Kurznachrichten

Ausländer füllen die Sozialkassen



// Randbemerkung//
*Wer's glaubt*

So einfach ist das also. Da wird im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung eine umfangreiche Studie erstellt. Und schon steht fest, daß die Ausländer die Sozialkassen füllen. So jedenfalls prangerte es auf den Titelseiten der Tageszeitungen.

Wer nun aber meint, daß damit den Schwarzsehern und Stammtischparolenerzählern endlich der Wind aus den Segeln genommen werden kann, der irrt. Denn wie bekannt, verschweigen die Medien bzw. die Nachrichtenagentur wesentliche Erkenntnisse. 

Bewußt werden solche Studien in so einem Fachchinesisch erstellt, daß kaum ein Außenstehender diese ganzen zusammengetragenen Erläuterungen versteht oder auch nur durchlesen möchte.

Aus der Erfahrung der Vergangenheit kommt nämlich auch diese Untersuchung nicht vorbei. Wenn einer von Geburt an in der BRD aufwächst, aber sich während seiner Kindheit fast ausschließlich in seiner Muttersprache unterhält, der hat schon mit Beginn der Grundschulzeit erhebliche Verständigungsdefizite. 

Das Elternhaus ist deshalb maßgeblich dafür verantwortlich, ob die ausländischen Kinder integriert werden können. Es zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Leben, wenn man sich aus falschem Nationalstolz den Gewohnheiten des Gastlandes widersetzt. 

Denn ohne einen Schulabschluß ist auch am Arbeitsmarkt keine Ausbildungsstelle zu bekommen. Hilfsarbeitertätigkeiten werden aber nun mal nicht von der Wirtschaft hoch entlohnt. 

Deshalb kommt diese Studien auch zu dem Schluß, daß nur gut ausgebildete Ausländer die Sozialkassen stützen können. Diese Euphorie, mit der die Medien jedoch die Öffentlichkeit überraschen wollte, war völlig überzogen. 

Aber warum sollten die gleichgeschalteten Presse, der Rundfunk oder die Fernsehsender sich plötzlich um 180 Grad ändern und dem Volk die ungeschminkte Wahrheit berichten? 

Es ist daher auch weiterhin nicht von der Hand zu weisen, daß die Asylantenschwemme und die ungebremste Flüchtlingsflut nur durch eine bürgernahe Politik zu stoppen ist. Andererseits brauchen sich die herrschende Politikerkaste und deren Büttel nicht zu wundern, wenn der Volksprotest auf die Straße getragen wird.



Hans-Michael Woitzyk