerstagabend versucht, eine Veranstaltung mit Andreas Renz, dem Ökumene-Beauftragten des Erzbistums München, im Regensburger Ostenviertel zu sprengen. „Die haben nicht damit gerechnet, dass ich da bin“, sagte Polizeidirektor Wolfgang Mache dem DONAUKURIER.
Abgesehen davon, dass wir den ehrenwerten Herrn Mache bis dato gar nicht kannten, haben uns seine zwei Redebeiträge weder beeindruckt noch etwas zur inhaltlichen Bereicherung der Diskussion beigetragen. Und das Sinnbild mit dem „Sprengen“ passt doch eher zu der Klientel, die er so wacker zu verteidigen sucht. Aber der Herr Polizeidirektor brachte noch einiges mehr durcheinander:

Der Polizeidirektor besuchte als Privatmann die Veranstaltung „Muslime unter uns“, als ein harter Kern von vier Rechten versuchte, mit abgestimmten Fragestellungen die Veranstaltung zu kippen. Dass es nicht zu tumultartigen Szenen kam, die laut Mache in der Regel von solchen Gruppierungen beabsichtigt seien, sei nur auf seine Anwesenheit zurückzuführen gewesen.

Da hat der wackere Polizeibeamte ja gerade noch eine Katastrophe verhindert. Wie heldenhaft von ihm. Interessant, dass er besorgte Bürger, die kritische Fragen zum Islam stellen, automatisch als „Rechte“ verortet. Die auch noch „abgestimmte Fragen“ hatten.
Nun, PI München war mit einem „harten Kern“ von acht Personen vor Ort. Dazu kamen noch zwei von PI Regensburg. Und wir machten es wie immer. Wir hörten uns den Vortrag an und stellten dann auf die Aussagen bezogene Fragen. Aber der Polizeibeamte war weniger an den Fakten zum Thema Islam interessiert, als an den Personalien der Fragesteller: 


Der Regensburger Polizeidirektor geht davon aus, dass sich im Pfarrsaal ein Unterstützerkreis der rechten Szene von etwa zehn Personen befand. Die Hauptagitatoren verließen im Anschluss gemeinsam den Raum der Pfarrei Mater Dolorosa. Einer von ihnen fuhr in einem Auto mit Passauer Kennzeichen davon.
Da hat sich der Spürhund doch tatsächlich auf die Lauer gelegt und fleißig die Autokennzeichen notiert. So einer wäre in der DDR ein guter IM geworden. Oder in der Nazizeit ein Blockwart. Und was soll das mit dem „Passauer“ Kennzeichen? 

War das etwa der geheimnisvolle Lebkuchenmessermann? Wurde an einem Hals ein Schlangentattoo gesichtet? Also bei uns konnte man nur Münchner oder Regensburger Nummernschilder observieren. Wolfgang Mache scheint unter Halluzinationen zu leiden. Das Mannichl-Syndrom lässt grüßen. Der unermüdliche Kämpfer gegen „Rechts“, der auch gerne selber mal Hand anlegt, will auch in Zukunft ganz fleißig sein:

Mache kündigte an, auch bei den kommenden gemeinsamen Veranstaltungen der christlichen und muslimischen Gemeinden anwesend sein zu wollen. Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatten Neonazis einen „Anti-Moschee“-Aufmarsch in Regensburg organisiert, dem sich ein bürgerliches Bündnis für Toleranz und Integration entgegenstellte.

Nun, bei PI München wird er sich schwer tun, „Neonazis“ oder „Rechtsradikale“ zu finden. Eher eine jüdische Mitbürgerin, einen aramäischen Christen aus der Osttürkei, einen sudanesischen Christen und mehrere Mitbürger mit osteuropäischem Migrationshintergrund. Die übrigens alle aus hautnaher Erfahrung viel über islamische Kulturbereicherung in ihren Heimatländern erzählen können. Wenn ein Herr Mache zuhören würde. Aber das will er ganz offensichtlich nicht.

An diesem Islam-Abend in Regensburg gab es noch mehr „Betroffene“. Allen voran Bernadette Dechant (Foto l.), CSU-Stadträtin, Vorsitzende des Frauenbundes der katholischen Gemeinde und Sprecherin der Bürgerbewegung „Innerer Stadtosten – Hohes Kreuz“, die „für die Integration der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Stadtosten kämpft“. Im Donaukurier liest sich ihre Wahrnehmung des Info-Abends so:
„Mit Entsetzen“ reagierte die Sprecherin der Bürgerbewegung, Bernadette Dechant, auf die jüngsten Vorkommnisse. Sie habe sich für ihre Mitbürger „geschämt“, sagte sie. „Wenn mich unsere muslimischen Freunde nicht so gut kennen würden, hätte ich jetzt Berührungsängste“, sagte sie.

Dechant hatte den Abend moderiert. Seit Jahren versucht die CSU-Stadträtin Vorurteile und Ängste gegenüber den Muslimen abzubauen, mit denen sie im Regensburger Stadtosten Tür an Tür wohnt. Unter ihnen seien viele Ärzte, Wissenschaftler und Ingenieure, viele von ihnen hätten einen deutschen Pass.
Ob sie ihre „muslimischen Freunde“ auch wirklich so gut kennt? Zumindest trieb dort vor wenigen Jahren schon einmal ein ganz besonders eifriger Rechtgläubiger sein Unwesen. Der Tunesier Mouldi Ben Ahmed Chaabane, der laut Bundeskriminalamt zu den 270 in Deutschland lebenden Radikal-Islamisten zählt, die als „brandgefährlich“ eingestuft werden, lebte in Regensburg mit Frau und vier Kindern komfortabel von 2700 Euro Sozialhilfe. Seinen Glauben übte er offensichtlich auch im islamisch-arabischen Zentrum Regensburg aus, das sich bei dem Info-Abend als ganz brav und „moderat“ präsentierte. Über Mouldi Ben Ahmed Chaabane berichtete „Report München“ des Bayerischen Fernsehens am 27.09.04:
Istanbul vor einem Jahr, ein grauenhafter Terroranschlag reißt fast 30 Menschen in den Tod, 450 werden verletzt. Wieder einmal haben Islamisten zugeschlagen: gleich mehrere Terrororganisationen mit Verbindungen zur Al-Qaida bekennen sich zu dem Attentat. Weltweite Trauer – Jubel dagegen in fundamentalistischen Moslemzirkeln – wie in Regensburg – in der Wohnung von Mouldi Ben Ahmed Chaabane. (…)

Günter Gold, der Präsident des Verfassungsschutzes Bayern: „Bei dieser Beobachtung ist auch der Chaabane aufgefallen, als Anhäger der EN Nahda und mit seinen Beziehungen zu den verschiedensten anderen Extremisten in Bayern aber auch im europäischen Ausland.“
Report München: „Was macht ihn so gefährlich?“
„Ihn macht so gefährlich, dass er nicht nur Anhänger der En Nahda war und auch noch ist, sondern dass er eben verschiedenste Beziehungen zu anderen Netzwerken des islamischen Terrorismus pflegt. Nach Italien, nach Frankreich, in die Schweiz und in verschiedensten anderen Ländern. Und das macht ihn so gefährlich für uns.“

Eingebunden ist die Bewegung in ein Netz der Muslimbruderschaft, das von Nordafrika bis in den Nahen und Mittleren Ost reicht – von bewaffneten Gruppen in Algerien über die Hamas- und Al-Aqsa-Brigaden in Palästina bis zur tunesischen En-Nahda und ihren deutschen Statthaltern. Das BKA, die Bundesanwaltschaft, das Bayerische Landeskriminalamt, das örtliche Polizeipräsidium und an erster Stelle das Landesamt für Verfassungsschutz in München versuchen mit dem Einsatz von V-Leuten und Abhörmaßnahmen das umtriebige Leben des Tunesiers zu dokumentieren – auch als Imam in Regensburger Moscheen, wo auch Report München seine Spur aufnimmt. Richtungskämpfe zwischen gemäßigten und radikalen Moslems endeten hier häufig in Schlägereien, die erst mit massiven Polizeieinsätzen unter Kontrolle gebracht werden konnten.

Seitdem hat Mouldi Chaabane seine Anhänger in der Al-Rahman-Moschee des arabisch-islamischen Kulturzentrums um sich geschart. Dort stoßen die Ermittler auf brisante Details: Zitat: „Chaabane gilt als Kopf einer insgesamt siebenköpfigen Gruppe äußerst gefährlicher Mitglieder der Al-Rahman-Moschee“.

Über Kontakte von Mouldi Chaabane zur Al-Rahman-Moschee berichtet auch Gerhard Piper vom „Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit“ (BITS) in seiner Publikation „Al-Qaida und ihr Umfeld in Deutschland – Who’s Who?“ vom September 2008 auf Seite 47:

Mouldi Ben Ahmed Chaabane ist tunesischer Staatsbürger. Er lebte in Regensburg von Sozialhilfe. Hier besuchte er die Al-Rahman-Moschee (Hemauerstr. 20) des islamisch-arabischen Kulturvereins e.V.
Chaabane flüchtete 2005 übrigens nach Großbritannien und wurde dort verhaftet. In der Veröffentlichung „Al-Qaida und ihr Umfeld in Deutschland“ wird noch von einer weiteren Person mit Nähe zum Terrorismus berichtet, die früher in Regensburg wohnhaft war: Ibrahim Raschid, ein Kurde aus dem Nordirak (S.81 bei G. Piper).
Dieser wurde im Oktober 2006 festgenommen und als erster in Deutschland überhaupt wegen Verbreitung von Propaganda für eine ausländische Terrorgruppe über das Internet zu drei Jahren Haft verurteilt. Er soll Botschaften u. a. von Osama bin Laden ins Netz gestellt haben.

Dass auch er Kontakte zum „islamisch-arabischen Zentrum“ hatte, ist aufgrund seiner Herkunft aus dem mehrheitlich arabischsprachigen Irak sehr gut möglich, wenn auch Gerhard Piper darüber keine Informationen bereithält.
Aber nicht nur der Donaukurier, auch die Donaupost beschäftigte sich ganz aufgeregt mit diesem Islam-Abend in Regensburg. Offensichtlich wurde auch diese Redaktion mit Informationen gefüttert:
In der anschließenden Diskussion kamen immer wieder kritische Bemerkungen von wenigen Zuhörern, die sich auf Inhalte des Korans und auf das Verhalten von Muslimen in ihren Heimatländern bezogen. Ein Besucher hatte einen Koran mitgebracht, den er immer wieder in die Höhe hielt, mit dem Vorwurf, er enthalte unzählige Tötungsaufrufe. Auch die Erklärung von Dr. Renz, diese Aussagen bezögen sich auf einmalige historische Ereignisse und dürften nicht als allgemeingültig interpretiert werden, konnte ihn nicht überzeugen.
Selbstverständlich konnte das den Zuhörer nicht überzeugen. Denn Dr. Renz hatte das gar nicht gesagt. Er äußerte vielmehr unmissverständlich, dass nicht nur Dschihadisten und Fundamentalisten diese Tötungsverse als Legitimation für den „Heiligen Krieg“ nehmen, da der Koran ihrer Meinung nach als direkte Anweisung Allahs wörtlich zu nehmen und für alle Zeiten gültig sei. Dr. Renz kenne zwar einzelne Islamwissenschaftler, die eine historische Eingrenzung dieser Verse vorzunehmen versuchen, aber dies sei keineswegs Mainstream im Islam.

Und so haben wir nicht nur ein Problem mit den 27 direkten Aufforderungen zum Töten und den 190 Stellen, in denen es ums Töten geht, sondern auch mit so vielen anderen Versen, die für Christen, Juden, Atheisten und sonstige „Ungläubige“ höchst bedenklich sind. Was auch Dr. Renz einräumte.

Wer einmal den Koran gelesen hat, der weiß, dass darin der absolute Machtanspruch auf Erden für den Islam postuliert wird. Andersdenkende und Andersgläubige seien zu unterwerfen und bei Gegenwehr zu töten.

Im Koran steht, dass Muslime kein Schweinefleisch essen dürfen. Daher essen gläubige Muslime auch kein Schweinefleisch. Es spielt keine Rolle, ob dieses Verbot nur damals in der arabischen Wüste ohne Kühlschränke wegen der schnellen Verderblichkeit des Schweinefleisches sinnvoll war und heutzutage nicht mehr. Es ist eine der vielen Anweisungen im Koran, die zeitlos gültig und nicht zu hinterfragen sind.

Im Koran steht ebenso, dass Muslime keinen Alkohol trinken dürfen. Also trinken gläubige Muslime keinen. Egal, ob es vielleicht nur damals bei den heißen Wüsten-Temperaturen empfehlenswert war. Verbote sind im Islam nicht zu hinterfragen, sondern zu befolgen. Islam heißt schließlich „Unterwerfung“ und nicht „eigenständiges Denken“. 

Im Koran steht im weiteren, dass Muslime keine Juden und Christen zu Freunden nehmen dürfen (Sure 5, Vers 51). Und so bilden sich überall in Europa abgeschlossene Parallelgesellschaften, in denen sogar schon teilweise, wie in England, die Scharia gilt.
Muslime dürfen auch keine Ungläubigen zu Beschützern nehmen (Sure 5, Vers 15). 

Daher kommt es mittlerweile in manchen Stadtvierteln, in denen mehrheitlich Muslime leben (wie in Berlin-Neukölln), schon zu Angriffen auf Polizeibeamte, wenn sie die Verhaftung eines „Rechtgläubigen“ vornehmen wollen.

Der Koran wird nicht historisch eingegrenzt. Und die Aufforderung zur Machtübernahme kommt dann, wenn sich Muslime stark genug dafür fühlen. Bis dahin darf „Taqiyya“ geübt werden, d.h. Ungläubige dürfen über die wahren Ziele des Islams in Unkenntnis gehalten werden.

Und wer noch unkritisch die Beteuerungen glaubt, wenn sich Muslime als „integrationswillig und moderat“ bezeichnen, der sehe sich diesen TV-Bericht des Hessischen Fernsehens über den Imam der Moschee in Frankfurt-Hausen an. Ein ganz typisches beispiel für einen Wolf im Schafspelz. Wenn man solche Personen scheinbar unbeobachtet trifft, dann offenbaren sie auf einmal ein ganz anderes Gesicht. 

Und was den sagenumwobenen „moderaten Islam“ anbelangt, sollte man dem Ditib-Vorsitzenden Sadi Arslan genau zuhören:
Der Botschaftsrat und Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), Sadi Arslan, hat im Gespräch mit der HÜRRIYET einen Euro-Islam abgelehnt. „Die Quellen des Islams sind der Koran und die Sunna des Propheten“, sagte Arslan.
Ob die vielen Regensburger Gutmenschen angesichts dieser Fakten irgendwann aufwachen, darf bezweifelt werden. Denn sie meinen es ja so gut mit ihren muslimischen Mitbürgern. Und bekämpfen lieber ominöse „Rechtsradikale“. Denn die Wahrheit ist eben oft unbequem. Während träumerische Multikulti-Luftschlösser so schön sind…


Kontakt:
» Polizeidirektion Regensburg: pd.regensburg@polizei.bayern.de
» CSU Regensburg: buero@csu-rgbg.de


(Text: byzanz / Fotos: RChandler)