Kurznachrichten

Neger

Als Neger (übernommen aus dem franz. nègre und dem span. negro, ursprünglich aus dem lat. niger für schwarz) werden Menschen mit dunkelfarbiger Haut bezeichnet, die eigentlich aus Schwarzafrika stammen. Sie sind Angehörige der negriden Menschenrasse

Eine andere, heute selten verwendete Bezeichnung für den Neger ist Mohr. Im allgemeinen, grob kennzeichnenden Sinne wird auch von Schwarzen – im Gegensatz zu Weißen – oder unzutreffend von Farbigen gesprochen. Im Zuge der Sklaverei wurden Millionen Neger nach Nordafrika, Westindien, Arabien und nach Nord- wie auch Südamerika verschleppt, wo deren Nachfahren heute siedeln. 


Kulturelle Merkmale

Kandidaten für den Stadtrat von Halle, 2014
 
Traditionelle negride, also schwarzafrikanische (sub-saharische) Gesellschaften sind stammesorientiert; ihre Spiritualität ist animistisch; ihre Medizin ist Hexerei; ihre Behausungen und sanitären Einrichtungen sind – so diese nicht von Weißen übernommen oder für sie errichtet wurden – armselig; ihre Land- und Viehwirtschaft auf Subsistenzniveau oder nichtexistent. 

In ihrem aus sich heraus entwickelten, d. h. natürlichen Zustand sind Neger nackt oder halbnackt; sie praktizierten Selbstverstümmelung, wohnten in kleinen Siedlungen (Krals), welche aus einfachen, ebenerdigen Behausungen bestehen. Sie benutzen grobe Kanus, die aus Baumstämmen herausgearbeitet wurden; sie hatten das Rad nicht erfunden, keine Schriftsprache oder aufgezeichnete Geschichte; sie hatten keine Verwendung für Geld, kein Zahlensystem, keinen Kalender, keine Straßen; und sie hatten keine Verwaltung und kein Gesetzbuch. Häuptlinge waren oftmals despotisch, kapriziös, grausam, aber im Vergleich zum Durchschnitt äußerst wohlhabend. Schlächterei kam häufig vor; Kannibalismus wurde häufig praktiziert. 

Die Sprache der Neger ist die Lautsprache. Zur Artikulation werden mittels Kehlkopf, Mund, Zunge usw. Knack- und Schnalzlaute erzeugt. Die Dialekte sind einfach, mit kaum vorhandenem Wortschatz für den Ausdruck abstrakter Gedanken. Das durchschnittliche Stammesmitglied lebt für den Augenblick und wird gelenkt von Triebhaftigkeit, und es ermangelt ihm aufgrund der klimatischen Bedingungen an Voraussicht. Neger weisen unter allen menschlichen Großrassen den minimalsten evolutionären Fortschritt und somit das niedrigste Entwicklungsniveau auf. 

Weiter verfügen Neger als einzige Rasse über keinerlei Neandertalergene. Darin liegt offenbar seine Empathielosigkeit und Unkreativität begründet.

Begriffe

Weil Neger wie Kaisa Ilunga sich daran stören, daß Deutsche Neger nun mal Neger nennen, läßt das BRD-Regime Klassiker umschreiben.
 
Im Sinne der politischen Korrektheit verschwand der Begriff Neger seit den 1970er Jahren weitgehend aus der Literatur und Verwaltungssprache, mit der fadenscheinigen Begründung, daß er rassistisch sei. Der Begriff, mitunter mittlerweile als N-Wort abgekürzt,[1] wird nur noch in der Umgangssprache verwendet. 

Die inzwischen an Seriosität mangelnde Duden-Redaktion empfiehlt, ihn zu vermeiden,[2] und selbst vor dem Umschreiben von Literaturklassikern wie bspw. Astrid LindgrensPippi Langstrumpf[3] oder Otfried PreusslersDie kleine Hexe[4] schreckt das BRD-Regime nicht zurück. 

Die eigentlich abwertende Bezeichnung für Neger ist das aus der VS-englischen Sprache kommende Wort Nigger, das heute meist durch „black population“ oder „African Americans“ ersetzt wird. „The Blacks“ als Begriff ist jedoch auch wieder auf Kritik gestoßen, da man der Meinung ist, daß ja nicht alle Dunkelhäutigen gleich dunkle Haut haben und diese bei den meisten eher braun statt wirklich schwarz ist. Paradoxerweise wird in den Vereinigten Staaten der Begriff „Nigger“ inzwischen aber zunehmend von der schwarzen Bevölkerung als Eigenbezeichnung verwendet, was sich auch an deren Musik und den Textinhalten erkennen läßt. Eine ähnliche Entwicklung ist in der BRD zu sehen, wo sich viele jugendliche Ausländer, vornehmlich Anatolier und Araber, inzwischen „stolz“ als „Kanaken“ bezeichnen. 

Das Wort Mohr kommt vom lateinischen Maurus, das soviel wie „maurisch“ oder „afrikanisch“ als geographische Bezeichnung für Nordafrika (Mauretanien) bedeutet und ursrprünglich vom Griechischem „ἀμαυρός“ (= dunkel) herrührt. Als die Mauren im 8. Jahrhundert in Spanien einfielen, nannten die Spanier sie „los moros“, was letztlich als „Mohr“ ins Deutsche gelangte.[5] 

Ähnlich wie das Wort Neger darf auch das Wort Mohr nicht mehr verwandt werden und muß, will man sich in Konformität mit dem Zeitgeist befinden, durch politisch korrekte Begriffe ersetzt werden. So wurde bspw. der 1918 zum 50. Jubiläum der Firma Sarotti eingeführte Sarotti-Mohr zum „Sarotti-Magier“, der Mohrenkopf (auch Negerkuß) zum „Schaumzapfen“, „Schokokuß“ oder „Schaumkuß“, und in der BRD lebende Neger fordern, die Berliner Mohrenstraße solle, ironischerweise, in Nelson-Mandela-Straße umbenannt werden.[6]
 
In Südafrika wurde für Schwarze der Begriff Kaffer vornehmlich von der Buren-Bevölkerung benutzt. Aber auch im damaligen britisch dominierten Rhodesien fand das Wort Kaffer seine Anwendung. 

In der BRD lebende Neger wollen die Berliner Mohrenstraße in Nelson-Mandela-Straße umbenennen.

Statistische Merkmale

Arbeitslose in den VSA nach Rasse/ethnische Herkunft
Mordrate von Personen zwischen 10-24 Jahren nach Rasse/ethnische Herkunft
  • Kriminalität: Obwohl Afroamerikaner nur 12-13 Prozent der VS-amerikanischen Bevölkerung darstellten, machten sie 2011 38 Prozent der fast 1,3 Millionen Gefängnisinsassen aus. Dagegen machten „Weiße“[7] 34,7 Prozent, Hispanics 21 Prozent aus.[8]
    2011 waren Neger in den VSA für 49,7 Prozent aller Festnahmen wegen Mordes verantwortlich, 32,9 Prozent für brutale Vergewaltigung, 33,6 Prozent für schwere Körperverletzung und 55,6 Prozent für Raub.[9]
  • Armut: Die Armutsrate für Weiße in den VSA betrug 2012 9,7 Prozent (18,9 Millionen) – niedriger als bei allen anderen rassischen Gruppen: 59,3 Prozent der Bevölkerung in Armut waren Nichtweiße. Bei Negern betrug die Armutsrate 27,7 Prozent (10,9 Millionen), bei Asiaten 11,7 Prozent (1,9 Millionen), bei Hispanics 25,6 Prozent (13,6 Millionen).[10]
  • Arbeitslosigkeit: Die Arbeitslosenrate für Neger betrug 2012 14,4 Prozent. Dies ist ein scharfer Kontrast zu der weißen Arbeitslosenrate, die bei 7,4 Prozent lag. Die Arbeitslosenrate für Hispanics (hispanoamerikanischer oder spanischer Herkunft) belief sich auf 11 Prozent. Dieser Trend ist nicht neu, da die Arbeitslosenrate für Neger fast doppelt so hoch ist als bei Weißen, seitdem die Regierung im Jahr 1972 die Zahlen aufgenommen hat.[11]
  • Jugendschwangerschaft: Die Rate der Jugendschwangerschaften für Neger (51,5 Geburten pro 1.000 Frauen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren) und Hispanics (55,7 Geburten) waren 2010 etwa das Fünffache der Rate von Asiaten (10,9 Geburten) und doppelt so hoch wie von Weißen (23 Geburten).[12]
  • Abtreibung: 30 Prozent aller Abtreibungen werden von Negerfrauen durchgeführt, obwohl sie weniger als 14 Prozent der weiblichen Bevölkerung in den Vereinigten Staaten ausmachen.[13]
  • Uneheliche Eltern: 72 Prozent der Negerkinder werden unter unverheirateten Müttern geboren. Bei Asiaten lag der Anteil bei 17 Prozent, bei Hispanics 53 Prozent und bei Weißen 29 Prozent (Stand 2008).[14]
  • Sklaverei: Schätzungsweise 15,88 Prozent der geschätzten Gesamtzahl von 29,6 Millionen Menschen in moderner Sklaverei leben in Afrika, südlich der Sahara. Das wären 4,7 Millionen.[15] (Zum Vergleich: Zwischen 1525 und 1866, in der gesamten Geschichte des Sklavenhandels in die Neue Welt, wurden 12,5 Millionen Afrikaner verschifft, von denen nur 10,7 Millionen überlebten. Doch nur ein winziger Prozentsatz wurde nach Nordamerika verschifft – 388.000).[16]
  • Herpes und AIDS: 50 Prozent der Negerfrauen haben Herpes und die Hälfte aller neuen HIV/AIDS-Fälle machen Neger aus.[17]
    Das Afrika südlich der Sahara hat die schlimmsten HIV- und AIDS-Epidemien in der Welt. 2012 lebten rund 25 Millionen Afrikaner mit HIV, fast 70 Prozent der weltweit Infizierten.[18]
  • Übergewicht und Fettleibigkeit: Afro-amerikanische Frauen haben die höchste Rate von Übergewicht und Fettleibigkeit im Vergleich zu anderen Gruppen in den Vereinigten Staaten. Vier von fünf afro-amerikanischen Frauen sind übergewichtig oder schwer fettleibig.[19]
  • Sozialhilfe: Während 38,8 Prozent der Sozialhilfe-Empfänger in den VSA „weiß“ sind, liegt der Prozentanteil bei der Negerminderheit bei 39,8 Prozent.[20]
  • Interrassische Kriminalität: Neger begingen in den Vereinigten Staaten 2007 433.934 Gewaltverbrechen gegen Weiße, acht mal so viel als die 55.685 Gewaltverbrechen, die Weiße gegen Neger begangen haben. Vergewaltigung belief sich fast ausschließlich auf „Schwarz-gegen-Weiß“, mit 14.000 Angriffen auf weiße Frauen durch männliche Afro-Amerikaner. Nicht ein einziger Fall von sexuellem Angriff auf eine Negerfrau durch einen weißen Mann wurde dokumentiert.[21]
    „Weiß-auf-Weiß“-Morde fielen von 63.704 Toten in den 1980er Jahren auf 46.179 Toten in den 10-Jahres-Zeitraum von 2000 bis 2009. „Schwarz-auf-Schwarz“-Morde sanken von 56.931 auf 41.457 Toten im gleichen Zeitraum. „Schwarz-auf-Weiß“-Morde stiegen von 8.503 auf 8.530, während „Weiß-auf-Schwarz“-Morde von 4.745 auf 4.380 fielen.[22]

Umgangssprachliche Verwendung des Wortes „Neger“

  • Im Kinderlied „Zehn kleine Negerlein
  • Negerbrot (Schokolade)
  • Negerküsse (Süßigkeit)
  • „Ich bin neger“ – in Österreich für „Ich habe kein Geld“
  • „Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie.“ (Palindrom)
  • „Einen Neger abseilen“ – vulgärsprachlich für den aktiven Stuhlgang in der derben Sanitärkultur
  • „Angeben wie zehn nackte Neger“ – Bezeichnung für Verhalten, bei dem deutlich mehr Schein als Sein vorhanden ist
  • „Das interessiert ganze Negerstämme!“ – Bedeutung: Was du sagst, hat keinen inhaltlichen Wert und ist für die Anwesenden ohne Relevanz.
  • Negerschweiß (Soldatensprache für Kaffee undefinierbaren Geschmacks)
  • Nick-Neger (Sparbüchsen für Spenden an afrikanische Kinder)

Zitate

  • „Ich war auch oft schon satt. Was meinen Sie, was ich oft satt war. Da hatte ich den Spinat bis hier stehen. Aber dann mußte man den Teller leeressen, aus Solidarität mit diesen hungernden Negerkindern in der Tagesschau. Das hat einem als Kind den Neger auch nicht sympathischer gemacht. [...] Und so etwas prägt einen auch. Das prägt eine ganze Generation. So gesehen ist die ganze Überernährung bei uns heute ein Akt der Solidarität mit dem hungernden Neger.“Volker Pispers, 17. September 2001
  • „Wenn humorlose Sprachpolizisten fordern, Worte wie Neger ganz aus der Sprache zu tilgen und zu verbieten, ist das Fundamentalismus.“ — Marius Jung, Mulatte und Komiker aus Trier
  • „Das war halt dann meine Stärke, den Neger zu finden, der ein Telefon hat.“Michael Jeannée, österreichischer Boulevardjournalist, Kriegsberichterstatter und Kolumnist über seine Zeit als Auslandsberichterstatter

Bildergalerie bekannter Neger

Videobeitrag

Der Unterhalter Harald Schmidt über die Verwendung des Begriffes „Neger“

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. Dabei ist N-Wort eine direkte Übertragung des VS-amerikanischen N-Word, das allerdings nicht Negro, was die korrekte Übersetzung von Neger wäre, bedeutet, sondern das Schimpfwort Nigger.
  2. Newsletter vom 29.10.2004
  3. 33-cabinet.png General Anzeiger, 23. Februar 2011: Vom „Negerkönig“ zum „Südseekönig“
  4. 33-cabinet.png Die Welt, 5. Januar 2013: „Die kleine Hexe“ künftig ohne „Neger“
  5. Junge Freiheit, 28. Dezember 2013: Thomas PaulwitzDie Mohrendämmerung
  6. No Humboldt 21, 13. Dezember 2013: Berliner Mohrenstraße soll in Nelson-Mandela-Straße umbenannt werden
  7. Darunter gezählt werden fälschlicherweise auch Indianer, Ureinwohner Alaskas, Asiaten, gebürtige Hawaiianer, pazifische Inselbewohner oder Personen, an denen man zwei oder mehrere Rassen erkennen konnte.
  8. Bureau of Justice Statistics: Prisoners in 2012 – Advance Counts, S. 11
  9. FBI: Crime in the United States, Arrests by Race, 2011
  10. Income, Poverty, and Health Insurance Coverage in the United States: 2012, S. 21
  11. CNN: African-American jobless rate surges, 6. Juli 2012
  12. Center for Disease Control and Prevention: Pregnancy and Childbirth Among Females Aged 10–19 Years – United States, 2007–2010, 22. November 2013
  13. Black Demographics: African Americans and Abortion
  14. NBC-News: Blacks struggle with 72 percent unwed mothers rate, 11. Juli 2010
  15. Global Slavery Index 2013
  16. The Root: How many Slaves Landed in the US?, 6. Januar 2014
  17. Your Black World: Let's Face the Facts: 1 in 2 Black Women Have Herpes.
  18. AVERT: HIV and AIDS in sub-Saharan Africa
  19. Womenshealth: Minority Women's Health
  20. Statistic Brain: Welfare Statistics
  21. Criminal Victimization in the United States, 2007: Statistical Tables, S. 55
  22. The Indy Channel: Interracial Homicide Rate Growing, 20. April 2012