Wieviel Menschen müssen noch sterben ? ? ?

Der Seehofer - ein Blitzmerker vor dem Herren

Der Seehofer - ein Blitzmerker vor dem Herren
Will morgen seinen Masterplan vorstellen?

Familie - Volk - Heimat

  1814: Während der Befreiungskriege erfolgt der Einzug in Paris.
    1850: geboren: Heinrich Franz von Bombelles, deutsch-österreichischer Diplomat, Offizier und Erzieher des späteren Kaisers Franz Joseph I.
    1872: geboren Arthur Griffith, Gründer der irischen Partei Sinn Fein
    1885: geboren Karl Fischer von Treuenfeld, hochrangiges Mitglied der Waffen-SS
    1892: geboren Wilhelm Weiß, SA-Obergruppenführer, Chefredakteur des Völkischen Beobachters
    1905: Der deutsche Kaiser besucht auf Drängen von Staatskanzler Bernhard von Bülow, der den Abschluss des Sudanvertrags zwischen Großbritannien und Frankreich als Gefahr ansieht, die Stadt Tanger in Marokko. Durch diesen Besuch fühlen sich Deutschlands Gegner provoziert und lösen die Erste Marokkokrise aus.
    1909: Nachdem sich das Deutsche Reich demonstrativ hinter Österreich-Ungarn gestellt hat, anerkennt Serbien die österreichische Annexion von Bosnien und Herzegowina. Die Bosnische Annexionskrise gilt als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Ersten Weltkrieg.
    1920: gestorben Lothar von Trotha, deutscher General der Infanterie
    1933: In Österreich verbietet das austrofaschistische Regime unter Kanzler Engelbert Dollfuß den Republikanischen Schutzbund.
    1994: gestorben Léon Degrelle, belgischer Nationalsozialist


31.3.1902
Die Deutsche Orientgesellschaft beendet den ersten Abschnitt ihrer Grabungen in Abu Sir (Ägypten), die unter der Leitung des Forschers Ludwig Borchardt stehen.

31.3.1905

Kaiser Wilhelm II. landet in Tanger, um gegen das Vordringen Frankreichs in Marokko zu protestieren.

Der Deutsche Reichstag in Berlin nimmt die Gesetze über die Friedenspräsenzstärke des Heeres und die Änderung der Wehrpflicht an.

31.3.1907
Der Krieg in der Kolonie Deutsch-Südwestafrika geht offiziell zu Ende. Oberst Berthold von Deimling wird nach der Niederschlagung des Hottentotten-Aufstands seines Amtes enthoben und zum Generalmajor befördert.

Der deutsche Reichskanzler Bernhard Fürst von Bülow trifft während seines Riviera-Urlaubs in Rapallo mit dem italienischen Außenminister Tommaso Tittoni zusammen. Zentrales Thema der mehr als zweistündigen Unterredung ist der Dreibund zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien. Rom gilt immer mehr als Unsicherheitsfaktor in diesem Bündnis.

31.3.1908
In einer Sitzung des preußischen Herrenhauses in Berlin bringt der Bürgermeister von Hildesheim, Gustav Struckmann, die Anfeindungen gegen Juden im Seebad Borkum zur Sprache.

31.3.1909
In Bern veröffentlicht das »Schweizerische Bundesblatt« eine Erklärung, nach der bislang lediglich zehn Staaten die internationalen Vereinbarungen über den Arbeitsschutz ratifiziert haben. Das Nachtarbeitsverbot für in der Industrie beschäftigte Frauen gelte jedoch bereits in den bedeutendsten europäischen Industriestaaten, darunter im Deutschen Reich, in Frankreich und Großbritannien.

31.3.1915
Die Heeresleitungen an der Ostfront geben bekannt, daß im März 40 000 russische Soldaten in österreichisch-ungarische und 56 000 in deutsche Gefangenschaft geraten sind.
Westfront: Westlich von Pont-à-Mousson griffen die Franzosen bei und östlich Regniéville sowie im Priesterwalde an, wurden aber unter schweren Verlusten zurückgeschlagen. Nur an einer Stelle westlich des Priesterwaldes wird noch gekämpft.
Feindliche Flieger bewarfen gestern die belgischen Orte Brügge, Ghistelles und Courtrai mit Bomben, ohne militärischen Schaden anzurichten In Courtrai wurde durch eine Bombe in der Nähe des Lazaretts ein Belgier getötet, einer verletzt.
Ostfront: Das russische Grenzgebiet nördlich der Memel ist gesäubert. Der bei Tauroggen geschlagene Feind ist in Richtung Skawdwilie zurückgegangen.
Die in den letzten Tagen nördlich des Augustower Waldes erneut gegen unsere Stellungen vorgegangenen russischen Kräfte sind nach unserem kurzen Vorstoß wieder in das Wald- und Seengelände bei Sejny zurückgeworfen worden. Die Zahl der russischen Gefangenen aus diesen Kämpfen, bei Krasnopol und nordöstlich, ist um 500 gestiegen.
Bei Klimki an der Szkwa wurden weitere 220 Russen gefangengenommen.


31.3.1916


Deutsche Marine-Luftschiffe fliegen einen Angriff auf London. Dabei wird das Luftschiff »L 15« abgeschossen, die Besatzung wird gefangengenommen. »L 15« wurde durch Geschützfeuer über den östlichen Grafschaften getroffen; eine Granate hatte den oberen Teil der Hülle in der Nähe des Hecks getroffen. Das Luftschiff fiel schnell, mit dem Heck zuerst, in die See unweit der östlichen Küste von Kent.
Westfront/Verdunschlacht: In vielen Abschnitten der Front lebte die beiderseitige Artillerietätigkeit während des klaren Tages merklich auf.
Westlich der Maas wurde das Dorf Malancourt und die beiderseits anschließenden französischen Verteidigungsanlagen im Sturm genommen. 6 Offiziere und 322 Mann sind unverwundet in unsere Hand gefallen. Auf dem Ostufer ist die Lage unverändert. An den französischen Gräben südlich der Feste Douaumont entspannen sich kurze Nahkämpfe.
Die Engländer büßten in Luftkämpfen in der Gegend von Arras und Bapaume drei Doppeldecker ein. Zwei von ihren Insassen sind tot. Leutnant Immelmann hat dabei sein dreizehntes feindliches Flugzeug abgeschossen.


31.3.1917
In Berlin werden Aufrufe zur Zeichnung von Kriegsanleihen veröffentlicht.
Westfront: Ein nächtlicher Vorstoß englischer Abteilungen beiderseits von Loos scheiterte im Nahkampf.
Lebhafte Artilleriewirkung begleitete den Angriff englischer Bataillone zu beiden Seiten der Straße Péronne-Fins. Bei Metz-en-Conture wurde der Feind abgewiesen, weiter südlich erreichte er Hendicourt und Ste. Emilie.
Die Franzosen erlitten in Gefechten nordöstlich von Soissons in unserem Feuer schwere Verluste.
In der Champagne wurde um die Höhen südlich von Ripont hartnäckig gekämpft. Auf den Flügeln seines Angriffsstreifens wurde der Franzose abgewiesen; in der Mitte drangen seine Sturmtruppen für einige Stunden in unsere Gräben, die dann durch die Stoßtrupps der im Angriff und zähen Ausharren bewährten dort stehenden Division vom Feinde wieder gesäubert wurden.

Ostfront: In einigen Abschnitten, vornehmlich an der Schtschara, am Stochod und an der Zlota Lipa nahm die Tätigkeit der russischen Artillerie zu; gegen unsere Stellungen vordringende Jagdabteilungen sind zurückgewiesen worden. Eigene Unternehmungen südlich von Widsy und nordöstlich von Nowogrodek verliefen günstig; mehrere Blockhäuser wurden gesprengt, 75 Gefangene und 5 Minenwerfer eingebracht.
Front des Generalobersten Erzherzogs Joseph:
Am Bistritztal wurden bei Vorstößen in die russischen Gräben östlich von Kirlibaba und südlich von Mestecanesci über 200 Mann gefangen und mehrere Maschinengewehre erbeutet.


31.3.1918
Durch die Presse weisen die deutschen Behörden darauf hin, daß anonyme Anzeigen im Bezug auf Kriegswucherfälle zwecklos seien, da sie den Ermittlungen nicht dienten.


Gefallene Engländer am Ausgang des Dorfes Moreuil

Westfront/Michaeloffensive: Auf den Höhen westlich von der oberen Ancre wiesen wir englische Gegenangriffe ab.
Zwischen Somme und Oise haben wir im Angriff neue Erfolge errungen.
Zu beiden Seiten des Lucebaches durchstießen wir die vordersten, durch französische Regimenter verstärkten englischen Linien, erstürmten die im Tale gelegenen Dörfer Aubercourt, Hangard und Demuin und warfen den Feind trotz heftigster Gegenangriffe auf Moreuil und die nördlich gelegenen Waldhöhen zurück.
Zwischen Moreuil und Noyon griffen wir die neu herangeführten, im Aufmarsch befindlichen französischen Armeekorps an. Nördlich von Montdidier warfen wir den Feind über die Avre und Bon-Niederung zurück und erstürmten die auf dem Westufer gelegenen Höhen. Mehrfach wiederholte Gegenangriffe der Franzosen westlich von Montdidier aus Fontaine heraus und gegen das eroberte Mesnil scheiterten blutig. Fontaine wurde am Abend erstürmt, Mesnil im zähen Kampf behauptet.
Die von Montdidier bis Noyon angreifenden Truppen warfen den Feind aus seinen frisch aufgeworfenen Gräben über Assainvillers, Rollos und Hainvillers, sowie auf Thiescourt und Ville zurück. Starke Gegenangriffe der Franzosen brachen auch hier zusammen. Das die Oise beherrschende Fort Renaud, südwestlich von Noyon, wurde im Sturm genommen.
Von allen Seiten der Front werden schwerste blutige Verluste des Feindes gemeldet.


31.3.1919
Wegen des für den 1. April ausgerufenen Generalstreiks verhängt die deutsche Reichsregierung den Belagerungszustand über das Ruhrrevier

31.3.1920
Auf einer Konferenz in Münster bestätigen Vertreter der Parteien und Vollzugsräte im Ruhrgebiet das Bielefelder Abkommen vom 24. März und setzen den Termin für die Waffenübergabe auf den 2. April fest.

31.3.1921
Die in den "Pariser Beschlüssen" vom Januar festgelegte Frist für die Entwaffnung der Einwohnerwehren im Deutschen Reich läuft ab. Die Reichsregierung in Berlin erklärt, daß sie trotz der Unruhen im Inland diese Frist einhalten will. Nur die bayerische Landesregierung lehnt die Waffenabgabe weiterhin ab.

31.3.1922
In der »Frankfurter Zeitung« werden starke Vorwürfe gegen den Industriellen Hugo Stinnes erhoben, der Ende des Vorjahres mit Frankreich einen Vertrag über direkte Kohlelieferung abgeschlossen hat.

31.3.1923
Zu einem schweren Zwischenfall kommt es in den Essener Krupp-Werken. Mit Maschinengewehrfeuer gehen französische Soldaten gegen die Arbeiter vor, die gegen die Beschlagnahme von werkseigenen Pkw demonstrieren, wobei 13 Arbeiter getötet werden.

Für den März beträgt der Durchschnittswert eines US-Dollars 21 200 Mark.

31.3.1924
Im ersten Quartal 1924 ist der deutsche Importüberschuß von 136 auf 235 Millionen Goldmark gestiegen.


31.3.1925
Bei einer Felddienstübung der Reichswehr ertrinken 81 Soldaten, als eine Pontonfähre auf der Weser verunglückt.

31.3.1926
Im Deutschen Reich wird der Staatsgerichtshof aufgehoben. Er hat über Verstöße gegen das Gesetz zum Schutz der Republik verhandelt. Für derartige Strafsachen sind nunmehr die ordentlichen Gerichte zuständig.

In der Kohleförderung steht das Deutsche Reich im ersten Vierteljahr 1926 mit 33 226 000 Tonnen hinter den USA (142 454 000 Tonnen) und Großbritannien (69 060 000 Tonnen) an dritter Stelle der Weltförderung. Die Zahlen entsprechen in ihren Relationen denen von 1913.

31.3.1928
Der Reichsrat ersucht die Reichsregierung, nicht vor dem 1. September mit dem Bau des geplanten Panzerschiffs A zu beginnen.

31.3.1931
Vor dem Reichsrat erläutert Reichsaußenminister Julius Curtius die wirtschaftliche Bedeutung einer Zollunion mit Österreich.

Im Münchener »Völkischen Beobachter« ruft NSDAP-Führer Adolf Hitler alle Parteimitglieder dazu auf, die Notverordnung vom 28. März streng zu beachten.

Im ersten Vierteljahr 1931 verzeichnet Berlin 474 Selbstmorde gegenüber 421 im ersten Quartal 1930.

31.3.1932

Das Reichswirtschaftsministerium erläßt in Berlin eine Verordnung, nach der die Ausfuhr von gebrauchten Maschinen und Maschinenteilen mit einer Gebühr belegt wird, damit soll die Abwanderung von deutschen Firmen ins Ausland verhindert werden.

31.3.1933
Durch das erste »Gesetz über die Gleichstellung der Länder mit dem Reich« wird die Zusammensetzung der Landtage mit Ausnahme des preußischen Parlaments der des Reichstages angepaßt.

In Preußen sind bisher rund 10 000 Menschen in Schutzhaft genommen worden.
Die österreichische Regierung löst den am 25. März verbotenen Republikanischen Schutzbund auf. Als Begründung wird angeführt, der 1923 gegründete und rund 60 000 aktive Mitglieder zählende Verband habe die öffentliche Ruhe und Sicherheit gestört.

31.3.1934
Die Sperre für Neugründungen von Zeitungen und Zeitschriften im Deutschen Reich, die bis zum 31. März 1934 vorgesehen war, wird um ein Jahr verlängert.
Die letzte Nummer der 1617 gegründeten »Vossische Zeitung« erscheint.

Vom 1. April 1933 bis zum 31. März 1934 ist die Zahl der Übernachtungen von Ausländern im Deutschen Reich stark zurückgegangen.

31.3.1935
Die Umorganisation der Bewachung und Zuständigkeit für Konzentrationslager ist beendet. Die der SS angehörenden Wachmannschaften übernehmen damit endgültig diesen Zuständigkeitsbereich von der SA.

Die Reichsmusikkammer lehnt die Erneuerung der ablaufenden Ausweise ihrer nichtarischen Mitglieder ab. Im Laufe des Monats März sind außerdem etwa 1000 nichtarische Schriftsteller sowie Journalisten aus ihren Berufsverbänden ausgeschlossen worden. Ohne die Mitgliedschaft in diesen Verbänden darf der jeweilige Beruf im Deutschen Reich nicht ausgeübt werden.

31.3.1937
Bei Feierlichkeiten anläßlich des Inkrafttretens des Gesetzes über die Neuordnung des Raumes Groß-Hamburg zukünftig »Hansestadt Hamburg«) begründet Reichsinnenminister Wilhelm Frick die Maßnahme mit der notwendigen Vergrößerung des hamburgischen Hafen- und Siedlungsgebietes.


Carl Friedrich Goerdeler tritt als Oberbürgermeister von Leipzig zurück.

Die Zahl der Arbeitslosen im Deutschen Reich wird von der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung mit 1 245 000 angegeben.


31.3.1938
Durch Verordnung des Reichsministers der Justiz, Franz Gürtner, werden Juden als Rechtsanwälte in Strafsachen im Land Österreich(Ostmark) nicht mehr zugelassen, sofern sie ihren Beruf nicht schon vor dem 1. August 1914 ausgeübt haben oder sich im Weltkrieg an einer Kampfhandlung beteiligt bzw. dort ihre Söhne verloren haben.

31.3.1939 Der britische Premierminister Arthur Neville Chamberlain verkündet eine britisch-französische Garantie für Polen. Dieser militärische Beistandspakt ist auch dann wirksam, wenn Polen der Angreifer ist.

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ordnet besondere städtebauliche Maßnahmen für Münster und Stettin an.

31.3.1941
Die diplomatischen Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und Jugoslawien werden infolge des Staatsstreichs vom 27. März abgebrochen. Am Vortag hatte die reichsdeutsche Kolonie die Hauptstadt Belgrad verlassen.

In britischen Küstengewässern vor Spurn Head versenken deutsche Bomber den Minensuchtrawler Lord Selborne (247 BRT).


Die deutsche Luftwaffe hat seit dem 1. August 1940 insgesamt 3363 Gefallene, 2117 Verwundete und 2641 Gefangene und Vermißte zu verzeichnen.

Im Deutschen Reich sind 1 217 420 Kriegsgefangene in der Wirtschaft eingesetzt, davon 628 500 in der Landwirtschaft.

Emden gegen Ende des Krieges, Opfer alliierten Vernichtungswahns
RAF Terrorangriff auf Emden, dabei werden erstmalig zwei 1,8-t-Bomben („Blast Bomb“ ) auf die Stadt geworfen.



Oberleutnant zur See Engelbert Endraß

U 46 unter Oberleutnant zur See Endraß versenkt im Nordatlantik den alleinfahrenden von New Orleans nach Göteborg laufenden schwedischen Motortanker Castor (8714 BRT).

31.3.1942
Der deutschen B-Dienst entschlüsselt den Funkssprechverkehr zu einem Unternehmen, wo 10 norwegische Frachter (54681 BRT) von Göteborg durch Kattegat und Skagerrak nach England ausbrechen wollen. Nur einem gelingt der Durchbruch, der Rest versenkt sich selbst oder wird von deutschen Vorpostenschiffen und Torpedobombern versenkt. Ein Tanker sinkt auf einer Seemine, zwei Frachter kehren nach Göteborg zurück.

31.3.1943
Führer und Reichskanzler Adolf Hitler empfängt in Berlin den bulgarischen König Bori III. zu einer »langen und herzlichen Aussprache« (Deutsches Nachrichten-Büro).

US Terrorbomber radieren Wohngebiete in Rotterdam aus
Ein US-amerikanischer Bombenangriff auf die niederländische Stadt Rotterdam
fordert 180 Menschenleben; 20 000 Einwohner werden obdachlos

31.3.1944
Der deutsche Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels, äußert sich in Berlin zur deutschen Kriegslage. Er weist darauf hin, daß der Feind weit vor den Grenzen des Reiches stehe und die Situation somit sehr viel weniger gefährlich sei als 1933.

Im Deutschen Reich werden die Eltern dazu aufgefordert, der Kinderlandverschickung zuzustimmen und ihre Kinder aus den luftkriegsgefährdeten Städten evakuieren zu lassen.


deutsche Me 110 G-4 Nachtjäger im Einsatzflug
Die britische Luftwaffe bombardiert in der Nacht vom 30. auf den 31. März die Stadt Nürnberg. Deutsche Nachtjagdgeschwader fügen der RAF schwere Verluste zu.

31.3.1945
Der Oberbefehlshaber der alliierten Expeditionsstreitkräfte in Europa, General Dwight D. Eisenhower, befiehlt dem britischen Feldmarschall Bernard Law Montgomery, den Vormarsch seiner Truppen auf Berlin zu stoppen. Die Eroberung der Reichshauptstadt wird damit Einheiten der Roten Armee überlassen.
469 britsche Terrorbomber greifen das zerstörte Hamburg an, darunter die Werft Blohm & Voss. U 348, U 350, U 1131 und U 1167 werden versenkt, U 2340 wird vernichtet und 5 Frachter sinken. 11 Bomber werden abgeschossen.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 31.03.09 18:37 ]

NPD - Verbot: 

Schützen Menschenrechte die Partei vor dem Aus ?

Gestern am Donnerstag haben die Innenminister beschlossen, bis spätestens Anfang Dezember Informationen gegen die NPD zu sammeln und an der Vorbereitung für ein Verbot zu arbeiten.

Ob das tatsächlich kommt ist aber fraglich. 2003 war das Verbot gar nicht erst in einem Prozess erörtert worden, da das Verfahren wegen der Spitzel vom Verfassungsschutz schon vorab eingestellt wurde.

Sollte es jetzt beim neuerlichen Anlauf zu einem Prozess kommen und sollte dieser zu einem Verbot der Partei führen, würde dies noch lange nicht das Ende der NPD bedeuten. Grund sind die Menschenrechte. Die gelten auch für die Mitglieder der NPD.

 Das gefällt vielen in der Bundesrepublik zwar ganz und gar nicht, gelten die Nationaldemokraten vielen doch bestenfalls als Menschen drittes Klasse oder gar weniger, doch außerhalb des engen Denkschemas der bundesdeutschen Meinungsmacher gelten noch etwas andere Maßstäbe. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat schon so manches Verbot gegen eine Partei zunichte gemacht.

Beim EGMR kommt es nicht nur darauf an, ob eine Partei tatsächlich „antidemokratisch“ ist, sondern auch, ob sie mächtig genug ist, ihre tatsächlichen oder vermeintlichen „antidemokratischen“ Ziele umzusetzen. Ob die NPD „antidemokratisch“ ist, sei dahingestellt. Dass nicht jedes Mitglied zum Vorzeigedemokraten gereicht, mag eine bittere Wahrheit sein. Doch was die etablierten Kräfte mit Volk und Land machen ist in jedem Falle volksfeindlich und antidemokratisch. Trotzdem kommt kein Verbot.

Klar ist aber in jedem Falle, dass die NPD viel zu klein und unbedeutend ist. Sie scheitert fast immer an der antidemokratischen Fünfprozenthürde und schafft manchmal nicht mal die Wahlkampfkostenrückerstattung. Die NPD bedroht die Bundesrepublik möglicherweise in den wirren Träumen irgendwelcher linksliberaler Schwafler, aber mit Sicherheit nicht in der Realität.

2003 hatte der EGMR entschieden, dass das Verbot der türkischen Wohlfahrtspartei rechtens sei. Die Partei habe antidemokratische Ziele verfolgt und habe eine “echte Chance, die politische Macht zu ergreifen” gehabt. Sie lag damals in Umfragen bei bis zu 67 Prozent.


Von 67 Prozent ist die NPD in etwa so weit entfernt wie der Weihnachtsplanet von unserer Mutter Erde.  Auch die Mitgliederzahlen sind alles andere als berauschend. Damit hat die NPD gute Chancen unter den Schirm der Menschenrechte zu gelangen. Selbst wenn sie das Kriterium „antidemokratisch“ nach Meinung der Richter erfüllen sollte, so wäre sie doch zu unwichtig für die Rechtfertigung eines Verbotes. Das muss man ganz objektiv so feststellen. Wenn die NPD in der Bundesrepublik mächtig wäre, gäbe es sie nicht mehr.

 

 1474: In einem „Ewige Richtung“ genannten Friedens- und Bündnisvertrag verständigen sich acht Orte der Schweizer Eidgenossenschaft mit dem Habsburger Herzog Sigismund von Tirol.
    1633: geboren Friedrich II., Landgraf von Hessen-Homburg
    1830: gestorben Ludwig I., Großherzog von Baden

    1892: geboren Erhard Milch, deutscher Leiter des Luftwaffenbeschaffungsamtes in Berlin
Josef Bürckel

    1895: geboren Josef Bürckel, Gauleiter des Gaus Saarpfalz
 
    1912: gestorben Karl May, deutscher Schriftsteller
    1945: Fünf Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland erfolgt auf Berlin der schwerste alliierte Bombenangriff. Insgesamt kommen allein bei diesem Angriff rund 20.000  Menschen ums Leben.
    1945: Sowjet-bolschewistische Truppen erobern Danzig im Zweiten Weltkrieg. 


 30.3.1901
Die preußische Regierung diskutiert umfassende Maßnahmen zur »Stärkung des Deutschtums« in den preußischen Ostprovinzen.


Auf der Vulkan-Werft in Stettin läuft der Doppelschrauben-Schnelldampfer »Kronprinz Wilhelm« vom Stapel.


30.3.1902

Vor dem Westportal des Bonner Münsters wird der Martinsbrunnen fertiggestellt. Er ist ein Werk des Bildhauers Heinrich Goetschmann.

30.3.1903

Der Chef des Generalstabes der deutschen Armee, Alfred Graf von Schlieffen, äußert sich in einem geheimen Schreiben an Reichskanzler Bernhard Graf von Bülow über Maßnahmen während eines möglichen Generalstreiks im Fall eines Krieges.

30.3.1904

In Dresden wird der Bund für Heimatschutz gegründet.

30.3.1906

Der preußische Kriegsminister Karl von Einem räumt vor dem Deutschen Reichstag in Berlin ein, daß es zahlreiche Fälle von Mißhandlung in der Armee gebe.

30.3.1908

Eine Affäre um die Besetzung des US-amerikanischen Botschafterpostens in Berlin wird durch eine Unterredung des deutschen Botschafters in Washington mit Präsident Theodore Roosevelt bereinigt. Kaiser Wilhelm II. hatte Bedenken gegen den bereits anerkannten Botschafter David Jayne Hill geäußert, ob dieser für das Amt auch reich genug sei.

30.3.1910

In Mülheim am Rhein rast ein Expreßzug auf einen Militärzug

30.3.1911

Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg spricht sich im Deutschen Reichstag in Berlin gegen ein Abkommen zur Abrüstung aus, da dies »immer wieder an der Frage der Kontrolle scheitern« würde. Auch internationale Schiedsgerichte lehnt der Kanzler ab.

30.3.1912

In Radebeul bei Dresden stirbt der Schriftsteller Karl May.

Während eines starken Sturmes stürzt in der nordwestlich von Berlin gelegenen Stadt Nauen der 200 m hohe Stahlturm der Telegrafenstation um.



30.3.1915


Deutsche Infanterie im Kampf bei Krasnopol

Ostfront: Bei den Kämpfen um Tauroggen, die zur Besitznahme dieses Ortes führten, hat sich nach Meldung des dort anwesenden Prinzen Joachim von Preußen der ostpreußische Landsturm glänzend geschlagen und 1000 Gefangene gemacht.
Bei Krasnopol erlitten die Russen sehr schwere Verluste (etwa 2000 Tote). Unsere Beute aus den dortigen Kämpfen belief sich bis gestern Abend auf 3000 Gefangene, 7 Maschinengewehre, 1 Geschütz und mehrere Munitionswagen.
An der Szkwa bei Klinki wurden bei einem mißglückten russischen Angriff 2 russische Offiziere und 600 Mann gefangengenommen.
In Gegend Olszyny (linkes Omulewufer) wurden zwei russische Nachtangriffe abgeschlagen.
Übergangsversuche der Russen über die untere Bzura wurden abgewiesen.

30.3.1916

Der deutsche Heeresbericht meldet das Ende der russischen Großoffensive am Naroczsee östlich von Wilna.

Deutsche Truppen erobern das Dorf Malancourt auf dem westlichen Ufer der Maas bei Verdun.


Der Hauptausschuß des Reichstages billigt einen von mehreren Fraktionen eingebrachten Antrag zur U-Boot-Frage.

Westfront/Verdunschlacht: In der Gegend von Lihons brachte eine kleine deutsche Abteilung von einem kurzen Vorstoß in die französische Stellung einen Hauptmann und 57 Mann gefangen zurück.
Westlich der Maas hatten wiederholte, durch starkes Feuer vorbereitete französische Angriffe die Wiedernahme der Waldstellungen nordöstlich von Avocourt zum Ziel. Sie sind abgewiesen. In der Südostecke des Waldes ist es zu erbitterten, auch nachts fortgesetzten Nahkämpfen gekommen, bis der Gegner heute früh auch hier wieder hat weichen müssen. Der Artilleriekampf dauert mit großer Heftigkeit auf beiden Maasufern an.
Leutnant Immelmann setzte im Luftkampf östlich von Bapaume das zwölfte feindliche Flugzeug außer Gefecht, einen englischen Doppeldecker, dessen Insassen gefangen in unserer Hand sind.
Durch feindlichen Bombenabwurf auf Metz ist ein Soldat getötet, einige andere wurden verletzt.
Ostfront: Südlich des Naroczsees ließen gestern die Russen von ihren Angriffen ab, ihre Artillerie blieb hier sowie westlich von Jakobstadt und nördlich von Widsy noch lebhaft tätig; bei Postawy ist Ruhe eingetreten.


30.3.1917

Westfront: An der Artois-Front war der Artilleriekampf lebhaft.
Östlich von Neuville-St. Vaast griffen kanadische Regimenter unsere Stellungen viermal während der Nacht an; sie sind stets verlustreich zurückgeschlagen worden, einige Gefangene in unserer Hand geblieben.
Beiderseits der Straße Péronne-Fins wichen unsere Sicherungen nach Gefecht mit stärkeren englischen Kräften in der Linie Ruyaulcourt-Sorel aus.
Nordöstlich von Soissons versuchten französische Bataillone vergeblich, bei Neuville und Margival Boden zu gewinnen; unsere Posten wiesen sie verlustreich ab.
Am Aisne-Marne-Kanal deuteten Ansammlungen zwischen Sapigneul und La Nenville auf einen vorbereitenden Angriff, der durch unsere Batterien niedergehalten wurde.
In der Champagne sind gleichfalls Bereitstellungen französischer Angriffstruppen wirksam beschossen worden.
Im Parroy-Walde (Lothringer Front) holten unsere Stoßtrupps 13 Gefangene aus den feindlichen Gräben.
Ostfront: Westlich von Dünaburg scheiterte ein Angriff mehrerer russischer Kompagnien in unserem Feuer.
Balkanfront: Erkundungsabteilungen erbeuteten bei einem Vorstoß in die französischen Gräben zwischen Ochrida- und Prespasee mehrere Schnelladegewehre und reichliche Munitionsvorräte.


30.3.1918

Ein plötzlicher Kälteeinbruch und schlechtes Wetter werden von der reichsdeutschen Presse für den Stillstand der deutschen Westoffensive verantwortlich gemacht.
Westfront/Michaeloffensive: Auf dem Schlachtfelde nördlich von der Somme ist die Lage unverändert. Ayette wurde vom Feinde gesäubert.
Zwischen Somme und Avre warfen wir Engländer und die ihnen zu Hilfe geeilten Franzosen aus Teilen ihrer vorderen Stellungen und nahmen Beaucourt und Mézières.
Französische Angriffe gegen Montdidier scheiterten.
Die Franzosen haben nunmehr auch mit der Zerstörung von Laon begonnen. Durch anhaltende Beschießung wurde die Kathedrale erheblich beschädigt.
Leutnant Bongartz schoß seinen 32. und 33., Leutnant Udet seinen 22. Gegner ab.


30.3.1922

Nach einer zweitägigen Debatte billigt das deutsche Kabinett die Note der Reparationskommission, worin Bedingungen für den Aufschub der Zahlungen genannt sind.

30.3.1928

Der Reichstag in Berlin verabschiedet in dritter Lesung den Reichshaushalt 1928 und die erste Rate für den Bau des Panzerschiffs A.

30.3.1929

In einem Brief an den ehemaligen britischen Botschafter in Berlin, Edgar Vincent Lord d'Abernon, spricht sich Reichsaußenminister Gustav Stresemann für eine Koppelung der Reparationsneuregelung mit der Rheinlandräumung und der Rückgabe des Saargebiets ans Deutsche Reich aus.

30.3.1935

Die nationalsozialistische Regierung verabschiedet in Berlin das Gesetz über die Haushaltsführung des Reiches. Es sieht u.a. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen im Bereich der Bodenurbarmachung und öffentliche Bürgschaften für die Finanzierung des Kleinwohnungsbaus vor.

30.3.1936

Schulische Förderung, Auszeichnungen und Stipendien sollen künftig den Mitgliedern der Hitlerjugend vorbehalten bleiben


die "Hindenburg" fliegt über die Autobahn bei Frankfurt

Das deutsche Luftschiff LZ 129 »Hindenburg« startet von Friedrichshafen am Bodensee zu seiner ersten Südamerikareise nach Rio de Janeiro.

30.3.1937



Ludendorff 1937

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler trifft sich in Berlin mit General Erich Ludendorff und erklärt nach einem Gespräch die Versöhnung der beiden. Ludendorff war am Hitlerputsch 1923 beteiligt gewesen und hatte sich nach dessen Scheitern mit Hitler zerworfen.

30.3.1938

Für Flüchtlinge aus dem ehemaligen Österreich, führt der Schweizer Bundesrat den Visumzwang für österreichische Pässe ein.

30.3.1939

Im »Memeler Dampfboot« wird eine Verordnung über die Anmeldung jüdischen Eigentums veröffentlicht. Die etwa 500 in Memel lebenden Juden müssen bis zum 31. Mai ihren Schmuck abgeben.

30.3.1940

Der Ministerrat für die Reichsverteidigung erläßt eine Verordnung »zum Schutze der Metallsammlung des deutschen Volkes«. Jegliche Bereicherung an diesen Metallen oder andere »unehrenhafte« Verwendungen werden mit dem Tode bestraft.

30.3.1941

In einer Rede vor über 200 Befehlshabern der deutschen Wehrmacht in der Berliner Reichskanzlei kündigt Adolf Hitler einen rassenideologischen Vernichtungskrieg ohne Bindung an kriegsrechtliche Normen gegen die Sowjetunion an.

U 124 unter Kapitänleutnant Schulz versenkt vor Freetown(Westafrika) den britischen Frachter
Umona (3767 BRT).

U 69 (Kptlt. Metzler)versenkt südlich von Island die britische Coultarn (3759 BRT) aus einem Konvoi.


Das Deutsche Afrika-Korps eröffnet in Nordafrika unter dem Befehl von Generalleutnant Erwin Rommel eine Offensive gegen die Briten, in deren Verlauf die deutschen Truppen bis zum 13. April die gesamte Cyrenaika bis auf die Festung Tobruk einnehmen.


Im westlichen Mittelmeer kommt es zu einem Zwischenfall, als britische Streitkräfte vier französische Handelsschiffe, die von einem Zerstörer eskortiert werden, angreifen.


Die angeblich neutrale US-amerikanische Regierung läßt Schiffe der Achsenmächte, die in US-Häfen liegen, beschlagnahmen.


30.3.1942

Unter dem Eindruck des britischen Luftangriffs auf Lübeck am 25. März überträgt Adolf Hitler Reichspropagandaminister Joseph Goebbels die Koordinierung aller Hilfsmaßnahmen bei künftigen alliierten Luftbombardements.


die "Tirpitz" wird in Norwegen erfolglos von 33 britischen Bombern angegriffen, 5 werden abgeschoßen



30.3.1943

Die Geheime Staatspolizei erläßt eine Anweisung zur Überführung sozialdemokratischer und kommunistischer Funktionäre aus der Justiz-Haft in Konzentrationslager.

Laut Pressemeldungen wird die Anfertigung von Dauerwellen im Deutschen Reich einheitlich gestattet.
Ihr Verbot hatte den Berichten zufolge unter den Frauen »mürrische Unzufriedenheit« ausgelöst.

U 596 unter Kapitänleutnant Jahn greift vor der algerischen Küste einen Konvoi an und versenkt die britische
Fort a la Corhe (7133 BRT) und den norwegischen Tanker Hallanger (9551 BRT).

Das deutsche U-Boot U 416 unter Oberleutnant zur See Zorn sinkt vor Bornholm auf einer Mine Es wird am 8.4. wieder gehoben und am 4.10.1943 erneut in Dienst gestellt.


30.3.1944

Der Oberbefehlshaber der deutschen Heeresgruppe Süd, Generalfeldmarschall Erich von Manstein, wird durch Generalfeldmarschall Walter Model abgelöst. Manstein hatte am 25. März erneut versucht, den deutschen Führer und Reichskanzler Adolf Hitler zum Rückzug im Osten zu bewegen.

Der deutsche Frachter
Erfurt (4325 BRT) läuft bei Fehmarn auf eine britische Luftmine und sinkt.


der noch von U 223 versenkte Zerstörer Laforey


U 223 unter Oberleutnant zur See Gerlach wird nördlich Sizilien von 4 brit. Zerstörern entdeckt und anschließend gejagt. Dabei kann U 223 den Zerstörer
Laforey versenken, wird jedoch anschließend doch noch versenkt. Von 50 Mann Besatzung können sich 27 retten.

30.3.1945



das von Russen und Briten zerstörte Danzig 1945
Die deutsche Hafenstadt Danzig an der Weichselmündung wird von den Sowjets erobert.

Nördlich der Hebriden wird U 965 unter Oberleutnant Günter Unverzagt von einer britischen U-Jagd Gruppe versenkt. Keine Überlebenden der 51 Mann Besatzung.



Angriff britischer Bomber auf deutsche Schiffe vor Porsgrunn


Die Hafenstadt Porsgrunn(Norwegen) wird von 24 Mosquitos mit Raketen angegriffen. Mehrere Gebäude werden schwer beschädigt. Der deutsche Frachter
Scharhörn (2643 BRT) und vier norwegische Frachter werden versenkt. Bei einem Tieffliegerangriff gerät eine Mosquito in eine Hochspannungsleitung und stürzt anschließend über einem nahen Wald ab.

[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 30.03.08 12:59 ]
Regenburger Bürger - Erich Klawe (1906 - 1983)


Oberstleutnant Erich Klawe, ein herausragender Frontoffizier, stets tapfer und unerschrocken, mutig und einsatzfreudig. Sein überragendes soldatisches Können war Garant für manch spektakuläre Erfolge.
Erich Klawe 
wurde am 24. März 1906 im ostpreußischen Allenstein geboren. Seit 1927 im Heer und seit 1934 in der bekannten 11. Infanteriedivision, gehörte Klawe in dieser zu den erfolgreichsten Offizieren. 1939 führte er im Infanterieregiment 23 die 1. Kompanie, 1940/41 als Chef die 13. Kompanie und zwischen 1942 und 1944 als Kommandeur das 1. Bataillon. Nach Einsätzen im Polen- und Westfeldzug erwarb er sich an der Front im Osten höchste Verdienste. Die schweren Kämpfe im Nordabschnitt der Ostfront sahen die 11. Infanteriedivision stets an allen Brennpunkten der Front und Erich Klawe im vorbildlichen Einsatz an der Spitze seiner Grenadiere. Im Mai 1942 konnte er im Bereich des Brückenkopfes Kirischi durch selbstständigen Entschluss - trotz viermaliger Verwundung - eine kritische Lage entscheidend wiederherstellen, wofür er am 12. Juli 1942 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde. Im Jahre 1943 führte Erich Klawe dann sogar gleichzeitig das Füsilierbataillon 11. Ob bei den Kämpfen am Wolchow oder den harten Abwehrkämpfen am Ladogasee - Klawe bewies immer wieder gekonnte Führung und großartigen Einsatz sowie außergewöhnliche Weitsicht bei seinen selbstständigen und klugen Entschlüssen. Am 14. April 1943 erhielt Klawe das Eichenlaub.
Ab Dezember 1944 erfolgte schließlich seine Ernennung zum Kommandeur des Grenadierregiments 457 der 257. Infanteriedivision. In "Die Eichenlaubträger" von Franz Thomas und Erwin Lenfeld heißt es: „Dieses Regiment hatte in ihm einen erfahrenen Vorgesetzten, und die Erfolge bis zum Kriegsende an der Westfront waren nicht zuletzt seinem vortrefflichen Können zu verdanken."
Erich Klawe verbrachte seinen Lebensabend in Regensburg und ist am 30. Mai 1983 verstorben.

 Oberstleutnant Erich Klawe

° 24/03/1906 Allenstein/Ostpreußen
† 30/05/1983 Regensburg

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes :
12/07/1942 als Hauptmann (Führer I./InfRgt 23)

Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (nr. 227) :
14/04/1943 als Major (Kommandeur I./GrenRgt 23)
  1826: Der deutsche Homer-Übersetzer und Dichter Johann Heinrich Voß stirbt in Heidelberg
    1848: In Preußen wird unter Ludolf Camphausen und David Hansemann eine Regierung eingesetzt, um den in der Märzrevolution protestierenden Bürgern entgegenzukommen.
    1908: geboren Siegfried Uiberreither, deutscher Nationalsozialist
    1909: Der deutsche Reichskanzler Bernhard von Bülow verliest vor dem Reichstag eine Rede, in der sich das Deutsche Reich demonstrativ hinter Österreich-Ungarn stellt. Die Bosnische Annexionskrise wird damit außenpolitisch beigelegt, jedoch verärgert die Rede, in der der Begriff „Nibelungentreue“ zum ersten Mal gebraucht wird, Großbritannien und Russland, die die Annexion nicht anerkennen wollten.
    1911: geboren Brigitte Horney, deutsche Schauspielerin

Hanna Reitsch

    1912: geboren Hanna Reitsch, deutscher Flugkapitän und Testpilot

 
    1925: Bei den ersten Reichspräsidentenwahlen der Weimarer Republik erreicht kein Kandidat die absolute Mehrheit – die meisten Stimmen erhält der DVP-Politiker Karl Jarres. Der zweite Wahlgang findet am 26. April statt.
    1933: Nach dem Reichstagsbrand beschließt der deutsche Reichstag die Lex van der Lubbe, ein rückwirkendes Gesetz, um den mutmaßlichen Brandstifter Marinus van der Lubbe verurteilen zu können.
    1940: gestorben Johann Schütte, deutscher Luftschiffpionier
    1942: In der Nacht wird durch den Luftangriff auf Lübeck der Royal Air Force (RAF) ein Fünftel der Lübecker Innenstadt zerstört; die Marienkirche, der Dom und die Petrikirche brennen vollständig aus. Es handelt sich um den ersten erfolgreichen Test des Flächenbombardements eines historischen deutschen Großstadtkerns auf Grund der Area Bombing Directive im Luftkrieg des Zweiten Weltkriegs.
    1945: VS-amerikanische Truppen besetzen im Zweiten Weltkrieg die Stadt Mannheim.
    1945: Die Rote Armee dringt bei Klostermarienberg erstmals auf deutsch-österreichisches Gebiet vor.


29.3.1900
In Gegenwart des Prinzregenten Luitpold von Bayern wird das von Gabriel von Seidl erbaute Künstlerhaus am Maximiliansplatz in München eingeweiht.

29.3.1901
Das preußische Herrenhaus (1. Kammer des Landtags) fordert in einer mit 101 gegen 27 Stimmen verabschiedeten Resolution »wesentlich erhöhte« Getreidezölle. Zugleich spricht es sich für eine raschere Einbringung der Zolltarifvorlage im Reichstag aus. Auch in Hessen votiert das Parlament mit großer Mehrheit zugunsten einer Erhöhung der Getreidezolle.

29.3.1902

Wreschen im Wartheland(Provinz Posen)
40 polnische Kinder der katholischen Schule in Wreschen (zu Preußen gehörend) werden wegen ungenügender Leistungen und mangelnder Reife nicht versetzt. Sie hatten sich geweigert, im Religionsunterricht auf die Fragen des Lehrers in Deutsch zu antworten.

29.3.1905
Reichskanzler Bernhard Graf von Bülow betont im Reichstag in Berlin anläßlich der Mittelmeerreise von Kaiser Wilhelm II., das Deutsche Reich erstrebe in Marokko keine territorialen Vorteile.

29.3.1906
Der Deutsche Reichstag in Berlin billigt in zweiter Lesung mit 127 zu 110 Stimmen bei 12 Enthaltungen doch die Errichtung eines selbständigen Kolonialstaatssekretariats.

29.3.1908
Der deutsche Reichskanzler Bernhard Fürst von Bülow kommt zu zweitägigen politischen Gesprächen nach Wien.

29.3.1909
Reichskanzler Bernhard Fürst von Bülow unterstreicht in einer außenpolitischen Grundsatzrede in Berlin den Standpunkt seiner Regierung, daß die Annektierung Bosniens und der Herzegowina durch Österreich-Ungarn rechtmäßig sei. Als besonders erfreulich bezeichnet der Kanzler die Entwicklung der deutsch-britischen Beziehungen. Die beiden Nationen seien auf eine enge Zusammenarbeit angewiesen und würden »in Friedensarbeiten wetteifern«.

29.3.1913
Im thüringischen Fürstentum Schleiz tritt Fürst Heinrich XXVII. die Nachfolge des verstorbenen Fürsten Heinrich XXIV. als Oberhaupt des Fürstentums Reuß jüngere Linie an.

29.3.1914
Auf Initiative des osmanischen Kriegsministers Enwer Pascha werden die Befugnisse der deutschen Militärmission im Osmanischen Reich eingeschränkt. Anlaß für das Eingreifen sind häufige eigenmächtige Aktionen der deutschen Offiziere.

29.3.1915
Das deutsche Generalgouvernement im besetzten Belgien verhängt gegen die Stadt Brügge eine Strafe von 500 000 Francs (400 000 Mark), weil Kinder dort eine deutsche Flagge beschmutzt hatten.


Generaloberst v. Kluck
Westfront: Der Tag verlief auf der ganzen westlichen Front ziemlich ruhig, nur im Argonner Walde und in Lothringen fanden kleine für uns erfolgreiche Gefechte statt.
Generaloberst v. Kluck wurde bei Besichtigung der vorderen Stellungen seiner Armee durch einen Schrapnellschuß leicht verwundet. Sein Befinden ist zufriedenstellend



Ostfront: Tauroggen wurde von unseren Truppen im Sturm genommen, 300 Russen gefangengenommen.
An der Bahn Wirballen-Kowno brach bei Pilwiszki ein russischer Angriff unter schwersten Verlusten zusammen.
In Gegend Krasnopol machten wir über 1000 Gefangene, darunter eine Eskorte Gardeulanen mit Pferden und erbeuteten 5 Maschinengewehre.
Ein russischer Angriff nordwestlich von Ciechanow wurde abgewiesen.

29.3.1916
Westfront/Verdunschlacht: Südlich von St. Eloi wurde den Engländern im Handgranatenkampf einer der von ihnen besetzten Sprengtrichter wieder entrissen.
Auf dem linken Maasufer stürmten unsere Truppen mit geringen eigenen Verlusten die französischen, mehrere Linien tiefen Stellungen nördlich von Malancourt in einer Breite von etwa 2000 Metern und drangen auch in den Nordwestteil des Dorfes ein. Der Feind ließ 12 Offiziere und 486 Mann an unverwundeten Gefangenen, sowie 1 Geschütz und 4 Maschinengewehre in unserer Hand. Hierdurch wurde mit Sicherheit der Einsatz von zwei weiteren Divisionen in diesem Kampfraum festgestellt.
Ostfront: Während die Russen ihre Angriffe in den nördlichen Abschnitten gestern nicht wiederholten, setzten sie südlich des Naroczsees Tag und Nacht ihre vergeblichen Anstrengungen fort. Siebenmal schlugen unsere Truppen, teilweise im Bajonettkampf, den Feind zurück.
Deutsche Flugzeuggeschwader warfen mit gutem Erfolge Bomben auf feindliche Bahnanlagen, besonders auf den Bahnhof Molodeczno ab.


29.3.1917
Westfront: Lebhafter Geschützkampf zwischen Lens und Arras, der auch nachts anhielt.
In einem gestern vor Tagesanbruch sich entspinnenden Gefecht bei Croisilles und Ecoust-St. Mein (nordöstlich von Bapaume) verloren die Engländer außer zahlreichen Toten durch Vorstoß unserer Sicherungen 1 Offizier und 54 Mann als Gegangene.
In der Champagne schlugen mehrere im Laufe des Tages unternommene Angriffe der Franzosen zur Wiedergewinnung der ihnen entrissenen Gräben verlustreich fehl.
Auf dem linken Maas-Ufer vereitelte gestern unser Abwehrfeuer sich gegen die Höhe 304 vorbereitende französische Vorstöße; heute morgen scheiterte ein auf breiter Front vorbrechender Angriff im Feuer, an einer Stelle durch Gegenstoß.
Östlich von Verdun schossen unsere Flieger 2 Fesselballons ab; in Luftkämpfen und durch Abwehrfeuer sind 4 Flugzeuge der Gegner zum Absturz gebracht worden.


29.3.1918
Als Vertreter der Deutschen Vaterlandspartei spricht sich General Alfred von Tirpitz gegen die Übertragung antisemitischer Äußerungen einiger Parteimitglieder auf die ideologische Ausrichtung der gesamten Partei aus.

Außer der Reihe wird vom Reichsversorgungsamt als »Ostergabe« zuzüglich zu den wöchentlichen 125 g Seife eine weitere Ration von 50 g gewährt. Infolge der Sodaknappheit war die Seifenration schon 1917 drastisch gekürzt worden.
Westfront/Michaeloffensive: In örtlichen Kämpfen zu beiden Seiten der Scarpe brachen wir in die vordersten englischen Stellungen ein und machten mehrere tausend Gefangene. Bei und nördlich von Albert setzte der Engländer erfolglose und verlustreiche Gegenangriffe fort. Zwischen Somme und Avre griffen wir erneut an. Aus alten Stellungen und tapfer verteidigten Dörfern warfen wir den Feind über Warfusée-Abancourt und Plessier nach Westen und Nordwesten zurück.
Gegen einzelne Abschnitte unserer neuen Front zwischen Montdidier und Noyon führte der Franzose mehrfach heftige Gegenangriffe. Sie scheiterten unter schweren Verlusten.
Die bisher festgestellte Beute seit Beginn der Schlacht beträgt 70000 Gefangene, 1100 Geschütze. Die Armee des Generals Hutier brachte davon allein 40000 Gefangene und 600 Geschütze ein.
An der lothringischen Front hielt gesteigerte Feuertätigkeit an.
Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang seinen 74. Luftsieg.
Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.


29.3.1919
Die Weimarer Nationalversammlung nimmt den Nachtragshaushalt an. Der Reichspräsident erhält nicht, wie ursprünglich vorgesehen, 100 000 Mark monatlich, sondern ein persönliches Gehalt von 100 000 Mark jährlich und einen Betrag von 500 000 Mark jährlich für die mit seinem Amt verbundenen Ausgaben.

29.3.1920
Als Folge des Kapp-Putsches entläßt bzw. beurlaubt Reichswehrminister Otto Geßler (DDP) mehrere Generäle, u.a. den früheren Chef der deutschen Kolonialtruppen in Ostafrika, Paul von Lettow-Vorbeck

Die Reichsregierung erteilt der Reichswehr alle Vollmachten, ab 30. März den Aufstand im Ruhrgebiet mit militärischen Mitteln zu beenden. Nach einer Vermittlung von Gewerkschaftsfunktionären zwischen Reichsregierung und Zentralrat der Arbeiterräte gibt das Kabinett am 30. März den Aufständischen eine Frist bis zum 2. April.

29.3.1921
Als Reaktion auf die kommunistischen Unruhen in Mitteldeutschland, die auch Solidaritätsaktionen in Hamburg und im Ruhrgebiet hervorgerufen haben, werden im Deutschen Reich außerordentliche Gerichte zur schnelleren Verurteilung der festgenommenen Aufständischen eingerichtet.

In Berlin verbietet der Polizeipräsident alle Straßendemonstrationen und öffentlichen Versammlungen, da sie in letzter Zeit vermehrt zu Angriffen gegen die Staatsautorität von seiten der Kommunisten benutzt worden seien.

29.3.1924
Vom Landgericht Leipzig wird der ehemalige sächsische Ministerpräsident Erich Zeigner (SPD) wegen Vernichtung amtlicher Akten und Amtsbestechlichkeit zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

29.3.1926
In Freiburg im Breisgau findet die Beisetzung des am 26. März verstorbenen ehemaligen deutschen Reichskanzlers Konstantin Fehrenbach statt.

29.3.1930
Im thüringischen Landtag in Weimar wird das von Innenminister Wilhelm Frick (NSDAP) eingebrachte Ermächtigungsgesetz verabschiedet. Das Gesetz soll der Landesregierung Vollmachten für eine Umorganisierung der Staatsorgane und für tiefgreifende Sparmaßnahmen erteilen.

29.3.1931
Im Deutschen Reich tritt das am Vortag verabschiedete Gesetz gegen den Waffenmißbrauch in Kraft. Es bedroht Personen, die
ohne ausdrückliche Genehmigung in der Öffentlichkeit Hieb- und Stoßwaffen bei sich führen, mit einer Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr.

29.3.1932
Der deutsche Reichspräsident Paul von Hindenburg erläßt in Berlin eine Notverordnung, die es der Reichsregierung ermöglicht, ohne Zustimmung des Reichstages die Haushaltsführung des Deutschen Reiches für weitere drei Monate zu regeln.

29.3.1933
Der Hamburger Senat unter Führung von Karl Vinzent Krogmann (NSDAP) untersagt Beamten, Angestellten und Arbeitern des Hamburger Staates die Zugehörigkeit zu »marxistischen« Parteien. Zwölf Bürgerschaftsabgeordnete der SPD legen daraufhin ihre Mandate nieder und verlassen die Partei.


29.3.1934
Albert Einstein und Oskar Maria Graf werden aus dem Deutschen Reich ausgebürgert.

29.3.1936
Bei der deutschen Reichstagswahl wählen 99% der Stimmberechtigten die NSDAP – so lautet das offizielle Ergebnis der Stimmenauszählung und bekunden damit zugleich ihre Zustimmung zu Adolf Hitlers Rheinlandpolitik.

SS-Wachverbände, deren Aufgabe die Bewachung der Konzentrationslager im Deutschen Reich ist, werden in SS-Totenkopf-Verbände umbenannt.

Die Bauarbeiten am olympischen Dorf in Döberitz bei Berlin sind abgeschlossen.

29.3.1938


In Anwesenheit des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler wird das zweite Schiff der Organisation Kraft durch Freude (KdF) in Hamburg auf den Namen »Robert Ley« getauft.

29.3.1940
In Brest trifft eine Ladung amerikanischer Flugzeuge für Frankreich ein.

29.3.1941
In vielen Städten des Deutschen Reiches finden Schulentlassungsfeiern statt, am folgenden Tag werden vielerorts Feiern zur Verpflichtung zur Hitlerjugend veranstaltet.

Deutsche Bomber versenken östlich von Lowestoft den britischen Tanker Oiltrader (5550 BRT), im Bristol-Kanal den Trawler Exeter (165 BRT) und vor der Humbermündung den Trawler Kimberley (190 BRT).

U 48 unter Kapitänleutnant Schultze bricht im Nordatlantik in einem Konvoi ein und versenkt die britische Germanic (5352 BRT) , die Hylton (5197 BRT) und die belgische Limbourg (2483 BRT). U 46 unter Oberleutnant zur See Endraß versenkt
aus einem weiteren Konvoi im Nordatlantik den schwedischen Dampfer Liguria (1751 BRT).


29.3.1942
Zum 115. Todestag des Komponisten Ludwig van Beethoven (1770–1827) finden in zahlreichen Städten des Deutschen Reiches Feierstunden statt.


Im Schwarzen Meer wird Kreuzer "Voroshilov" (3908 BRT) von einer He 111 torpediert, sie fällt für den gesamten Krieg aus.

Schweres Seegefecht im Nordmeer. Von der 8. Z-Flottille versenkt zunächst der deutsche Zerstörer Z 26 (KKpt. v. Berger) den versprengten Frachter Bateau (4687 BRT). Danach stoßen die drei Zerstörer auf die vor dem Konvoi laufenden britischen Kreuzer Trinidad und dem britischen Zerstörer Fury. Bei schlechter Sicht schießt die britische Trinidad den deutschen Zerstörer Z 26 manövrierunfähig.


die HMS Trinidad wird vom eigenen Torpedo getroffen

Der Fangschußtorpedo der Trinidad wird zum Kreisläufer und trifft das eigene Schiff schwer. Im Gedränge bergen Z 24 und Z 25 zusammen 88 Mann vom sinkenden Z 26, treffen den britischen Zerstörer Eclipse schwer und entkommen nach weiteren Schußwechsel mit britischen Zerstörern. Acht weitere Überlebende von Z 26 werden von U 378 geborgen.
U 585 unter Kapitänleutnant Lohse wird beim Versuch, an die havarierte Trinidad heranzukommen, vom britschen Zerstörer Fury angegriffen und geht einen Tag später im deutschen »Bantos«–Minenfeld verloren. Keine Überlebenden der 44 Mann starken Besatzung.

29.3.1943
Reichsführer SS Heinrich Himmler befiehlt die Deportation aller niederländischen Sinti ins Konzentrationslager Auschwitz.

St. Nazaire wurden größtenteils von britischen Bombern zerstört
213 britsche Bombern werfen 667 Tonnen Bomben auf St. Nazaire und vernichten über die Hälfte der Gebäude in der Stadt. 8 Bomber werden abgeschossen.

In der westlichen Biscaya versenken in der Nacht zum 30.3 U 404 unter Kapitänleutnant v. Bülow in 2 Angriffen die britische Nagara (8791 BRT) und Empire Bowman (7031 BRT), U 662 unter Kapitänleutnant H. E. Müller die britische Empire Whale (6159 BRT) und Umaria (6852 BRT). Die Ocean Viceroy (7174 BRT) wird nur torpediert und kann weiter laufen.

61 britische Ventura Bomber (bombardieren Stadt und hafen von Rotterdam, dabei wird der deutsche Transporter Ceuta (2719 BRT) versenkt.

29.3.1944
Kommunistische Titobanden besetzen die Insel Hvar südlich von Split. Der Angriff wird von alliierten Kriegsschiffen und Flugzeugen unterstützt.

U 961 unter Oberleutnant zur See Fischer wird im Nordmeer durch eine britische U Boot Gruppe geortet und versenkt. Keine Überlebenden der 49 Mann Besatzung.

29.3.1945
das von Alliierten zerstörte Mannheim 1945
Frankfurt am Main, Wiesbaden und Mannheim werden von Einheiten der 3. US-Armee besetzt.

Die deutschen Truppen im Raum Danzig ziehen sich auf die Frische Nehrung zurück.

In Dutchworth in der englischen Grafschaft Kent schlägt das letzte deutsche Raketengeschoß vom Typ V 1 ein.

Die Sowjets haben die Grenze der Ostmark erreicht und rücken in das Burgenland vor.

U 315 unter Oberleutnant zur See Zoller torpediert im Ärmelkanal aus einer kanadischen Suchgruppe die Fregatte Teme (1370 t), die zum Totalverlust wird.

U 1106 unter Oberleutnant Erwin Bartke wird nahe den Faeror Inseln durch eine britische Liberator versenkt. Keine Überlebenden der 46 Mann Besatzung.


[ Editiert von Administrator The Real Blaze am 29.03.09 10:27 ]
Der 28. März 1942 war ein Sonnabend wie jeder andere. Um 23.16 Uhr erfolgte Fliegeralarm. Selbst das war nichts besonderes, denn Lübeck hatte schon mehr als 200 Fliegeralarme hinter sich, ohne daß ernste Schäden oder Beeinträchtigungen eingetreten wären.
In dieser Nacht sollte es jedoch anders kommen. Ein britischer Fliegerverband mit 40 zweimotorigen Maschinen, der zunächst am Nordostseekanal entlang flog, steuerten mit abgestellten Motoren Trave aufwärts die Hansestadt an. Um 23:30 Uhr setzten die feindlichen Flugzeuge einen dichten Kranz strahlender Leuchtbomben rund um die Innenstadt herum, und noch in derselben Minute fielen schon Brandbomben auf die 800 Jahre alte Hansestadt herab.
Genau ist die Reihenfolge der sich schnell ausdehnenden Großfeuer nicht mehr feststellbar. Durch die vielen alten Fachwerkhäuser war Lübeck so brennend wie eine Fackel und die anfänglich kleinen Dachstuhlbrände breiteten sich schnell über die gesamte Altstadt aus.
Durch die Intensität der Flächenbrände entlud sich ein Feuersturm, dessen Hitze, Gesteinsstaub und Flugasche die Brandbekämpfung fast unmöglich machten. Hinzukam, das gegen ein Uhr durch einen Volltreffer auf die Hauptführungsrohre der Lösch-wasserversorgung in der Mühlenstraße das Wasser knapp wurde und mühselig aus der Trave und dem Kanal angefahren werden mußte. Und schließlich waren die Straßen der Innenstadt durch Gesteins- und Schuttmassen restlos versperrt, so daß die zur Feuerbekämpfung bereite Bevölkerung untätig zusah, wie ihr Hab und Gut in den Flammen unterging.
Als Lübecks Bürger nach dieser Bombennacht vor diesem grausigen Vernichtungswerk standen, welches annähernd 33.000 Bomben mit einem Gewicht von etwa 180.000 Kilogramm verursacht hatten, war weder das Ausmaß der menschlichen Not noch der baulichen Zerstörung zu übersehen.
Nichts war so wie es einmal war!
Der Schmerz saß tief und für viele wird diese Nacht für immer unvergeßlich bleiben. Die Verluste der Bevölkerung betrugen 308 Tote, 136 Schwerverletzte, 649 Leichtverletzte und 4 Vermisste. Über 15.000 Menschen wurden obdachlos. Unter großer Beteiligung der Lübecker Bürger setzte man die Opfer auf dem Ehrenfriedhof bei. Noch heute erinnern Holzkreuze an die Toten dieser Terrornacht.
Bilder des Terrors: "Bomber Harris do it again"?
Breite Straße
Dom
Dom ohne Türme
Fischstraße mit Marienkirche
Holstenstraße (vom Kohlmarkt aus)
Klingberg
Königstraße
Markt mit Rathaus
Rathaus mit Marienkirche
Rathaustreppe
Petrikirche
Marienkirche
Wahmstraße
Westfront der Petrikirche (von der Braunstraße aus)
Zeitzeugenberichte
BERICHT NR.1
Noch in der Katastrophenacht, um 4 Uhr am Sonntagmorgen, schrieb sich Erna G. ihre Erlebnisse von der Seele.
"Mein lieber Theo! Wir sind noch am Leben, ausser ein paar Fensterscheiben hat es uns persönlich nichts gekostet. Aber diese Nacht werden wir nie vergessen. Vor uns gingen die Häuser in Flammen auf, wie durch ein Wunder blieben wir verschont. Und was wird sich morgen noch alles offenbaren? Die ganze Gärtnergasse, kein Haus ist da, das nicht irgendeinen Schade erlitten hat.
Theo, was wir erlebt haben, kann ich nicht beschreiben! Es war entsetzlich. 11 ¼ bis 3 Uhr ca. haben die Tommys uns ununterbrochen bombardiert, sogar im Tiefflug über uns weg. Die Abwehr wurde immer weniger. Brandbomben hagelten nur so herunter, dann wieder Sprengbomben, sogar Luftminen sollen dabeigewesen sein. Und alles haben wir auf dem Flur erlebt. Als Alarm kam, wurde gleich geschossen, wir hätten nicht mehr rüber können.
Aber wir waren vollständig angezogen, hatten alles bei uns, drei Wolldecken, etwas zu essen usw. Wir haben dauernd mit dem Schlimmsten gerechnet, unser Haus hat gezittert. Aber was ist das schon gegenüber all dem anderen Elend, alle die armen Obdachlosen und ausgebrannten Menschen? Warum, warum, warum ?
Nun sorge Dich nicht zu sehr um uns, wir stehen alle in Gottes Hand, und das Schicksal nimmt seinen Lauf".

BERICHT NR.2
Einen ergreifenden Bericht über die blutige Nacht vom 28. auf den 29. März 1942 hat der Gefreite Walter Boye geschrieben. Er wohnte Hinter St. Petri, wo sein Vater Friedrich eine Bauklempnerei betrieb. Walter Boye schreibt:
"Ich hatte am 28. März einen Tag Sonntagsurlaub bekommen und wurde auf diese Weise Zeuge der Unglücksnacht." Er schildert dann verschiedene Hilfeleistungen bei Bränden in Häusern am Kohlmarkt und Hinter St. Petri und fährt fort: "Als ich wieder auf die Straße kam, brannten sämtliche Häuser mit Ausnahme der Nummern 11 bis 15. An der Ecke stand eine Motorspritze; ein Feuerwehrmann kam seelenruhig an und meinte: 'Tjä, dat Wader is nu all.' Das Feuer griff jetzt rasend um sich. Die Flammen lachten den Wind an und der Wind die Flammen. Das steigerte sich gegenseitig, bis die Straßen furchtbaren Öfen glichen. Wir wußten, daß auch unser Haus verloren war und begannen, die wichtigsten Sachen zu bergen. Die großen Fenster der Petrikirche zersprangen klirrend. Der Qualm wurde zur unerträglichen Qual. Die Straße war mit brennenden Balken und Mauerbrocken übersät. Einen plötzlichen Einfall folgend packte ich einen Topfkuchen, den meine Mutter eigens wegen meines Urlaubs gebacken hatte, und vier Flaschen Bier, die gerade in Reichweite standen. Zwei tranken mein Vater und ich gleich aus, denn unsere Kehlen kamen uns vor wie verrostete Gasleitungen; die anderen beiden nahmen wir mit.
Dann schlugen wir uns durch Schutt und Brand über den Hinterhof wieder zu unserem Keller durch. Wir kamen gerade rechtzeitig, um Vorhänge und Rollos von den Fenstern zu reißen. Als wir alles abgerissen hatten, brannte
das Fensterholz. Löschen war sinnlos, jeden Augenblick mußten die Scheiben zerspringen und die Flammen voll ins Zimmer schlagen. Wenig später wurde durch den Luftdruck einer schweren Bombe die Luke vom Notausgang des Kellers gerissen. Damit verqualmte der Keller in wenigen Augenblicken so stark, daß er geräumt werden mußte.
Jetzt gönnte ich mir einen Augenblick Ruhe, um die Katastrophe zu überblicken. Der Kohlmarkt war mit Ausnahme von Pein ein einziges Flammenmeer. Hinter St. Petri war durch die über die Straße schlagenden Flammen gesperrt. Der Dachstuhl der Petrikirche brannte lichterloh. Nicht anders war es mit der oberen Holstenstraße, die infolge der ausstrahlenden Hitze vollkommen unpassierbar war. Das Knattern und Prasseln der Flammen, das Klirren zerberstender Scheiben, das ferne und nähere Krachen der Bomben und das Getöse stürzender Giebel mischte sich zu einem wahren Höllengesang. Dazwischen klang wie höhnisches Gelächter das Hämmern der MG.
Plötzlich gellten Hilferufe auf. Sie kamen aus dem Eckhaus Hinter St. Petri/Holstenstraße. Uns überfiel eisiger Schreck. Das Haus stand bis auf den Grund in hellen Flammen, das Treppenhaus war längst zur Asche geworden. Und am Fenster im dritten Stock stand eine Frau, sah uns stehen und rief um Hilfe. Wir hatten kein Sprungtuch, keine Leiter und mußten zusehen, wie sie umkam. Plötzlich war die Gestalt verschwunden, noch ein Ruf, dann schlugen die Flammen aus dem Fenster. Es war das Furchtbarste, was ich in dieser Nacht erlebte.
Als ich einige Geschäftsbücher in den Ratskeller brachte, fand ich dort meine Eltern wieder. Die beiden Kinder, die bisher ruhig gewesen waren, hatten sich jetzt über meinen Topfkuchen hergemacht. Ich nahm die letzte Flasche Bier, um mir die Asche aus dem Hals zu spülen. Während ich mich anfangs für einen Narren gehalten hatte, war ich jetzt doch froh, daß ich das Zeug mitgeschleppt hatte."
Danach half Boye in der Fischstraße, Alfstraße, Mengstraße, Beckergrube und am Breiten Markt bei der Rettung von Menschen und Sachgütern und faßt seine Eindrücke über die gestorbene Innenstadt zusammen: "Es war langsam hell geworden. Als ich jetzt die Gegend sah, wo wir einmal gewohnt hatten, fand ich rauchschwarze, glühende Ruinen, zum Teil nur noch Schutt. Flammen züngelten am letzten Balken, Rauch quoll aus gähnenden Fensterhöhlen, Brocken schlugen in glimmendes Gebälk, Funken stoben. Bogenlampen, Oberleitungen und Antennen sperrten mit ihren zerrissenen, verhedderten Drähten die Straßen. Dröhnend zerbrachen ein paar Giebel. Hinter Rauch und Brand war blutrot die Sonne aufgestiegen. Eine furchtbare Orgie bolschewistischer Mordlust ging zu Ende. 
Das sind meine Erlebnisse der Nacht zum Palmsonntag. Wenn ich noch etwas hinzufügen kann, dann meine aufrichtige Bewunderung für die beispiellos tapfere Haltung der Frauen und Pimpfe.


Zahlen und Fakten
Der Angriff
28. März 1942
23:02 Uhr Luftgefahr 30
(d.h. in 30 Minuten muß mit Bombenangriff gerechnet werden)
23:11 Uhr Luftgefahr 15
23:16 Uhr Fliegeralarm
29. März 1942
03:55 Uhr Entwarnung

1. Angriffsphase 23:18 Uhr bis 23:35 Uhr 6 englische Flugzeuge
2. Angriffsphase 23:40 Uhr bis 00:45 Uhr 30 englische Flugzeuge
3. Angriffsphase 01:00 Uhr bis 02:58 Uhr 70 bis 80 englische Flugzeuge

Verluste der Royal Air Force:
Hier unterscheiden sich die Angaben. Nach englischen Angaben hatte die RAF 12 Maschinen verloren. Nach eigener Darstellung soll die Lübecker Flak lediglich 3 Maschinen abgeschossen haben.

Anzahl und Gewicht der Bomben:
Etwa 33.000 Bomben mit einem Gesamtgewicht von 177,9 Tonnen. Und das alles in nur 4 Stunden auf einem Gebiet von wenigen Quadratkilometern.

Die Opfer
  • 308 Tote, darunter 57 Kinder und Jugendliche
  • 136 Schwerverletzte
  • 649 Leichtverletzte
  • 15.707 Obdachlose

Die Schäden
  • völlig zerstörte Gebäude: 1468
  • schwer beschädigte Gebäude: 2180
  • leicht beschädigte Gebäude: 9103Von 21.991 Lübecker Häusern trugen in der Angriffsnacht 12.751 (=58%) Schäden davon.

Empfohlener Beitrag

Richterabhängigkeit

In der BRD setzen Politiker nach Absprache zwischen den Blockparteien die Richter ein; die Gerichte, an denen diese amtieren sollen, ha...