Wieviel Menschen müssen noch sterben ? ? ?

Der Seehofer - ein Blitzmerker vor dem Herren

Der Seehofer - ein Blitzmerker vor dem Herren
Will morgen seinen Masterplan vorstellen?

Familie - Volk - Heimat



 Abwärts Tyrann, nach oben ein Knecht; Verleumder des Menschen, Speichellecker des Herrn - voilà des Glaubens Porträt.


 1307: Markgraf Friedrich I. von Meißen besiegt in der Schlacht bei Lucka den römisch-deutschen König Albrecht I.

    1503: gestorben Barbara Gonzaga, Herzogin von Württemberg


    1740: gestorben Friedrich Wilhelm I. König von Preußen


    1740: Friedrich II., später Friedrich der Große und Alter Fritz genannt, tritt als König in Preußen die Nachfolge seines verstorbenen Vaters Friedrich Wilhelm I. an.


Ferdinand von Schill

    1809: von französischen Besatzern ermordet !

 Ferdinand von Schill, preußischer Offizier

    1809: gestorben Franz Joseph Haydn, deutscher Komponist aus Österreich


    1849: In der Frankfurter Paulskirche hält die deutsche Nationalversammlung ihre letzte Sitzung ab.


    1875: Während der Zeit des Kulturkampfes wird in Preußen das Klostergesetz publik, das alle geistlichen Orden und Kongregationen, ausgenommen die sich der Krankenpflege widmenden, aufhebt.


    1888: geboren Johannes Riemann, deutscher Schauspieler, Regisseur


    1892: geboren Gregor Strasser, deutscher nationalsozialistischer Politiker


    1902: Das Ende des zweiten Burenkrieges in Südafrika bewirkt der Frieden von Vereeniging.


    1945: Beim Brünner Todesmarsch werden 27.000 Deutsche aus ihrer Heimatstadt Brünn vertrieben, rund 5.200 Deutsche werden dabei von Tschechen ermordet.


    1945: gestorben Odilo Globocnik, deutscher Nationalsozialist aus Österreich, SS-Obergruppenführer und Generalleutnant der Polizei.


Otto Telschow

    1945: gestorben Otto Telschow, Mitglied der NSDAP, Gauleiter, Staatsrat und Reichsverteidigungskommissar


    1960: gestorben Walther Funk, deutscher Journalist und Minister des deutschen Reiches


    1969: gestorben Hilde Körber, deutsche Schauspielerin aus Österreich



31.5.1906
Das deutsche ostasiatische Besatzungsgeschwader trifft, aus China kommend, in Bremen ein.



Kreuzer "Scharnhorst"


31.5.1909

Ferdinand Graf von Zeppelin unternimmt von Friedrichshafen aus eine Fernfahrt mit seinem neuen Luftschiff »LZ 5«.


LZ 5


31.5.1915

Deutsche Luftschiffe bombardieren in der Nacht die Londoner Werft- und Hafenanlagen. Es ist der erste Zeppelin-Angriff auf London.

Panik in London-deutsche Zeppeline tauchen auf!

Westfront: Gestern versuchten die Franzosen sowohl nördlich Arras wie im Priesterwalde mit starken Kräften unsere Front zu durchbrechen. Bei Arras hatte der Gegner sich auf der Front Neuville-Roclincourt in den letzten Tagen durch Sappen herangearbeitet. Ein Angriff auf dieser Linie wurde daher, nachdem alle Versuche, uns weiter nördlich aus unseren Stellungen zu drücken, mißlungen waren, erwartet. Er erfolgte gestern nachmittag nach stundenlanger Artillerievorbereitung und führte durch die Tapferkeit rheinischer und bayerischer Regimenter zu einer gänzlichen Niederlage des Gegners. Seine Verluste sind außergewöhnlich hoch. Im Priesterwalde gelang es den Franzosen nur, in einige vorgeschobene, schwach besetzte Gräben einzudringen, im übrigen ist auch hier der feindliche Angriff gescheitert.
Bei Ostende schoß eine Küstenbatterie einen feindlichen Flieger ab.
Der Eisenbahn-Viadukt von Dammerkirch ist gestern von unserer Artillerie mit wenigen Schüssen wieder zerstört worden, nachdem es den Franzosen nach monatelanger Arbeit vor einigen Tagen gelungen war, ihn gebrauchsfertig zu machen.
Südostfront: In den Kämpfen bei Przemysl schoben sich die deutschen Truppen gestern näher an die Nord- und Nordostfront heran.
Italienfront: Gestern vormittag wurde der Angriff eines Alpiniregiments auf einen Abschnitt unserer Befestigungen auf dem Plateau von Lavarone blutig abgewiesen. In der Gegend nordöstlich Paneveggio begann eine feindliche Abteilung zu schanzen, ging aber vor dem Feuer unserer Patrouillen sofort zurück. An der kärntnerischen Grenze fanden kleinere für unsere Waffen erfolgreiche Kämpfe statt. Östlich Karfreit versuchte der Feind vergeblich die Hänge des Krn zu ersteigen. In den Geschützkampf im küstenländischen Grenzgebiet begann unsere schwere Artillerie einzugreifen.


31.5.1916

Vor dem Skagerrak in der Nordsee beginnt eine Schlacht zwischen der britischen Home Fleet und der deutschen Hochseeflotte. Sie endet mit einem deutschen taktischen Sieg


In der Skagerrak Schlacht explodierte unter anderen englischen Kriegsschiffen auch der Schlachtkreuzer HMS "Queen Mary"

Westfront: Feindliche Torpedoboote, die sich der Küste näherten, wurden durch Artilleriefeuer vertrieben.
Die rege Feuertätigkeit im Abschnitt zwischen dem Kanal von La Bassée und Arras hält an. Unternehmungen deutscher Patrouillen bei Neuve Chapelle und nordöstlich davon waren erfolgreich; 38 Engländer, darunter 1 Offizier, wurden gefangengenommen, 1 Maschinengewehr erbeutet.
Links der Maas säuberten wir die südlich des Dorfes Cumières liegenden Hecken und Büsche vom Gegner, wobei 3 Offiziere, 88 Mann in unsere Hand fielen. Beim Angriff am 29. Mai erbeuteten wir ein im Cauretteswäldchen eingebautes Marinegeschütz, 18 Maschinengewehre, eine Anzahl Minenwerfer und viel sonstiges Gerät. Auf beiden Maasufern blieb die Artillerietätigkeit sehr lebhaft.


Kirche und Hauptplatz von Asiago

Italienfront: Die unter Befehl seiner K. und K. Hoheit des Generalobersten Erzherzog Eugen aus Tirol operierenden Streitkräfte haben Asiago und Arsiero genommen.
Im Raume nordöstlich Asiago vertrieben unsere Truppen den Feind aus Galio und erstürmten seine Höhenstellungen nördlich dieses Ortes. Der Monte Baldo und Monte Fiara sind in unserem Besitz. Westlich von Asiago ist unsere Front südlich der Assaschlucht bis zum eroberten Werk Punta Corbin geschlossen.
Die über den Posinabach vorgedrungenen Kräfte nahmen den Monte Priafora.
Neuerliche verzweifelte Anstrengungen der Italiener, uns die Stellungen südlich Bettale zu entreißen, waren vergeblich.
In dem halben Monat seit Beginn unseres Angriffes wurden 30388 Italiener, darunter 694 Offiziere, gefangengenommen und 299 Geschütze erbeutet.
Heute früh belegten mehrere eigene Seeflugzeuge den Bahnhof und militärische Anlagen von San Giorgio di Nogara mit zahlreichen Bomben. Im Bahnhofsgebäude wurden vier Treffer beobachtet.

31.5.1917

Westfront: Die lebhafte Artillerietätigkeit im Ypern- und Wytschaete-Bogen dauert an.
Dicht südlich der Scarpe wurden mehrere englische Kompagnien, die abends überraschend gegen unsere Gräben vorstießen, verlustreich abgewiesen.
Nach kurzer Feuersteigerung erfolgten nachts auch zwischen Monchy und Guemappe Angriffe der Engländer. In zähem Nahkampf warfen westpreußische Regimenter den mehrmals anlaufenden Feind zurück.
Längs des Chemin-des-Dames-Rückens und in der Westchampagne erreichte der Artilleriekampf wieder größere Stärke. Auf dem südlichen Aisne-Ufer stürmten nach umfangreichen Sprengungen westrheinische Truppen mehrere französische Gräben und brachten 40 Gefangene und einige Maschinengewehre zurück.
Östlich von Auberive führten Teile eines oberrheinischen Regiments ein Erkundungsunternehmen durch, bei dem 50 Gefangene in unsere Hand fielen.
Während der Nacht kam es auch auf dem Westufer der Maas zu lebhafter Feuertätigkeit.
Balkanfront: Erfolgreiche Vorfeldgefechte brachten deutschen und bulgarischen Streifabteilungen im Cerna-Bogen und auf dem westlichen Wardarufer eine Anzahl Gefangener ein.

31.5.1918

Westfront: Artilleriekämpfe wechselnder Stärke. Kleinere Infanteriegefechte.
Dem von der Ailettefront, südlich der Oise weichenden Feinde stießen wir über die Oise und Ailette scharf nach und gewannen die Linie Bretigny - St. Paul - Trosly Loire. Nördlich der Aisne warfen wir in stetem Kampf den Feind über Bieuxy - Chavigny zurück. Südlich von Soissons führte der Franzose Kavallerie und Infanterie zu heftigen Gegenangriffen vor. Er wurde von unserem Feuer vernichtend gefaßt und geschlagen. Wir haben die Straße Soissons - Hartennes überschritten.


das zerstörte Fort Conde bei Soissons


Die in Richtung auf Fere-en-Tardenois von Südwesten, über die Marne und von Südosten her herangeführten französischen Divisionen vermochten trotz verzweifelter Gegenangriffe nirgends unseren vorwärtsdringenden Korps erfolgreichen Widerstand zu leisten. Rückwärtige Stellungen des Feindes bei Arcy und Grand Rozoy wurden durchstoßen. Südlich von Fere-en-Tardenois haben wir die Marne erreicht. Die Höhen bei Champvoisy, St. Gemme und Romigny sind in unserem Besitz. Auf dem Südufer der Vesle westlich von Reims wurden Germigny, Gueux und Thillois genommen.

Gefangenenzahl und Beute sind ständig im Wachsen. Mehr als 45000 Gefangene, weit über 400 Geschütze, Tausende von Maschinengewehren.

31.5.1921

Nachdem am 29. Mai Salzburg für den Anschluß an das Deutsche Reich gestimmt hat, beschließt auch der Landtag der Steiermark in Graz, am 3. Juli eine Volksabstimmung über eine Angliederung abzuhalten.

Erstmals seit dem Weltkrieg erhalten Deutsche und Österreicher die Erlaubnis, in die USA einzuwandern.


31.5.1931

In Breslau endet der 12. Frontsoldatentag des Stahlhelm mit einer Skagerrak-Feier und Massenaufmärschen

31.5.1936

Die deutsche Regierung erläßt ein Gesetz »Über die Einziehung von Erzeugnissen entarteter Kunst«.

31.5.1937



eine spanische Strandbatterie wurde soeben vor Almeria vernichtet


Als Vergeltungsmaßnahme für die Bombardierung des deutschen Panzerschiffes »Deutschland« beschießen deutsche Kriegsschiffe die südspanische Hafenstadt Almeria und zerstören den Hafen vollständig.


Das Deutsche Reich und Italien treten vorübergehend aus dem Kontrollsystem für die spanische Küste aus.


31.5.1938

Durch die Verordnung zur Neuordnung des österreichischen Berufsbeamtentums werden jüdische Beamte sowie Beamte, die mit einer Jüdin bzw. einem Juden oder einem Mischling ersten Grades verheiratet sind, entlassen.

Ein Erlaß der Reichsregierung sieht die entschädigungslose Enteignung von Erzeugnissen »entarteter Kunst« vor.


Ein Erlaß des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler beauftragt den Generalinspekteur des deutschen Straßenwesens mit dem Bau einer Elbehochbrücke und einer Köhlbrandbrücke in Hamburg.


31.5.1939

In Berlin wird ein Nichtangriffspakt zwischen dem Deutschen Reich und Dänemark unterzeichnet.

Im Mai sind im Deutschen Reich 478 Personen wegen illegaler Betätigung festgenommen worden, darunter 263 Kommunisten und 51 Sozialdemokraten


31.5.1940

Mit der Aufmarschanweisung »Rot« gibt Adolf Hitler den Befehl für die zweite Phase des Westfeldzugs.

Nordwestlich Kap Finisterre versenkt U 101 unter Kapitänleutnant Frauenheim versenkt den britischen Frachter
Orangemoor (5775 BRT).

Am vierten Tag der britischen Evakuierungsoperation "Dynamo" werden 68.014 Soldaten abtransportiert.



von deutschen Schnellbooten versenkt: der französische Zerstörer Sirocco


Der französische Zerstörer
Sirocco wird durch die deutschen Schnellboote S 23 unter Oberleutnant zur See Christiansen und S 26 unter Oberleutnant zur See Fimmen vor der Westhinder Tonne versenkt. Der Zerstörer Cyclone wird von S 24 unter Oberleutnant zur See Detlefsen torpediert und das Vorschiff zerstört.

U 13 unter Kapitänleutnant Schulte wird vor Lowestoft in der Nordsee von einen britischen Minensucher versenkt. Die 26 Mann Besatzung des IIB Bootes kann sich retten.



31.5.1941

Die »Münchner Neuesten Nachrichten« veröffentlichen einen Propaganda-Bericht über den Einsatz Max Schmelings beim deutschen Angriff auf die griechische Insel Kreta.

U 107 unter Kapitänleutnant Hessler versenkt vor Westafrika den britischen Frachter
Sire (5664 BRT), U 38 unter Kapitänleutnant Liebe die norwegische Rinda (6029 BRT) und U 106 unter Kapitänleutnant Oesten die britische Clan Macdougall (6843 BRT).

U 69 unter Kapitänleutnant Metzler torpediert durch einen Schuß in den westafrikanischen Hafen Accra die britische
Sangara (5445 BRT) , die danach auf Grund sinkt.

31.5.1942

Als Vergeltung für den schweren britischen Luftangriff auf Köln greift die deutsche Luftwaffe in der Nacht zum Montag die britische Stadt Canterbury an.



Japanische Klein U-Boote torpedieren im Indischen Ozean das britische Schlachtschiff Ramillies.


31.5.1943

Großadmiral Dönitz überträgt die Verantwortung der gesamten dt. Marinerüstung auf den Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion, Albert Speer.

U 563 unter Oberleutnant zur See Borchardt wird in der Biscaya von britischen Sunderland-Flugbooten versenkt. Keine Überlebenden der 49 Mann Besatzung.



Gefallen fürs Vaterland: Oberleutnant zur See Werner Schwaff und seine Besatzung

Auch U 440 unter Oberleutnant zur See Schwaff wird nordwestlich von Cape Ortegal von einer Sunderland versenkt. Keine Überlebenden der 46 Mann Besatzung.


31.5.1944

U 289 unter Kapitänleutnant Hellwig wird von einen britischen Zerstörer südwestlich der Bäreninsel mit Wasserbomben versenkt. Keine Überlebenden der 51 Mann Besatzung.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 31.05.09 10:52 ]

 Die Fähigkeit, gegenwärtige Geschichte zu erleben und die Art, wie sie, wie vor allem auch das eigene Werden durchlebt, wird, ist bei den einzelnen Menschen sehr verschieden.


 1635: Der Prager Frieden beendet im Dreißigjährigen Krieg den Kampf zwischen Kaiser Ferdinand II. und den Reichsständen mit Ausnahme des Bernhard von Sachsen-Weimar und des Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel. Im Reich zieht dennoch kein Friede ein, weil Frankreich und Schweden machtpolitisch den Kaiser weiter bekämpfen.

    1849: Nach der Ablehnung der Kaiserdeputation durch König Friedrich Wilhelm IV. und dem Abzug eines großen Teils der Abgeordneten beschließt die Frankfurter Nationalversammlung auf Einladung von Friedrich Römer die Übersiedlung nach Stuttgart. Das deutsche Rumpfparlament tagt nur vom 6. bis zum 18. Juni in der württembergischen Hauptstadt.


    1878: geboren Hermine Körner, deutsche Schauspielerin


    1907: geboren Elly Beinhorn, deutsche Sportfliegerin


    1910: geboren Inge Meysel, deutsche Schauspielerin


    1934: Es gilt nun ein einheitliches Reichsrecht für den gesamten Straßenverkehr in Deutschland


    1942: 1.000 Bomber der Royal Air Force greifen in der „Operation Millennium“ die Stadt Köln an.


    1966: gestorben Hanns Bunge, deutscher Politiker (NSDAP)



30.5.1907
Reichskanzler Bernhard Fürst von Bülow empfängt in Berlin eine Delegation britischer Journalisten, die am folgenden Tag mit Kaiser Wilhelm II. in der Orangerie frühstücken. Der Besuch soll der Völkerverständigung während einer Zeit internationalen Wettrüstens dienen.

30.5.1910

Der österreichische Kaiser und ungarische König, Franz Joseph I., reist mit großem Gefolge in das 1908 von Österreich-Ungarn annektierte Bosnien.

30.5.1912

Die Zeitschrift »Germania« veröffentlicht eine Botschaft von Papst Pius X., in der sich dieser gegen die Gewerkschaften wendet, die nach seiner Meinung nur materielle Interessen der Arbeiter vertreten. Er befürwortet dagegen den Verband katholischer Arbeitervereine, der auch für das »geistige Wohl der Arbeiter wirkt«.

Anläßlich der 500-Jahr-Feier des Einzugs der Hohenzollern in die Mark Brandenburg wird in Anwesenheit Kaiser Wilhelms II. in Brandenburg an der Havel ein Reiterstandbild des Kurfürsten Friedrich I. enthüllt.


30.5.1915

Westfront: Nach zehnstündiger Artillerievorbereitung griffen die Franzosen östlich des Yserkanals unsere Stellungen nördlich von D´Houdt-Ferme um Mitternacht an. Der Angriff ist auf der ganzen Front unter schweren Verlusten für den Feind abgeschlagen, eine Anzahl Zuaven von vier verschiedenen Regimentern wurde gefangengenommen.
Zwischen La Bassée-Kanal und Arras fanden nur Artilleriekämpfe statt. An der Straße Béthune-Souchez nahmen wir einige Dutzend schwarze Franzosen gefangen, die sich in einem Wäldchen versteckt hatten. Die übliche Beschießung der Ortschaften hinter unserer Front durch die Verbündeten hat unter den dort zurückgebliebenen französischen Frauen und Kindern, die an ihrer heimatlichen Scholle hängen, wieder viele unschuldige Opfer gefordert.
Ostfront: Bei Illoky, 60 Kilometer südöstlich Libau, wurde eine feindliche Abteilung durch unsere Kavallerie in nördlicher und nordöstlicher Richtung zurückgeworfen. An der Dubissa mußte eine kleinere deutsche Abteilung den Ort Sawdyniky vor überraschendem russischen Angriff aufgeben, vier Geschütze fielen in Feindeshand. Eintreffende Verstärkungen von uns nahmen das Dorf wieder und trieben den Gegner zurück. In Gegend Szawle wurden feindliche Angriffe abgewiesen. Der Gegner erlitt schwere Verluste.
Südostfront: Bei russischen Angriffen auf deutsche Truppen am Unterlauf der Lubaczowka (nordöstlich Jaroslau) sowie in der Gegend von Stryj erlitt der Feind schwere Verluste.
Italienfront(KuK): Tirol: Die Italiener haben das Geschützfeuer gegen unsere Werke aus dem Plateau von Folgaria-Lavarone wieder aufgenommen. Feindliche Abteilungen rückten in Cortina ein. Ihre Sicherungsabteilungen flüchteten jedoch auf den ersten Kanonenschuß.
An der Kärntner Grenze hat sich nichts ereignet.
Im Küstenlande griff der Feind auf den Höhen nördlich Görz nicht wieder an. Übergangsversuche über den Isonzo bei Monfalcone wurden von unseren Patrouillen mühelos abgewiesen.


30.5.1916

Der deutsche Heeresbericht meldet ein erfolgreiches Vordringen bei Verdun zwischen dem Dorf Cumières und der Höhe »Toter Mann«.


Luftaufnahme der Südkuppe der Höhe "Toter Mann" vor dem deutschen Sturm. Artillerieeinschläge liegen auf der umkämpften Höhe

Westfront: Lebhafte Feuerkämpfe fanden auf der Front zwischen dem Kanal La Bassée und Arras statt, auch Lens und seine Vororte wurden wieder beschossen. In der Gegend von Souchez und südöstlich von Tahure scheiterten schwache feindliche Vorstöße.
Gesteigerte Gefechtstätigkeit herrschte im Abschnitt von der Höhe 304 bis zur Maas. Südlich des Raben- und Cumièreswaldes nahmen deutsche Truppen die französischen Stellungen zwischen der Südkuppe des "Toten Mannes" und dem Dorf Cumières in ihrer ganzen Ausdehnung. An unverwundeten Gefangenen sind 35 Offiziere (darunter mehrere Stabsoffiziere), 1313 Mann eingebracht. Zwei Gegenangriffe gegen das Dorf Cumières wurden abgewiesen.
Östlich der Maas verbesserten wir durch örtliches Vordrücken die neugewonnene Linie im Thiaumontwalde. Das beiderseitige Feuer erreichte hier zeitweise größte Heftigkeit.
Unsere Flieger griffen mit beobachtetem Erfolge gestern abend ein feindliches Zerstörungsgeschwader vor Ostende an. Ein englischer Doppeldecker stürzte nach Luftkampf bei St. Eloi ab und wurde durch Artilleriefeuer vernichtet.
Ostfront: Südlich von Lipsk stießen deutsche Abteilungen über die Schtschara vor und zerstörten eine russische Blockhausstellung.
Balkanfront: Deutsche und bulgarische Streitkräfte besetzten, um sich gegen augenscheinlich beabsichtigte Überraschungen durch die Truppen der Entente zu sichern, die in diesem Zusammenhang wichtige Rupelenge an der Struma. Unsere Überlegenheit zwang die schwachen griechischen Posten auszureichen; im übrigen sind die griechischen Hoheitsrechte gewahrt worden.
Italienfront(KuK): Gestern fiel das Panzerwerk Punta Corbin in unsere Hand. Westlich von Arsiero erzwangen unsere Truppen den Übergang über den Posinabach und bemächtigten sich der südlichen Uferhöhen. Vier heftige Angriffe der Italiener auf unsere Stellung südlich Bettale wurden abgeschlagen.

30.5.1917

In Wien wird der seit März 1914 vertagte österreichische Reichsrat einberufen. Ministerpräsident Heinrich Graf von Clam-Martinic fordert die Bildung des Staates Österreich als Bund autonomer Völker und ein Völkerkabinett.
Westfront: Tagsüber war nur im Wytschaete-Abschnitt die Artillerietätigkeit lebhaft. Abends nahm das Feuer auch an anderen Stellen zu.
Erkundungsvorstöße der Engländer an der Artois-Front, der Franzosen am Chemin-des-Dames wurden zurückgewiesen.
Vorfeldgefechte südwestlich von St. Quentin brachten uns eine Anzahl Gefangener ein.
Auf dem östlichen Kriegsschauplatz ist die Lage unverändert.


30.5.1918

Die seit April 1918 bestehende Sowjetrepublik Kusan und die am 16. Dezember 1917 ausgerufene Schwarzmeer-Republik werden als Kusan-Schwarzmeer-Sowjetrepublik zusammengeschlossen. Der Zusammenschluß der autonomen Republiken soll eine größere Einigkeit der Sowjetmacht gegen eine drohende Besetzung der Region durch deutsche Truppen bewirken.


Aus dem eroberten Soissons

Westfront: An den Kampffronten zwischen Yser und Oise nahm die Gefechtstätigkeit vielfach zu. Örtliche Infanteriegefechte.
Der Angriff der Kampfarmeen des Deutschen Kronprinzen schreitet siegreich vorwärts. Nördlich der Aisne wurde in hartem Kampf bei Crecy-au-Mont, Juvigny und Duffies Gelände gewonnen. Brandenburgische Truppen haben Soissons genommen.


Ein im Straßenkampf in Soissons gefallener Franzose


Südlich der Vesle brach die in der Bildung begriffene neue Front der Franzosen in den unaufhaltsamen Angriffen unserer Divisionen zusammen. Wir warfen den Feind nach hartnäckigem Widerstand bis über die Linie Villemontoire - Fere-en-Tardenois - Toulonges - Brouillet - Brancourt zurück.

Die Forts der Nordwestfront von Reims sind gefallen. Der Nordteil von La Neuvillette und Betheny wurde genommen.
Die Gefangenenzahl ist auf über 35000 gestiegen. Die Beute an Artillerie und Kriegsmaterial ist gewaltig. Geschütze allerart bis zu Eisenbahngeschützen schwersten Kalibers wurden erobert. Das stürmische Vordringen unserer Angriffstruppen verwehrte dem Feinde die im eroberten Gebiete aufgestapelten reichen Kriegsvorräte zurückzuführen. Große Bestände fielen in Soissons, Braisne und Fismes in unsere Hand. Ausgedehnte Munitionslager, Eisenbahnzüge, Lazarettanlagen mit zahlreichen Sanitätsausrüstungen kamen in unseren Besitz, Flughäfen mit startbereiten Maschinen und Flugzeugmaterial wurden erbeutet.
Bei den Heeresgruppen Gallwitz und Herzog Albrecht lebte die Gefechtstätigkeit nur zeitweilig auf.
Unsere Flieger schossen in den letzten drei Tagen 38 feindliche Flugzeuge ab. 



Leutnant Röth


Oberleutnant Berthold errang seinen 29. Luftsieg, Leutnant Röth brachte in einem Flug von Dixmuiden bis südlich von Ypern 5 feindliche Fesselballone brennend zum Absturz.



30.5.1932

Reichskanzler Heinrich Brüning tritt mit seinem Kabinett zurück, nachdem ihm Reichspräsident Paul von Hindenburg das Vertrauen entzogen hat.

30.5.1933

Wegen des Artikels »Bruderkampf« über das gespannte deutsch-österreichische Verhältnis in der Ausgabe
vom 29. Mai wird das Erscheinen der »Deutschen Allgemeinen Zeitung« für drei Monate verboten.

Roland Freisler (NSDAP) wird in Preußen Staatssekretär im Justizministerium.


30.5.1936


In Anwesenheit des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler wird bei Kiel

zum Gedenken an die Skagerrak-Schlacht das Marine-Ehrenmal Laboe eingeweiht.

Laboe ,das Marineehrenmal


30.5.1938

In einer neuen Weisung »Grün« an die deutsche Wehrmacht erklärt Führer und Reichskanzler Adolf Hitler:
»Es ist mein unabänderlicher Entschluss, die Tschechoslowakei in absehbarer Zeit durch eine militärische Operation zu zerschlagen«
.

30.5.1940

Auf einer streng vertraulichen Versammlung mit hohen SS- und Polizeioffizieren in Krakau ruft der Generalgouverneur, Hans Frank,
zur Liquidation der Partisanen-Führungsschicht
des Gebietes und damit gegen die Spitze der polnischen Untergrundbewegung auf.

Nordwestlich Kap Finisterre versenkt U 101 unter Kapitänleutnant Frauenheim den britischen Frachter
Stanhall (4831 BRT).

Am dritten Tag der britischen Evakuierungsoperation »Dynamo« werden 53.823 Soldaten vor der sicheren Gefangenschaft gerettet. Der französische Zerstörer
Bourrasque wird vor Nieuport durch deutsche Artillerie und Minentreffer in eigenem Minenfeld versenkt. Drei größere Transporter, sechs Fischereifahrzeuge und zwei Kanalmotorboote werden gehen durch Bombentreffer oder Grundberührung verloren.

30.5.1941

In der Themsemündung gehen die britischen Frachter Winkfield (19.5., 5679 BRT) und Westavon (2842 BRT) auf deutschen Luftminen verloren.


Kapitänleutnant Heinrich Liebe


Vor Westafrika versenkt U 38 unter Kapitänleutnant Liebe den britischen Frachter
Empire Protector (6181 BRT) und U 106 unter Kapitänleutnant Oesten die britische Silveryew (6373 BRT).

30.5.1942



Beim ersten
1.000-Bomber-Angriff der Royal Air Force wird in 90 Minuten die gesamte Innenstadt
von Köln stark zerstört, über 474 Menschen sterben, 45.000 werden verletzt, noch mehr obdachlos.





Kapitänleutnant Adolf Piening


U 155 unter Kapitänleutnant Piening versenkt auf seiner Feindfahrt in der Karibik insgesamt 6 Schiffe mit 29.799 BRT.



Kapitänleutnant Otto von Bülow

U 404 unter Kapitänleutnant v. Bülow versenkt vor der US Ostküste den US Frachter Alcoa Shipper (5490 BRT).


abgeschossen von einer deutschen Me 109: Oberstleutnant Safonov, der beste sowjetrussische Jagdflieger der bolschewistischen Nordflotte

Bei Luftkämpfen über einen Konvoi im Nordmeer schießen deutsche Jäger das sowjetrussische Fliegeras Safonov ab.


30.5.1943



Dr. Josef Mengele


Dr.Josef Mengele wird Lagerarzt im Konzentrationslager Auschwitz.



Im Deutschen Reich wird eine Zusammenstellung der Zerstörungen von Gebäuden durch alliierte Bombenangriffe veröffentlicht.
Demnach sind bislang
über 1.100 Schulen, über 300 Krankenhäuser und über 600 z.T. kunstgeschichtlich bedeutende Kirchen zerstört bzw. stark beschädigt worden.


Vor Westafrikas torpediert U 126 unter Oberleutnant zur See Kietz den US Frachter
Flora MacDonald (7177 BRT), der zum Totalverlust wird.

30.5.1944



Reichsminister Martin Bormann
, der persönliche Sekretär des Führers, erlässt eine Verordnung an alle NS-Reichs-,
Gau- und Kreisleiter, dass bei Übergriffen auf flüchtende abgeschossene alliierte Flieger, nicht energisch einzuschreiten ist.

Die deutschen Finanzbehörden teilen mit, daß selbst ein totaler Bombenschaden ein Unternehmen nicht von der Pflicht entbinde,

eine Jahresabschluss-Bilanz aufzustellen. Das gelte auch im Fall einer verloren gegangenen Buchhaltung.

51 deutsche Bomber greifen bei 2 Verlusten den britischen Hafen Falmouth ergebnislos an, wo man Einheiten der Invasionsflotte zusammengezogen hatte.


30.5.1945

In Brünn in Mähren beginnt der Todesmarsch von ca. 25.000 Deutschen, die nach Österreich "ausgewiesen" werden sollen.
Allein bei dieser menschen-verachtenden Massenvertreibung kommen mehrere tausend Deutsche ums Leben.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 31.05.09 10:54 ]


Der 8. Mai wird im heutigen Deutschland von einer tumben Mehrheit als Tag einer angeblichen "Befreiung" betrachtet. Durch sechzigjährige Desinformation verdummt, ist man der Ansicht, daß mit diesem Tag das kriegsbedingte Elend und die Zerstörung des Landes ein Ende genommen hätten.

 Das Gegenteil ist der Fall: Der Zerstörung und Verwüstung durch die Terrorbomber in der Luft, folgte die brutale Ermordung von 3 Millionen unschuldiger Menschen, die völkerrechtswidrige Vertreibung weiterer 14 Millionen, - folgte jahrzehntelang die Zerstörung und Verwüstung des Landes und seiner Industrien und   Ressourcen   durch   organisierte  Raubzüge  der  Sieger. 
 
Die US-Army tötete in ihren Kriegsgefangenenlagern zehnmal mehr Deutsche als auf den Schlachtfeldern - von der Normandie bis zum Sieg. Der amerikanische Kriegsverbrecher Eisenhower hat absichtlich rund 1 Million deutsche Kriegsgefangene in den Rheinwiesen ohne Verpflegung, ohne Unterkunft, ohne ärztliche Betreuung mitten in Deutschland umbringen lassen! 

Die schlimmsten Kriegsverbrecher des 2. Weltkriegs Churchill, Roosevelt und Stalin

Wer erinnert sich heute noch in Deutschland an diesen Massenmord ? Als Roosevelt, Churchill und Stalin im Februar 1945 an der russischen Schwarzmeerküste zusammenkamen, faßten sie in der Schlußrunde so unmoralische Entschlüsse, wie die Einführung der Zwangsarbeit, die gewaltsame Zurückführung von Flüchtlingen (in Stalins Reich), die Vertreibung von Millionen von Menschen von Haus und Hof, den Bruch des Versprechens des Rechtes auf Selbstbestimmung und ähnliche Unmenschlichkeiten, so daß Jalta in jenem Jahr mehr zu einem Symbol internationaler Unanständigkeit geworden ist, so daß später "Churchill selbst es als "Tragödie von ungeheurem Ausmaß" bezeichnet hat.

Wir Deutsche waren dem Haß und der Rachsucht auf Gnade und Ungnade preisgegeben. Rechtlos, zu Freiwild abgestempelt, begann das große Spießrutenlaufen der Deutschen. Demütigungen, Erniedrigungen, Diffamierungen, Mißhandlungen aller Art, Folter und Totschlag, massenhafte Ermordung gefangener Soldaten und Zivilpersonen waren viele Monate lang an der Tagesordnung.

 Die schlimmsten Massenvergewaltigungen, die jemals von der weiblichen Bevölkerung eines besiegten Landes erduldet werden mußte, waren diejenigen, die am Ende des 2. Weltkrieges. Mehr als zwei Millionen deutsche Frauen im Alter zwischen acht und 80 Jahren wurden allein von der "ruhmreichen Roten Armee" auf ihrem Vormarsch auf deutschem Gebiet vergewaltigt, davon über 40% acht- bis zwanzigmal. Viele dieser Unglücklichen wurden erschlagen oder begingen Selbstmord.



Mehrfach vergewaltigt, geschändet und massakriert- die Opfer der "ruhmreichen" Sowjetarmee
Allein der furchtbare sexuelle Holocaust, der von Siegersoldaten an deutschen Frauen und Mädchen verübt wurde, sollte es verbieten, die Geschehnisse von 1945 als "Befreiung" zu verklären. Auch die GIs waren nicht unschuldig und das Wort "befreien" wurde auch von diesen im Sinne von "Beute machen" verstanden. Die US-Army tötete in ihren Kriegsgefangenenlagern zehnmal mehr Deutsche als auf den Schlachtfeldern - von der Normandie bis zum Sieg. Der amerikanische Kriegsverbrecher Eisenhower hat absichtlich rund 1 Million deutsche Kriegsgefangene in den Rheinwiesen ohne Verpflegung, ohne Unterkunft, ohne ärztliche Betreuung mitten in Deutschland umbringen lassen! Wer erinnert sich heute noch in Deutschland an diesen Massenmord ? 

 Etwa 3,25 Millionen deutsche Soldaten verreckten in alliierter Gefangenschaft - unter freiem Himmel in den Rheinwiesenlagern der Amerikaner, in sibirischen KZs der Sowjets, in französischer Obhut. Es starben allein zwei Millionen in russischen, eine Million in amerikanischen, 120 000 in französischen, 100 000 in jugoslawischen und 22 000 in polnischen und tschechischen Lagern. 500 000 Deutsche wurden beim Einmarsch der Sowjets in Ost- und Mitteldeutschland ermordet; 120 000 Deutsche sind in sowjetischen KZ-Lagern zu Tode gekommen. 

 Hier sehen Sie Bilder von den Freiluftlagern, eingerichtet von den alliierten Sadisten am Rheinufer. 

Lager Sinzig mit mehr als 300.000 Gefangenen

Lagergelände in den Rheinwiesen

amerikanischer Soldat bewacht deutsche Kriegsgefangene

 Das Internationale Rote Kreuz hat keinen Zutritt zu den Lagern. Nahrungsmittel und Hilfsgüter, welche das Schweizer Rote Kreuz in Eisenbahnwaggons an den Rhein transportieren läßt, werden auf Befehl Eisenhowers zurückgeschickt. Die Gefangenen hausen trotz Kälte, Regen und Schneeregen ohne Obdach auf nacktem Boden, der sich mit der Zeit in eine unergründliche Schlammwüste verwandelt.

Schwerkranke und Sterbende werden unzureichend oder überhaupt nicht versorgt, während nahe gelegene Krankenhäuser und Lazarette ungenutzt bleiben.

Es gibt tagelang weder Nahrung noch Wasser, obwohl die erwähnten deutschen und amerikanischen Depots überreich mit Vorräten gefüllt sind und der Rhein Hochwasserstand hat. Die Menschen werden absichtlichtlich in den qualvollen Tod durch Hunger, Kälte oder Krankheit geschickt. 

 Die Leichen werden sogar für Propaganda- Filme benutzt, indem man sie auf die deutschen Konzentrationslager verteilte und als Beweis für die Nazigräuel benutzte.


Das befreite Dresden



  
Die Westmächte hinterließen ihre Visitenkarte in Form von gewaltigen Leichenbergen nach völkerrechtswidrigen Luftangriffen auf die deutsche Zivilbevölkerung. 
Dresden, als Lazarettstadt ausgewiesen, war gänzlich schutzlos, da die Flak längst zur Front abgezogen war. Eiskalt geplant, ganz präzise zu dieser Zeit, wurde von den Kreuzzüglern das Fegefeuer, eine unbeschreibliche Hölle, ein infernalischer Auslöschungsschlag über die Flüchtlingsstadt Dresden verhängt. Es war reiner Terror, der sich gegen die Zivilbevölkerung, gegen Frauen, Kinder und Greise richtete.


 Während die gesamte deutsche Führungsriege in Nürnberg auf der Anklagebank saß, wer wurde eigentlich hierfür angeklagt ? Wer wurde für Hiroshima und Nagasaki verurteilt

Wen hat man für den Giftgas und Napalm- Einsatz in Vietnam verurteilt? 
Wer wurde für die Phosphorbomben auf Schulen und Krankenhäuser in Gaza bestraft? 
Warum wird niemand für die tausende Morde an Palästinänsern in Verbindung mit der israelischen Siedlungspolitik bestraft? 
Mal abgesehen von der Sprengung des WTC am 11.Sept. 2001, könnte man diese Liste noch endlos fortsetzen.

 Zum Höhepunkt kommt die Befreiung Deutschlands mit dem Marshallplan, welcher heutzutage so hingestellt wird, als wären wir den Amerikanern in alle Ewigkeit zu Dank verpflichtet.




 Ein Wahn, der mich beglückt, ist eine Wahrheit wert,
Die mich zu Boden drückt.


 1444: geboren Otto III., Herzog von Pommern-Stettin

    1594: geboren Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim, deutscher Reitergeneral


    1680: geboren Ferdinand Albrecht II., Herzog von Braunschweig


Wilhelm Kleinmann

    1876: geboren Wilhelm Kleinmann, Staatssekretär im Reichsverkehrsministerium und SA-Gruppenführer


    1877: geboren Otto Gebühr, deutscher Schauspieler


    1880: geboren Oswald Spengler, Philosoph, Kulturhistoriker, politischer Schriftsteller und Vordenker der Konservativen Revolution.


    1883: gestorben Marianne von Oranien-Nassau, Prinzessin von Preußen


    1921: Volksabstimmung in Salzburg: 99,5 % der Deutschen im österreichischen Gebiet stimmen für den Beitritt zum Deutschen Reich. Die Abstimmung hat jedoch durch das Anschlußverbot keinen Erfolg.


    1942: Adolf Hitler stiftet die Medaille „Winterschlacht im Osten“.


    1946: gestorben Leonhard Anselm Eichberger, deutscher SS - Hauptscharführer und Rapportführer im KL Dachau


    1967: gestorben Georg Wilhelm Pabst, deutscher Filmregisseur aus Österreich


    1982: gestorben Romy Schneider, deutsche Schauspielerin aus Österreich



29.5.1909
In Windhuk, der Hauptstadt der deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika wird eine Leistungsschau eröffnet.

Windhuk 1905 von Süden


29.5.1915

In einer Reichstagsdebatte über die deutschen Kriegsziele wenden sich Sprecher der Sozialdemokraten gegen die Annexion fremden Territoriums, während die bürgerlichen Parteien betonen, eine Sicherung der politischen und militärischen Interessen könne auch Gebietserwerbungen erforderlich machen.
Ostfront(KuK): An der Lubaczowka und östlich Radymno versuchten die Russen auch gestern und heute nacht an mehreren Stellen heftige Angriffe, die alle unter schweren Verlusten für den Feind abgewiesen wurden. Am Ostufer des San dringen die verbündeten Truppen unter fortdauernden Kämpfen vor.
Am oberen Dnjestr, dann bei Drohobycz und Stryj sind die eigenen Angriffe bis auf die nächsten Distanzen vorgetragen. Vorstöße der Russen wurden durchwegs blutig zurückgeschlagen.
Italienfront( KuK): Den Grenzort Ala und das Primör haben italienische Truppen erreicht. Im übrigen hat sich an der Tiroler und Kärntner Grenze nichts ereignet.
Im Küstenlande begannen kleinere Kämpfe. Bei Karfreit wurde ein italienisches Bataillon zersprengt, bei Plava der Vorstoß eines feindlichen Detachements, nördlich Görz fünf feindliche Angriffe abgewiesen.
Gestern nacht unternahmen mehrere Marineflieger eine neue Aktion gegen Venedig. Sie warfen unter heftigstem Gewehr- und Geschützfeuer eine große Zahl Bomben zumeist auf das Arsenal ab, die mehrere ausgedehnte Brände und im Fort Nicolo auch eine Explosion hervorriefen.

29.5.1916

Westfront: Feindliche Monitoren, die sich der Küste näherten, wurden durch Artilleriefeuer vertrieben. Den Flugplatz bei Furnes bewarfen deutsche Flieger erfolgreich mit Bomben.
Auf beiden Ufern der Maas dauert der Artilleriekampf mit unverminderter Heftigkeit an. Zwei schwächliche französische Angriffe gegen das Dorf Cumières wurden mühelos abgewiesen.
Italienfront( KuK): Im befestigten Raum von Asiago überschritten unsere Truppen bei Roana das Assatal, warfen den Feind bei Canova zurück und breiteten sich auf den südlichen und östlichen Talhängen aus. Andere Kräfte nahmen nach Überwindung der Befestigungen auf dem Monte Interrotto die Höhen nördlich von Asiago in Besitz. Weiter im Norden sind der Monte Zebio, Monte Zingarella und Corno di Campo Bianco in unseren Händen.
Im oberen Posinatal wurden die Italiener nach hartnäckigem Kampfe aus ihren Stellungen westlich und südlich Battale vertrieben.

29.5.1917

Westfront: Im Wytschaete-Bogen war gestern der Feuerkampf gesteigert. Auch im Kanal von La Bassée und in einzelnen Abschnitten beiderseits der Scarpe bekämpften die Artillerien sich lebhaft.
Erkundungsvorstöße der Engländer sind an mehreren Stellen gescheitert.
Tagsüber durchweg nur geringe Gefechtstätigkeit.
Nachts versuchten die Franzosen am Gehöft Hurtebise und bei der Mühle von Vauclerc Handstreiche, die dank der Wachsamkeit unserer Grabenbesatzung mißlangen.
Ein am Osthang des Pöhlberges in der Champagne vorbrechender französischer Angriff gegen unsere neuen Gräben wurde abgewiesen.
Ostfront: In mehreren Abschnitten der Front hat in den letzten Tagen die Gefechtstätigkeit zugenommen; mit russisch-rumänischen Angriffen wird gerechnet.
Balkanfront: Im Cerna-Bogen lebte die Feuertätigkeit auf. Am westlichen Wardarufer schlugen bulgarische Vorposten mehrere englische Kompagnien zurück.
Italienfront: Nach dem ruhigeren Pfingstsonntag flammte gestern die Isonzoschlacht zum dritten Male auf. Die neue große Angriffswelle des Feindes richtet sich zunächst wieder gegen die Höhen von Vodice und des Monte Santo. Der italienische Ansturm setzte zu Mittag gegen den Nordflügel ein. Er erstreckte sich nachmittags, durch mächtiges Artilleriefeuer eingeleitet, auf den ganzen vorgenannten Abschnitt. Vielfach kam es zu erbitterten Nahkämpfen, die auch die Nacht über weiter tobten. Besonders heftig wurde im Bereiche der Kuppe 652 gerungen. Unsere Front hielt in ganzer Ausdehnung allen Anstrengungen des Feindes eisern stand. Die Infanterieregimenter Nr. 9, 24 und 77 haben sich besonders hervorgetan. Nordöstlich von Görz nahmen wir den Italienern bei Abwehr eines von ihnen versuchten Überfalles 200 Gefangene ab. Südlich von Jamiano stieß der Feind gestern vormittag neuerlich viermal gegen unsere Stellungen vor, wobei er nebst großer blutiger Einbuße 15 Offiziere, 800 Mann an Gefangenen verlor. Die Gesamtzahl der seit Beginn der zehnten Isonzoschlacht eingebrachten Gefangenen beläuft sich auf 14500 Mann.

29.5.1918



Das von den Deutschen besetzte Fort Condé bei Soissons


Die französische Stadt Soissons wird im Zuge der Westoffensive (Beginn am 27. Mai) von deutschen Truppen eingenommen.



Deutsches Geschütz im Gefecht bei Fismes

Westfront: An den Kampffronten von der Yser bis zur Oise hielt erhöhte Gefechtstätigkeit an. Französische Teilangriffe südlich von Ypern scheiterten. Westlich von Montdidier drang der Feind bei örtlichem Vorstoß in Cartigny ein.
Die Armeen des Generalobersten v. Böhn und des Generals v. Below (Fritz) der Heeresgruppe Deutscher Kronprinz haben gestern den Angriff siegreich fortgeführt. Heraneilende französische und englische Reserven wurden geworfen.
Auf dem rechten Flügel haben die Divisionen des Generals v. Larisch nach Abwehr französischer Gegenangriffe den Rücken von Terny-Sorny und die Höhen nordöstlich von Soissons genommen.
Nach hartem Kampf brachen auch die Truppen des Generals Wichura den Widerstand des Feindes auf der Hochfläche von Condé. Fort Condé wurde erstürmt, Vregny und Missy genommen, auf dem Südufer der Aisne und Vesle wurden die Höhen westlich von Ciry erstiegen.
Die Korps der Generale v. Winckler, v. Conta und v. Schmettow haben die Vesle überschritten. Braisne und Fismes wurden erobert. Wir stehen auf den Höhen hart südlich der Vesle.
Die Truppen des Generals Ilse haben die Höhen nordöstlich von Prouilly erstürmt, Villers Franqueux und Courcy genommen und kämpfen um die Höhen von Thierry.
Der unermüdlich vorwärtsstrebenden Infanterie, Artillerie und Minenwerferwaffe folgen Ballone, Flaks und Nachrichtentruppen auf dem Fuße. Kraftvolle Arbeit der Pioniere, Eisenbahn-, Armierungs- und Bautruppen haben die Überwindung des Angriffsfeldes und den Nachschub der Kampfmittel durch die rastlos tätigen Kolonnen ermöglicht. In aufopfernder Tätigkeit versorgen Arzte und Krankenträger die Verwundeten auf dem Schlachtfelde. Trotz wechselnden Wetters griffen unsere Flugkräfte den Feind immer wieder mit Bomben und Maschinengewehren an, während Infanterie- und Artillerieflieger ohne Unterbrechung den fortschreitenden Angriff und die Wirkung unseres Artilleriefeuers überwachten. Die Gefangenenzahl ist auf 25000 gestiegen, unter ihnen ein französischer und ein englischer General.
Italienfront: Die Kämpfe im Tonalegebiet lebten gestern wieder auf. Zwei durch starkes Artillerie- und Minenfeuer unterstützte Angriffe der Italiener auf den südlich des Passes liegenden Monticello brachen zusammen. Gegen unsere Stellungen am Unterlauf der Piave hielt das feindliche Artilleriefeuer an.
Feldpilot Offizierstellvertreter Arighi schoß bei Durazzo zwei englische Flugzeuge ab und errang damit seinen 25. und 26. Luftsieg.



29.5.1919

Der zweite Teil der deutschen Gegenvorschläge zum Entwurf eines Friedensvertrags werden den Vertretern der Alliierten in Paris überreicht. Am Tag zuvor hatte der Reichsaußenminister, Ulrich Graf von Brockdorff-Rantzau, bereits den ersten Teil der deutschen Vorschläge übergeben.

29.5.1921

Nachdem sich schon die Tiroler Bevölkerung am 24. April für den Anschluß an das Deutsche Reich entschieden hat, stimmen auch in Salzburg 99,5% der Wahlbeteiligten bei einer Volksabstimmung für die Angliederung.

29.5.1922

In Königsberg beginnen die Festtage des Deutschen Schutzbundes, zu deren Anlaß Paul von Hindenburg durch Ostpreußen reist.

Die Bauleitung des geplanten Rhein-Main-Donau-Kanals in München teilt mit, daß mit den ersten Bauarbeiten unterhalb von Hofkirchen bei Passau ein Stauwerk entsteht.



29.5.1933

Die deutsche Reichsregierung führt mit Wirkung vom 1. Juni eine Zwangsabgabe von 1000 Reichsmark für jeden Besuch in Österreich ein.

29.5.1936

Anläßlich der 20-Jahr-Feier der Skagerrak-Schlacht (Erfolg der deutschen Kriegsflotte gegen Großbritannien) beginnen in der Kieler Bucht umfangreiche Flottenmanöver.

In München wird eine Himalaya-Stiftung gegründet, die das Inventar der bisherigen vier deutschen Expeditionen übernimmt und für 1937 einen Versuch für den östlichen Himalaya (Gipfel Nanga Parbat und Kangchendzönga) vorbereitet.


29.5.1937

Bei einem Angriff auf Ibiza bombardieren spanische Regierungsflugzeuge auch das Panzerschiff »Deutschland«. Dabei werden nach Angaben des Deutschen Nachrichtenbüros 23 Marinesoldaten getötet und 83 verletzt.

29.5.1940

In Den Haag tritt Arthur Seyß-Inquart sein Amt als Reichskommissar der Niederlande an.

Reichskommissar Arthur Seyß-Inquart


U 62 unter Oberleutnant zur See Michalowski versenkt vor Dünkirchen den britischen Zerstörer
Grafton.

U 37 unter Kapitänleutnant Oehrn versenkt im Gebiet nordwestlich Kap Finisterre den französischen Frachter
Marie José (2477 BRT) und den britischen Tanker Telena (7406 BRT).

Beim zweiten Tag der britischen Operation »Dynamo« werden 47.310 Soldaten evakuiert. Der britische Zerstörer
Wakeful wird durch das Schnellboot S 30 unter Oberleutnant zur See Zimmermann torpediert, er kentert und wird einen Tag später durch die britische Korvette Sheldrake versenkt. Der Transporter Grenade wird in Dünkirchen durch deutsche Bomber so schwer getroffen, daß er aufgegeben und selbst gesprengt wurde. Die deutsche Luftwaffe versenkte außerdem 8 Hilfsschiffe mit 6201 BRT und 7 Handelsschiffe mit zusammen 15830 BRT.

29.5.1941

U 38 unter Kapitänleutnant Liebe versenkt vor Westafrika die britische Tabaristan (6251 BRT).

Bei den britischen Evakuierungsoperationen vor Kreta wird der britische Zerstörer
Hereward durch deutsche Stukas getroffen und schwer beschädigt. Bei dem Versuch, den Zerstörer vor Kreta auf Strand zu setzen, wird es von den italienischen Schnellbooten angegriffen, woraufhin die Besatzung des Zerstörers die Selbstversenkung durchführen will. Dies gelingt nicht schnell genug. Während die italienischen S-Boote 169 Überlebende bergen, gelingst es einem Enterkommando, Geheimunterlagen wie z.B. Seekarten mit den Minenlagen vor Suda zu bergen.

33 deutsche Stukas Ju 87 greifen die Reede von Tobruk an und versenken den Trawler
Sindonis.

Im mittleren Nordatlantik versenkt U 557 unter Oberleutnant zur See Paulshen aus einen Konvoi den britischen Nachzügler
Empire Storm (7290 BRT). Vor dem Nordkanal versenkt U 147 unter Kapitänleutnant Wetjen aus einen weiteren Konvoi die britische Gravelines (2491 BRT).


29.5.1942

Adolf Hitler stiftet die Medaille »Winterschlacht im Osten 1941/42.

der sogenannte "Gefrierfleischorden"


29.5.1943

Ein schwerer Terrorangriff der britischen Luftwaffe auf Wuppertal fordert 2450 Menschenleben.


U 177 unter Kapitänleutnant Gysae versenkt vor Südafrika den US Frachter
Agwimonte (6679 BRT) und den norwegischen Tanker Storaas (7886 BRT).

29.5.1944

U 23 unter Oberleutnant zur See Wahlen versenkt im Schwarzen Meer den bereits gestrandeten Motortanker Smely (175 BRT)


der versenkte Flugzeugträger Block Island



der schwer beschädigte Zerstörer USS Barr


U 549 unter Kapitänleutnant Krankenhagen wird auf dem Marsch nach Brasilien von einer US Task Group gejagt
kann aber den Träger Block Island mit 3 Torpedotreffern versenken und den Zerstörer Barr mit einem T-5 torpedieren.


Gefallen fürs Vaterland: Kapitänleutnant Detlev Krankenhagen und seine Besatzung

Anschließen wird U 549 von den 3 weiteren Zerstörern versenkt. Keine Überlebenden der 57 Mann Besatzung



29.5.1945

Britische Marineeinheiten beginnen mit der Zusammenziehung deutscher U-Boote aus norwegischen Häfen, um sie nach Großbritannien zu überführen. Die Boote sollen später versenkt werden.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 30.05.09 9:29 ]
  

Aber herrlicher war die Zeit, in der uns das Höchste,
Was der Mensch sich denkt, als nah und erreichbar gezeigt ward.
Da war jedem die Zunge gelöst, es sprachen die Greise,
Männer und Jünglinge laut voll hohen Sinns und Gefühles.



1635: In der Schlacht bei Belfort bezwingen im Dreißigjährigen Krieg Franzosen und Schweden die Truppen des auf kaiserlicher Seite stehenden Herzogs Karl IV. von Lothringen.

    1741: Spanien und das Kurfürstentum Bayern verbünden sich im Österreichischen Erbfolgekrieg im Vertrag von Nymphenburg.


    1758: gestorben Ernst August II. Konstantin, Herzog von Sachsen-Weimar und Sachsen-Eisenach


    1885: geboren Hellmuth Felmy, deutscher General im Zweiten Weltkrieg


    1886: geboren Karl Aloys Schenzinger, Arzt, Autor von Romanen und Sachbüchern.



Josef Dietrich

    1892: geboren Josef Dietrich, SS-Oberstgruppenführer und Generaloberst der Waffen-SS


    1906: geboren Wolf Albach-Retty, deutscher Schauspieler aus Österreich


    1935: Die aus dem Wehrgesetz ergebende Gliederung der neuen deutschen Wehrmacht wird bekanntgegeben


    1936: gestorben Karl Litzmann, deutscher General der Infanterie im Ersten Weltkrieg


    1938: Adolf Hitler befiehlt den Ausbau des Westwalls zu Frankreich.


    1939: Die US-Regierung fordert vom Kongreß eine Revision des Neutralitätsgesetzes. Aufgehoben werden soll das Verbot von Waffenlieferungen an England und Frankreich im Kriegsfall.


    1940: gestorben Väinö I., Prinz und Landgraf zu Hessen sowie zwei Monate lang König von Finnland


    1947: hingerichtet Erich Wasicky, Lager-Apotheker im KL Mauthausen


    2007: gestorben David Eden Lane, VS-amerikanischer nationalistischer Aktivist




28.5.1902


In Heidelberg stirbt der deutsche Arzt Adolf Kußmaul im Alter von 80 Jahren. Kußmaul gilt als der erfolgreichste Internist des 19. Jahrhunderts.

28.5.1911

Der Deutsche Flottenverein fordert auf seiner Hauptversammlung in Nürnberg den Bau eines zusätzlichen Großkampfschiffs jährlich.

Auf dem »Deutschen Tag« in Posen betont die Reichsregierung, sie werde an ihrer Ostmarkenpolitik unverändert festhalten.


28.5.1915

In ihrer Antwort auf die US-amerikanische Note vom 15. Mai erklärt die Reichsregierung ihre Entschlossenheit, den U-Boot-Krieg fortzusetzen.
Westfront: Von den im Brennpunkte des feindlichen Durchbruchversuchs nordöstlich der Lorettohöhe stehenden Armeekorps sind seit 9. Mai 14 Offiziere, 1450 Franzosen gefangengenommen und 6 Maschinengewehre erbeutet. Südöstlich des Lorettohöherückens setzten gestern gegen Abend die Franzosen zu erneuten Teilangriffen, die abgeschlagen wurden, an. Bei Ablain ist das Gefecht noch im Gange. Auch im Priesterwalde griff der Feind 7 Uhr abends nach längerer Artillerievorbereitung an. Es kam zu erbitterten nächtlichen Kämpfen, die mit einer schweren Niederlage der Franzosen endeten. In den Vogesen gelang es dem Feinde, in einem kleinen Grabenstück südwestlich von Metzeral sich festzusetzen. Ein französischer Angriff am Reichsackerkopf nördlich von Mühlbach wurde leicht abgewiesen.
18 französische Flieger griffen gestern die offene Stadt Ludwigshafen an. Durch Bombenabwurf wurden mehrere Zivilpersonen getötet und verletzt, Materialschaden aber nur in geringem Maße angerichtet. Das gepanzerte Führerflugzeug wurde östlich Neustadt a. d. H. zur Landung gezwungen; mit ihm fiel ein Major, der Kommandant des Flugzeuggeschwaders von Nancy, in unsere Hände. Unsere Flieger brachten im Luftkampf bei Epinal ein französisches Flugzeug zum Absturz und setzten die Kaserne in Gerardmer in Brand.
Ostfront: An der Dubissa nahmen unsere Truppen erneut die Offensive auf. Ein zu beiden Seiten der Straße Rossienie-Eiragola geführter Angriff war von gutem Erfolge begleitet; er brachte uns 3120 russische Gefangene ein. Im übrigen wurden an verschiedenen Stellen russische Nachtangriffe abgewiesen. Südostfront: Um den Vormarsch der verbündeten Truppen zum Stehen zu bringen, versuchte der Feind mit frischen Kräften, die er von anderen Kriegsschauplätzen herangeführt hatte, rechts des San an verschiedenen Stellen zum Angriff überzugehen. Die Versuche scheiterten, nur in der Gegend von Sieniawa wurden schwächere Abteilungen auf das linke Sanufer zurückgedrückt, wobei etwa sechs Geschütze nicht rechtzeitig abgeschoben werden konnten. In der Gegend nordöstlich von Przemysl, zu beiden Seiten der Wisznia, sind wir in gutem Fortschreiten geblieben. Zu der am 25. Mai veröffentlichten Beute sind etwa 9000 Gefangene, 25 Geschütze und 20 Maschinengewehre hinzugekommen.

28.5.1916

Westfront: Deutsche Erkundungsabteilungen drangen nachts an mehreren Stellen der Front in die feindlichen Linien; in der Champagne brachten sie etwa 100 Franzosen als Gefangene ein.
Westlich der Maas griff der Feind unsere Stellungen am Südwesthange des "Toten Mannes" und am Dorfe Cumières an; er wurde überall unter großen Verlusten abgeschlagen. Östlich des Flusses herrschte heftiger Artilleriekampf.
Ostfront: Ein russisches Flugzeug wurde in der Gegend von Slonim im Luftkampf abgeschossen. Die Insassen - 2 russische Offiziere - sind gefangen.

28.5.1917

Westfront: Zwischen Ypern und Armentières, bei Hulluch und beiderseits der Scarpe entwickelten sich bei guter Sicht heftige Artilleriekämpfe.
Um Mitternacht wurden mehrere englische Kompagnien westlich von Wytschaete durch Gegenstoß zurückgeworfen.
Zwischen Cherisy und Bullecourt spielten sich auf beiden Ufern des Senséebaches bis in die Nacht hinein heftige Kämpfe ab. Oft wiederholte Angriffe der Engländer sind dort an der Zähigkeit unserer Truppen blutig gescheitert.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz:
In der Champagne nahmen württembergische und thüringische Regimenter und Teile eines Sturmbataillons in frischem Draufgehen mehrere französische Grabenlinien am Pöhlberg und Keilberg südlich von Monvilliers. Sorgsame Vorbereitung und zusammengefaßte Artilleriewirkung bahnte der Infanterie den Weg zu dem Erfolge, der gegen mehrere starke Gegenangriffe behauptet wurde. Der Feind erlitt schwere Verluste; über 250 Franzosen wurden gefangen, einige Maschinengewehre erbeutet.
Südöstlich von Nauroy säuberten Stoßtrupps ein aus den Kämpfen am 25. Mai in unserer Stellung bisher verbliebenes Franzosennest.
Unsere Flieger schossen 12 feindliche Flugzeuge und 2 Fesselballone ab.
Italienfront: Die Isonzo-Kämpfe ließen gestern wesentlich nach. Nördlich des Wippachtales blieb das Gefecht beiderseits auf Geschützfeuer beschränkt. Auf der Karsthochfläche löste sich nach den letzten vier heißen Kampftagen der italienische Angriff in örtlich und zeitlich voneinander unabhängige Einzelvorstöße auf. Zwei solcher Vorstöße ansehnlicher Stärke wurden gestern bei Jamiano abgeschlagen. Heute früh wiederholte der Feind im selben Raum dreimal den Versuch, unsere Linien zu überrennen. Tapfere steirische und küstenländische freiwillige Schützen warfen ihn aber zurück, wobei ihnen das Marburger Bataillon 6 Offiziere, 300 Mann und 2 Maschinengewehre abnahm. Zu gleicher Stunde bei Kostanjevitza angesetzte italienische Kolonnen brachen im Feuer unserer Batterien zusammen. Alle Beobachtungen und Nachrichten stimmen darin überein, daß die blutigen Verluste des Feindes diesmal weit über die Opfer der früheren Isonzo-Schlachten hinausgehen. Das Vorfeld unserer Stellungen ist von italienischen Leichen übersät.


28.5.1918
Portugiesische und britische Truppen haben in Portugiesisch-Ostafrika die Reste der deutschen Schutztruppe unter General Paul von Lettow-Vorbeck umzingelt. Vorbeck hatte sich bislang durch geschickte Manöver und große Beweglichkeit aus der Umschließung befreien können.


Das Schlachtfeld des Chemin-des-Dames

Westfront: Am Kemmel und an der Lys, auf dem Schlachtfelde zu beiden Seiten der Somme und an der Avre haben sich die Artilleriekämpfe gestern morgen verschärft. Zwischen Voormezeele und Loker stießen wir in die französischen Linien vor und brachten mehr als 300 Gefangene ein.
Der Angriff des Deutschen Kronprinzen südlich von Laon führte zu vollem Erfolge. Die dort stehenden französischen und englischen Divisionen wurden vollständig geschlagen.
Die Armee des Generals v. Boehn hat den Chemin-des-Dames erstürmt. Der langgestreckte Bergrücken, an dem der große Durchbruchsversuch der Franzosen im Frühjahr 1917 zerschellte und den wir aus strategischen Gründen im Herbst vorigen Jahres räumten, ist wieder in unserer Hand.



Vor einem Sanitätsunterstand bei Corbeny


Nach gewaltiger Artillerievorbereitung erzwang unsere unvergleichliche Infanterie im Morgengrauen zwischen Vauxaillon und Craonne den Übergang über die Ailette und drang weiter östlich zwischen Corbeny und der Aisne in die englischen Linien ein. Völlig überrascht leistete die Besatzung der ersten feindlichen Linien meist nur geringen Widerstand. Schon in den frühen Morgenstunden waren Pinon, Chavignon, Fort Malmaison, Courtecon, Cerny, der Winterberg und Craonne, der Villerberg und die ausgebauten Werke bei und nördlich von Berry-au-Bac erstürmt. Gegen Mittag war unter steten Kämpfen zwischen Vailly und Berry-au-Bac die Aisne erreicht. Vailly wurde genommen, das Trichterfeld der vorjährigen Frühjahrs- und Herbstkämpfe war in unaufhaltsamem Angriffsdrange überwunden. Am Nachmittage ging der Angriff weiter. Zwischen Vauxaillon und Vailly stehen wir auf den Höhen bei Neuville, Laffaux und nördlich von Conde. Zwischen Vailly und Berry-au-Bac haben wir die Aisne überschritten und den Kampf in das seit 1914 vom Kriege unberührt gebliebene Gebiet hineingetragen. Von den befestigten Waldhöhen auf dem Südufer des Flusses wurde der Feind erneut geworfen. Wir haben zwischen Vailly und Beaurieux die Höhen hart nördlich der Vesle erreicht.

Die Armee des Generals v. Below (Fritz) warf den Feind aus seinen starken Stellungen zwischen Sapigneul und Brimont über den Aisne-Marne-Kanal zurück und erstürmte auf dem Westufer des Kanals die Orte Cormicy, Cauroy und Liovre.
Bisher wurden 15000 Gefangene gemeldet.
Zwischen Maas und Mosel und an der lothringischen Front lebte die Gefechtstätigkeit auf. Vorstöße in die feindlichen Linien brachten mehr als 150 Gefangene französischer und amerikanischer Regimenter ein.


28.5.1933

Bei den Wahlen zum Volkstag des Freistaates Danzig erhält die NSDAP mit 39 von 72 Sitzen die absolute Mehrheit.

28.5.1937

Auf einer Großkundgebung des Gaues Berlin der NSDAP hält der deutsche Propagandaminister Joseph Goebbels eine fast zweistündige Rede, die gegen die Kirche gerichtet ist. Die Rede wird im deutschen Rundfunk übertragen und in den meisten Tageszeitungen abgedruckt.

28.5.1939

Mit 200 Juden an Bord läuft die »Orinocco« aus dem Hamburger Hafen aus. Die Reise endet in Cherbourg, da das Zielland
Kuba die Einreise verweigert.

28.5.1940
König Leopold kapituliert mit der belgischen Armee vor deutschen Truppen.

Am ersten Tag der Evakuierungsoperation "Dynamo" werden 17.804 alliierte Soldaten aus dem Kessel um Dünkirchen abtransportiert. Während der Einschiffung werden zahlreiche Schiffseinheiten von deutschen Bombern versenkt, darunter das Motorschiff
Queen of the Channel (1162 BRT)

U 37 unter Kapitänleutnant Oehrn versenkt nordwestlich Kap Finisterre das französische Passagierschiff
Brazza (10.387 BRT) und den Fischdampfer Julien (177 BRT).

Nach ergebnislosen Operationen und unter dem Eindruck des alliierten Zusammenbruchs in Frankreich wird Narvik in Norwegen endgültig von englisch-französischen Truppen aufgegeben.


28.5.1941

Nach siebentägigen Verhandlungen in Paris unterzeichnen der deutsche General Walter Warlimont und der französische Kriegsminister Charles Léon Clément Huntziger ein Protokoll, das eine französische Unterstützung für die deutsche Kriegführung vorsieht,u.a. eine Unterstützung der deutschen Seekriegführung im mittleren Atlantik von Dakar aus (geplant ab 15.7.).
Wegen des geringen deutschen Entgegenkommens weicht die französische Regierung jedoch in ihrer Note vom 14.7. wieder auf die Linie des »Attentisme« (= Stillehaltens) zurück.

U 107 unter Kapitänleutnant Hessler versenkt vor Westafrika die griechische
Papalemos (3748 BRT).


Nach Rudertreffer aufgegeben: HMS Imperial


Während der alliierten Räumungsoperation Kretas werden der Kreuzer
Ajax und der Zerstörer Imperial durch deutsche Bomben beschädigt. Der Zerstörer Imperial muß wegen Ruderhavarie aufgegeben werden.

Der deutsche Blockadebrecher
Lech (3290 BRT) muß auf dem Rückmarsch von Rio de Janeiro von seiner Besatzung selbst versenkt werden, als britische Kriegschiffe in Sicht kommen.

28.5.1942



deutsche Panzerkolonne im Vormarsch

Die Schlacht bei Charkow im Südabschnitt der Ostfront endet mit der Vernichtung der eingeschlossenen sowjetischen Verbände. 240 000 sowjetische Soldaten geraten in deutsche Gefangenschaft.


Kapitänleutnant Joachim Preuß

U 568 unter Kapitänleutnant Preuß wird im Mittelmeer nach 15-stündiger Verfolgung vor Sollum durch die britische Zerstörer versenkt. Die gesamte Besatzung(47 Mann) überlebt.

28.5.1943

U 755 unter Kapitänleutnant Göing wird vor Algier durch eine britische Hudson mit Raketen vernichtet.
Von 49 Mann Besatzung überleben 9.

Ein britischer Liberator Marinebomber versenkt südöstlich von Grönland U 304 unter Oberleutnant zur See Koch. Keine Überlebenden der 46 Mann Besatzung.


28.5.1944

Die Besatzungen griechischer U-Boote,
die im britischen Flottenstützpunkt Alexandria in Aufstände verwickelt waren, bei denen der Kommandant vom U Boot Papanicolis, Lt. Roussen, getötet wurde, werden überwältigt. Die U Boote Pipinos, Nereus und Matrozos müßen personalmäßig neu besetzt werden.
[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 28.05.09 17:19 ]



 Aber den Werten, denen die Weisheit die höhere Weihe gegeben hat, kann das Alter nichts anhaben. Kein Zeitalter kann sie zerstören oder in ihrem Wert mindern.

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