Kurznachrichten

MH17 wurde unumstößlich abgeschossen, aber eher nicht von den Russen

Am 9. September 2014 wurde ein erster Bericht zum Absturz von MH17 über der Ostukraine veröffentlicht, bei dem fast 300 Menschen ums Leben kamen. 

In den Untersuchungsergebnissen, die niederländische Ermittler des „Dutch Safety Board“ der Öffentlichkeit präsentierten, heißt es, das Passagierflugzeug von Malaysia Airlines sei „von einer großen Anzahl an energiereichen Objekten” getroffen und so zum Absturz gebracht worden. 

Von wem und von wo – aus der Luft oder vom Boden – die Geschosse abgegeben wurden, dazu enthält der Bericht des „Dutch Safety Board“ natürlich keine Erkenntnisse, weil sich das gewünschte Ergebnis nicht im Mindesten belegen läßt.

Klar ist nach Ansicht der Ermittler, daß das Flugzeug schon in der Luft auseinander brach und nicht erst beim Aufschlag auf dem Boden. „Die ersten Ergebnisse der Untersuchung weisen auf eine externe Ursache für den Crash von MH17 hin”, sagte Tjibbe Joustra, Vorsitzender der Ermittlungskommission: „Weitere Ermittlungen sind notwendig, um die Ursache genauer zu bestimmen. Das Safety Board ist der Ansicht, daß in der nächsten Zeit zusätzliche Beweise zur Verfügung stehen werden.”

Der Bericht der Niederländer sagt damit nichts Neues. Auch hierfür wurden lediglich die Bilder der Wrackteile analysiert. Und sie zeigen viele kleine runde Einschußlöcher am Cockpit und Heck, die nicht von den Splittern einer Boden-Luft-Rakete vom Typ BUK stammen können, die ihr Ziel zudem immer von oben trifft.

An diesem Punkt wird die Desinformationspolitik des Westens deutlich, die sofort die angebliche Schuld Rußlands am Abschuß durch die gelenkten Medien trompetete. Wie nicht anders zu erwarten war, hatte bereits kurz nach dem Absturz der ukrainische Präsident Goldzahn Poroschenko behauptet, es gebe „unwiderlegbare Indizien” dafür, daß russische Kräfte verantwortlich seien. Nur ist von diesen „unwiderlegbaren Indizien” im Bericht der Niederländer überhaupt nichts zu lesen.

Im Gegenteil: Immer klarer wird, daß es eben keine Rakete war, die MH17 traf, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit die 30mm Bordkanone eines ukrainischen Kampfflugzeuges, das sich zum Zeitpunkt des Absturzes von MH17 in dessen Nähe befand, wie russische Radarbilder belegen sollen. Und die Indizien hierfür sind so erdrückend, daß selbst der US-amerikanische Geheimdienst CIA schon frühzeitig erklärte, es gebe keine Beweise für eine russische Schuld.

Sehr aufschlußreich auch, daß das „Dutch Safety Board“ den kompletten Inhalt des Stimmenrekorders der Öffentlichkeit vorenthalten will. Man darf gewiß davon ausgehen, daß man sich anders verhalten würde, wenn man damit die Schuld der Russen oder der Volkswehr beweisen könnte.

Noch ein interessantes Detail: Die Bundesregierung hatte in der Beantwortung einer Kleinen Anfrage der Links-Partei keine Auskunft über ihr Wissen bezüglich der Hintergründe über den Abschuß von Flug MH17 gegeben. Die Bundesregierung berief sich auf die Notwendigkeit der Geheimhaltung. Auch dieses Verhalten ist eher ein Hinweis darauf, daß man ganz genau weiß, daß die Russen keine Schuld am Absturz von MH17 haben. Und dabei hatte sich die westliche Wertelosigkeitsgemeinschaft unter Führung der USA schon so sehr gefreut, endlich einen handfesten Grund für die Ausweitung des Bürgerkriegs in der Ukraine zu haben.




Quelle: Auf gut Deutsch!