Psychiater: “Gutmenschen sind klinisch geisteskrank”

Der ironische Ausdruck Gutmensch bezieht sich auf eine Person, die sich lediglich aufgrund einer selbst unterstellten, jedoch tatsächlich nicht vorhandenen höheren Einsicht und Moralität sowie einer teils daran angelehnten und eingeübten Lebensweise, anderen Menschen gegenüber erhaben glaubt, einhergehend mit entsprechendem Dünkel, Blasiertheit und Hochmut.


Der Begriff „gut“ ist somit zum einen ironische Bezeichnung, zum anderen auch bezogen auf den Umstand, daß der Gutmensch gelegentlich zwar fraglos das naheliegende „Gute“ anstrebt (meist in Form der Linderung irgendeines direkt vor Augen liegenden Beschwernisses), dies aber ohne jede Rücksicht auf die daraus entstehenden, zumeist sehr viel schwerer wiegenden nachteiligen Folgen für das Zukünftige und das größere Ganze. Dieser intellektuellen Inferiorität ist geschuldet, daß Gutmenschen sich als besonders anständig wähnen und häufig andere Menschen, die nicht ihren dogmatischen Anforderungen entsprechen, als „unmenschlich“ diffamieren. 


Die Unterwerfung des Alltags unter „das Gute“

 

Gutmenschen sind eifrige und angestrengte Moralisierer, peinlich genau in jeder Äußerung und immer „politisch korrekt“. Eine ebensolche Haltung fordern sie von anderen Menschen und meinen sogar, damit einen guten Beitrag zur Sozialgemeinschaft zu leisten, ähnlich wie es die Service Clubs vorzuleben meinen. Charakteristisch für Gutmenschen ist die anerzogene Betroffenheitsmiene, die sie üblicherweise vorführen, sobald sie auf bestimmte sozial und politisch kritische Sachverhalte angesprochen werden; dabei ist jeder Spaß ausgeklammert. Mit ihrer übertriebenen, nur scheinbar moralisch begründeten Argumentation übergehen Gutmenschen sachliche Einwände und legen ihr Hauptaugenmerk u.a. auf eine Bekämpfung des Nationalismus (mit besonders schroffer Akzentsetzung gegen die nationalsozialistische Weltanschauung). 


Tradition und Psychologie des Gutmenschentums

 

Manche Gutmenschen leben durch ihr Verhalten einen „naiven Optimismus“ im Stil der 68er-Generation vor, deren bewundertes politisch-ideologisches Erbe sie vor allem bei Grünen und Sozialdemokraten vermuten. Eine politisch äußerst primitive und zudem gewaltbereite Extremvariante des Gutmenschentums findet sich insbesondere in mit der Antifa assoziierten Gruppierungen. Psychologisch bedeutet Gutmenschentum, daß jemand die zwingend notwendige Differenz zwischen der Kleingruppenmoral von Familie oder Sippe völlig verwechselt mit dem Normengerüst und den gesetzlichen Bindungen, die ein Staat von seinen Bürgern einfordert. Die rigide Moral einer totalen Solidarität, einer schrankenlosen Loyalität, eines gebändigten Sprechens und der viele Male beteuerten egalitären Stellung des Einzelnen, mag in Kleingruppen instinktiv verankert sein und dort durchaus auch seine Funktion haben. In anonymen Großgesellschaften jedoch führt der Gutmenschen-Appell an die totale Moralität auf direktem Weg in eine Erziehungsdiktatur und in totalitäre Umgangsformen zwischen Institution und Bürger. In diesem Sinn sprach Ernst Topitsch von „kriminellem Moralismus“. 

Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt, in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt, zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie (...) Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.
– deutschelobby.wordpress.com, 16. September 2009


Zur Begriffsgeschichte

 

Gutmensch Stöbele gegen das Inzest-Verbot

 

Bereits im 19. Jahrhundert bezeichnete Max Stirner die „Pfaffen, Eltern und guten Menschen [...] als die wahren Jugendverführer und Jugendverderber, die das Unkraut der Selbstverachtung und Gottesverehrung emsig aussäen, die jungen Herzen verschlämmen und die jungen Köpfe verdummen.“
 
Seit Ende der 1980er Jahre spricht man von „Gutmenschen“ und der Begriff fand Eingang in die Alltagssprache. Mittlerweile verwenden Linke ihn in dummdreister Atti­tü­de auch als Selbstbezeichnung.
Der amerikanische Psychiater Lyle Rossiter geht davon aus, daß das öffentlich zur Schau gestellte Gutmenschentum nur als psychologische Krankheit verstanden werden kann.


Der letzte Mensch

 

Thomas Fink identifiziert den modernen Gutmenschen mit Friedrich Nietzsches „letztem Menschen“:


Das vorläufige Endprodukt von 200 Jahren Emanzipation ist der Gutmensch. Er ist Nietzsches blinzelnder letzter Mensch. Anders als ein Gläubiger, der sich zu seinem Glauben bewusst bekennt, ist er als Ungläubiger Sklave seines Glaubens. Seiner Ersatzreligionen sind viele: Feminismus, Pazifismus, Klimaschutz, Antispeziesismus, Konsumismus – und über allem thronend die Political Correctness.
 
In Nietzsches Werk Also sprach Zarathustra sagt Zarathustra, nachdem das Volk seine Rede vom Übermenschen nicht versteht, zu sich selber „[…] So will ich ihnen vom Verächtlichsten sprechen: das aber ist der letzte Mensch“ um daraufhin zum Volke zu sagen:

„Es ist an der Zeit, dass der Mensch sich sein Ziel stecke. Es ist an der Zeit, dass der Mensch den Keim seiner höchsten Hoffnung pflanze. 
Noch ist sein Boden dazu reich genug. Aber dieser Boden wird einst arm und zahm sein, und kein hoher Baum wird mehr aus ihm wachsen können. 
Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren! 
Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch. 
Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verächtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann.
Seht! Ich zeige euch den letzten Menschen
‚Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern’ — so fragt der letzte Mensch und blinzelt.
Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der Alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar, wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten. 
‚Wir haben das Glück erfunden’ — sagen die letzten Menschen und blinzeln.
Sie haben die Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme. 
Krankwerden und Misstrauen-haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Thor, der noch über Steine oder Menschen stolpert! 
Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben. 
Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt dass die Unterhaltung nicht angreife.
Man wird nicht mehr arm und reich: Beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich. 
Kein Hirt und Eine Heerde! Jeder will das Gleiche, Jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig in's Irrenhaus.
‚Ehemals war alle Welt irre’ — sagen die Feinsten und blinzeln. 
Man ist klug und weiss Alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versöhnt sich bald — sonst verdirbt es den Magen. 
Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit.
‚Wir haben das Glück erfunden’ — sagen die letzten Menschen und blinzeln.“
An dieser Stelle wird Zarathustra vom Geschrei der Menge unterbrochen, die fordert: „Gieb uns diesen letzten Menschen, oh Zarathustra, mache uns zu diesen letzten Menschen! So schenken wir dir den Übermenschen!“ Und während das Volk jubelte wurde Zarathustra traurig.


Gedicht 

 

Die Sonne die mir scheint willst du nicht sehen,
das Wesentliche willst du nicht verstehen
bist nicht bereit zu sehen und zu hören
und was du nicht begreifst willst du zerstören.

Gibst vor zu kämpfen gegen Diktatur
dabei schreist du um so lauter nach Zensur
Du beugst dich dem Diktat der Masse
wirkst gleichgeschaltet, ohne Klasse.

Du glaubst, das was du tust sei gut,
im Strom zu schwimmen hältst du für Mut
und Opportunismus für revolutionär.
Oh Gutmensch, merkst Du denn gar nichts mehr?
– Unbekannt 

 

Zitate 

 

 

  • „Strenggenommen sucht (...) wohl jeder, der sich Organisationen des demonstrativ ‚Guten‘ anschließt, nach Rechtfertigungen und Schutzräumen, um guten Gewissens ‚schlecht‘ sein zu dürfen.“Frank Lisson


Gutmenschen erträumen sich eine ideale Welt – auch dann, wenn alle Anzeichen darauf hinweisen, dass es eine solche nie gab oder geben wird. Im Fall des Islam glauben sie an das Gute in jedem Moslim und sind davon überzeugt, dass Moslims ihre Religion lediglich falsch verstehen. Diesem fatalen Irrtum sind seit 1400 Jahren Millionen von Menschen zum Opfer gefallen. Und tun es bis heute – besonders auch dank der fanatischen und realitätsfernen Islam-Unterstützung der Gutmenschen MM 


Die Psychologischen Ursachen für politischen Wahnsinn -

 

Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben.

Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen. 
Eine verbissen dreinschauende, 
frauenrechtlerisch-gutmenschliche Frau, 
die Werbung für „politisch korrektes Lesen“ 
macht (taz).

Rossiter geht davon aus, daß das öffentliche zur Schau gestellte Gutmenschentum nur als psychologische Krankheit verstanden werden kann:

“Ein Sozialwissenschaftler, der die menschliche Natur versteht, wird die wichtigen Rolle freier Entscheidungen, freiwilliger Zusammenarbeit und moralischer Rechtschaffenheit nicht abtun, wie Gutemenschen dies tun. Ein politischer Führer, der die menschliche Natur versteht, wird nicht die persönlichen Unterschiede in Talent, Antrieb, persönlichem Einsatz und Arbeitsethos ignorieren, und dann versuchen der Bevölkerung wirtschaftliche und soziale Gleichheit aufzuerlegen, wie Gutmenschen dies tun. 

Ein Gesetzgeber, der die menschliche Natur versteht, wird keine Gesellschaft schaffen, welche die Bürger eines Landes überreguliert und überbesteuert, ihren Charakter verdirbt und sie zu Zöglingen des Staates macht, wie Gutmenschen dies tun.”


Gutmenschen instrumentalisieren gnadenlos gesellschaftliche Grundängste

 

Dr. Rossiter führt weiter aus, wie sich Gutmenschen die Schwächen und Ängste zunutze machen, indem sie der Gesellschaft einreden, daß bestimmte Gruppen benachteiligt wären und sie deshalb ein Recht auf Vorzugsbehandlungen oder sonstige Kompensationen hätten. Außerdem lehnten Gutmenschen die Eigenverantwortlichkeit des Individuums ab und ordnen das Individuum vielmehr dem Willen des Staates unter. Auch nährten Gutmenschen immer wieder die Gefühle von Neid und Mißgunst.




“Die Wurzeln des Gutmenschentums -und der damit verbundene Wahnsinn- kann deutlich an der Entwicklung des Kindes vom Säugling bis zum Erwachsenen nachvollzogen werden und wie eine verquere Entwicklung die unvernünftigen Denkweisen des Gutmenschen produzieren. Wenn der moderne Gutmensch über imaginäre Opfer heult, Wut gegen imaginäre Bösewichte aufstaut und vor allen Dingen, wenn er das Leben von Menschen bestimmen will, die sehr wohl kompetent sind ihr eigenens Handeln zu bestimmen, dann wird die Neurose des Gutmenschen schmerzlich sichtbar.”


 Michael Mannheimer Blog
(Auszug mit freundlicher Genehmigung)
Quelle:
“The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness.” (Das Liberale Gemüt: Die Psychologischen Ursachen für Politischen Wahnsinn)

The Forensenicphsychiatrist
Dr. Lyle Rossiter
2580 Foxfield Rd.
Suite 204
Saint Charles, IL 60174
TEL: (630) 587-5710
FAX: (630) 587-5711


Psychiater: “Gutmenschen sind klinisch geisteskrank” Psychiater: “Gutmenschen sind klinisch geisteskrank” Reviewed by Jura on Oktober 19, 2014 Rating: 5

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