Nicht vor meiner Haustür


“Aus den Augen, aus dem Sinn.” So lautet ein altes deutsches Sprichwort. Seinen wahren Kern hat es sich bis heute erhalten. Das zeigen die Stammtischparolen der bürgerlichen Mitte, die von “Ich bin für Flüchtlinge, aber…” bis “Solidarität ja, aber woanders” reichen. Eine Ohrfeige in drei Tautologien.

Eine Tautologie ist eine Aussage, in welcher derselbe Begriff demselben Begriff gegenübergestellt wird, wodurch sich dieser selbst bestätigt. Das klingt kompliziert, ist aber praktisch so banal wie einleuchtend. Eine Kuh ist eine Kuh. Aha! Was wie Kinderkram klingt, ist manchmal notwendig, um Dinge auf den Punkt zu bringen. Jetzt aber zu den Ohrfeigen. Klatsch!


Ausländer sind Ausländer. Ob Flüchtling, Bürger mit Migrationshintergrund, Asylant, Passdeutscher, Migrant, Ein- oder Zuwanderer, kriminell oder integriert. Wir sprechen über Fremde in unserem Land. Krampfhaftes Differenzieren ist hier Fehl am Platz. 


Sie sind hier, darauf kommt es an. Auch wenn wir wissen, dass sie selbst oft Marionetten in den Händen der Hochfinanz sind, welche die Welt ihrer natürlichen Grenzen berauben wollen, ändert das nichts an den Auswirkungen der Einwanderung. Fakt ist und bleibt: Sie sind hier, sie werden mehr, wir werden weniger, wir sterben aus. 

Wer nicht den Mut hat, diese Tatsachen offen auszusprechen, sollte sich auch das Abwiegen und Erklären der Hintergründe sparen. Ohne die Forderung nach Rückführung aller Ausländer sind diese nämlich sinn- und zwecklos. Ebenso das affige Hin- und Herschieben zwischen innereuropäischen Grenzen. Dafür setzt es gleich die nächste Ohrfeige. Klatsch!

Solidarität bleibt Solidarität. Lässt aber auch Raum für Kritik. Unsere Solidarität gilt allen, die von den Auswirkungen der Überfremdung betroffen sind. Das sind zunächst alle Anwohner von Asylantenheimen, alle Überfallenen, Vergewaltigten, Beraubten und deren Angehörige. 


Im zweiten Schritt betreffen diese Auswirkungen jeden Tiroler, Deutschen und Europäer. Oder was glaubt ihr, wie nett es hier wird, wenn die ethnischen Verhältnisse kippen? So sehr wir auch alle Volksgenossen verstehen, die bereits jetzt direkt von den Auswirkungen der Einwanderung betroffen sind, so sehr müssen wir jede Forderung nach einer Verlegung von Asylantenheimen kritisieren. 

Diese Reaktionen sind verständlich, nützen unserem Volk und unserem Land jedoch überhaupt nichts. Selbst für die Betroffenen ändert sich die Ausgangslage nur kurzfristig. Wenn neue Ausländer nachrücken – durch Geburten oder weiteren Zuzug – wird ohnehin jede Gemeinde, jede Stadt und jedes Dorf übernommen werden. Egoismus ist hier wiederum Fehl am Platz. Denn, Klatsch!

Heimat ist Heimat. Ob im Vinschgau oder Ulten, in Hamburg oder Wien – dieses Land ist unser Land. Wer sich biedermeierisch ins eigene Häuschen zurückzieht, wird die Tatsache der Landnahme vielleicht noch ein paar Jährchen verdrängen können. Wenn jedoch der Tag gekommen ist, an dem auch die letzten Einheimischen den neuen Landesherren weichen müssen, werden sich manche wünschen, sie hätten sich schon früher zum Widerstand entschlossen. 


Gemeinsam mit ihren Nachbarn, Freunden und Bekannten. Anstatt sich gegenseitig die Fremden zuzuschieben, in der trügerischen Hoffnung, man würde dadurch vor allem Übel gerettet werden. Nach und neben uns die Sintflut kann und wird niemals unsere Lösung sein.

 Manchmal braucht es eben ein paar Ohrfeigen, um zurück zu dem zu finden, was offensichtlich ist. So offensichtlich wie eine Tautologie. So offensichtlich wie das, was alle wissen, was aber noch unaussprechlich ist: Wir fordern die Rückführung aller Ausländer in ihre Heimatländer!



Quelle: Etschlichter
Nicht vor meiner Haustür Nicht vor meiner Haustür Reviewed by Jura on Mai 27, 2015 Rating: 5

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