Kurznachrichten

Marco d’Aviano — dem erfolgreichen Kämpfer gegen den Moslemsturm 1683

Das in der Schlacht von ihm vorangeführte Kreuz schlug die osmanischen Muselmanen in die Flucht. Gedenken wir seiner und erbitten wir im Gebet seine Unterstützung. Gerade jetzt in Zeiten der Zivilokkupation.

Marco d’Aviano, der „Retter des Abendlandes“, wie ihn ein katholischer österreichischer Bundeskanzler einst genannt hatte; den Sozialisten ein Dorn im Auge, steht er auf der roten Liste des roten Parteigeschichtlers Oliver Rathkolb, der für die SPÖVP-Regierung die Landesgeschichte für das Umerziehungsmuseum zur am Wiener Heldenplatz inhaltlich zurechtbiegen soll — Wien, Franziskanerkirche am Neuen Markt [Bild: kreuz-net]

Marco d’Aviano (1631—1699)

Nach der Eroberung des Oströmischen Reiches — 1453 ging Byzanz (Konstantinopel) an den Islam endgültig verloren — setzten die Osmanen im 16. und 17. Jahrhundert auf Rom an, Zentrum der Katholischen Kirche. Rom sollte über Wien, die Hauptstadt des „Heiligen Römischer Reiches“, dem Islam unterworfen werden.
In Wien residierte Kaiser Leopold  I. von 1658 bis 1705.
Am 11. September 1683 hatten die Muslime nach zweimonatiger Belagerung die Stadtmauer vollständig vermint und einen Teil bereits gesprengt. Wien konnte nur noch durch ein Wunder gerettet werden. Am 12. September 1683 schrieb der moslemische Chronist in das Schlachtenbuch: „Am frühen Morgen kam die Meldung, daß die Truppen der unseligen Giauren (Schimpfname für die Christen) in Stärke von 200.000 Mann am Donauufer anrücken.“
 
Papst Innozenz XI. hatte ihn auf die Bitte Kaiser Leopolds als päpstlichen Legaten an die Spitze des christlichen Heeres gestellt im Vertrauen auf seine wundertätigen Kräfte, die er in zahllosen Krankenheilungen und Exorzismen unter Beweis gestellt hatte. Mit Marco d’Aviano an der Spitze siegten die christlichen Heere auch in den Folgeschlachten: 1686 konnten sie Budapest zurückerobern, 1687 befreiten sie mit dem Sieg bei Mohacs Ungarn nach 150 Jahren vom Islam, und 1688 gelang ihnen die Rückeroberung Belgrads nach 400 Jahren.
Marco d’Aviano ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des 17. Jahrhunderts und wurde am 27. April 2003 seliggesprochen.

 

Hinweis

Der Beitrag zu Marco d’Aviano entstammt der Publikation „ISLAM von A bis Z. Ein Kurzlexikon“ von Frau Adelgunde Mertensacker.  Frau Mertensacker war die Begründerin der Christlichen Mitte.