Wieviel Menschen müssen noch sterben ? ? ?

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Grüne scheiterten im Landtag mit ihrem Antrag, Bayerns Polizisten leichter identifizierbar zu machen.

Bayerns Bürger werden Polizisten auch künftig nicht auf den ersten Blick identifizieren können - denn Namens- oder Nummernschilder für die Polizei soll es nicht geben.

Kennzeichungspflicht für Polizeibeamte: Gerade bei Demonstrationen ein wichtiger Punkt. Denn ohne wird es schwierig zu beweisen welcher Beamte derjenige war der die Kontrolle über sich verloren hat. Und leider ist es gerade in solchen Fällen nicht unüblich, dass die anderen Polizisten brav ihren Mund halten um ihren Kollegen nicht anzuschwärzen.

Die Grünen scheiterten am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags mit einem von der Brandenburger CDU übernommenen Antrag, Polizisten mit Namen oder Nummer zu kennzeichnen und damit leichter identifizierbar zu machen.

„Das ist auch Ausdruck einer neuen Polizeikultur, Offenheit und Transparent“, sagte die Grünen-Abgeordnete Susanna Tausendfreund zur Begründung. Die Mehrheit von CSU, FDP, SPD und Freien Wählern glaubt aber nicht, dass es einer neuen Polizeikultur bedarf - weil das Verhältnis von Bürgern und Polizei in Bayern ohnehin gut sei.


Außerdem fürchtet eine parteiübergreifende Mehrheit der Abgeordneten, dass Gewalttäter und Extremisten auch die Familien der Polizisten bedrohen könnten, wenn die Beamten leicht identifizierbar sind.

http://www.amnestypolizei.de/mitmachen/ 
. . .  nie dürft Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht auch noch zu trinken !
Die große Mehrheit der Deutschen ist mit der schwarz-gelben Regierung in der Eurokrise unzufrieden. 

Demnach beurteilen 82 Prozent das Krisenmanagement der Regierung von Angela Merkel (CDU) mit „eher schlecht“. Zwei Drittel (66 Prozent) sprachen sich zudem gegen Hilfen für Griechenland oder andere Staaten in der Schuldenkrise aus.
 


Der FDP-Vorsitzende und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler verteidigte erneut seine in der schwarz-gelben Koalition heftig umstrittenen Äußerungen über den Euro-Rettungskurs. Zu Europa zu stehen, heiße auch, „die eine oder andere kritische Frage zuzulassen, zu diskutieren und auch zu entscheiden“, sagte Rösler am Donnerstagabend bei der FDP-Abschlusskundgebung im Berliner Wahlkampf. Daher seien seine Gedanken kein Tabubruch.

Rösler hatte eine Staatspleite Griechenlands sowie eine geordnete Insolvenz ins Spiel gebracht, wenn es dafür die Instrumente gebe. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte ihn dafür mehrfach indirekt gerügt. Rösler bekräftigte nun, ein Bundesminister sei dem deutschen Volk verpflichtet. „Ich bin ausdrücklich nicht den Finanzmärkten verpflichtet, und ich tue das, was ich für richtig halte.“



Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, warnte vor Diskussionen über einen möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone. „Spekulationen über Austritte und das Auseinanderbrechen der Eurozone beschwören vor allem neue Turbulenzen an den Finanzmärkten herauf“, sagte Driftmann der „Stuttgarter Zeitung“ (Freitag).

Auch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) mahnte zur Zurückhaltung: „Wir haben es mit hypernervösen Märkten zu tun“, sagte Aigner der „Passauer Neuen Presse“ (Freitag). „In dieser angespannten Situation kann jedes unbedachte Wort zu unkalkulierbaren Reaktionen führen.“ Ähnlich äußerte sich CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt: „Wir dürfen nicht länger zu einer größeren Verunsicherung der Bevölkerung beitragen“, sagte sie der „Saarbrücker Zeitung“ (Freitag). Die Koalition müsse die Entscheidungen geschlossen treffen.




Der saarländische SPD-Landeschef Heiko Maas sprach sich dafür aus, die Hilfe für kriselnde EU-Länder künftig stärker zu reglementieren. „Die EU sollte einen Sparkommissar nach Griechenland entsenden“, sagte das SPD-Präsidiumsmitglied der Tageszeitung „Die Welt“ (Freitag). Dieser Sparkommissar solle „mit einer Finanz-Task-Force bestehend aus Finanzexperten der stabilen EU-Länder den Sparkurs vor Ort überwachen und der griechischen Regierung dabei helfen, das Land steuer- und finanzpolitisch wieder auf Kurs zu bringen.“

SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier warf der FDP und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler in der Debatte über die Schuldenkrise eine „Angstkampagne“ um den Euro vor. Hauptsorge Röslers seien weder der Euro noch die Menschen. „Er hat nur ein Ziel: Die FDP in Berlin über fünf Prozent zu bringen“, sagte Steinmeier der WAZ-Mediengruppe. Dass Rösler und Kanzlerin Merkel in dieser Kernfrage mit unterschiedlichen Botschaften an die Öffentlichkeit gingen, sei „ein Stück aus dem Tollhaus“.

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sprach sich angesichts der Auseinandersetzungen zwischen Rösler und Merkel für Neuwahlen aus. „Vor diesem Hintergrund kann ich nur sagen, entweder die berappeln sich und fangen endlich mal wieder an zu regieren. Oder aber die geben das Mandat zurück und die Wähler entscheiden wieder“, sagte Nahles am Donnerstag im RBB-Inforadio.



Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Euro-Skeptiker Frank Schäffler kritisierte Merkels Appell, die Insolvenz-Diskussion zu beenden: „Die Bundeskanzlerin liegt hier völlig falsch. Die Märkte haben die Insolvenz Griechenlands längst eingepreist. Die einjährige griechische Staatsanleihe hat inzwischen eine Rendite von über 100 Prozent. Der Markt erwartet die Insolvenz Griechenlands“, sagte Schäffler der „Passauer Neuen Presse“ (Freitag).

Die Gefahr eines Überspringens der Krise im Fall einer geordneten Insolvenz Griechenlands sieht Schäffler nicht: „Im Gegenteil: Wenn wir den Rettungsautomatismus fortsetzen, erhöht sich die Ansteckungsgefahr. Wir müssen die Logik durchbrechen, dass immer gerettet wird. Nur so verhindern wir weitere Spekulation.“

Autoclubs: Autofahren wird Privileg Besserverdienender

Autofahrerclubs sehen die steigenden Kosten fürs Autofahren mit großer Sorge. Für den ADAC ist die Gefahr, dass Autofahren für immer mehr Menschen unbezahlbar wird, real.
Die Autofahrerclubs ADAC und ACE sehen die steigenden Kosten fürs Autofahren mit großer Sorge. "Autofahren wird in Deutschland mehr und mehr zum Privileg für Besserverdienende", sagte der Vorsitzende des Auto Club Europa (ACE), Wolfgang Rose, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Setze sich dieser Trend fort, drohe eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, in der viele Menschen abgehängt würden. 

 ADAC-Sprecher Andreas Hölzl sagte der Zeitung, die Gefahr, dass Autofahren für immer mehr Menschen unbezahlbar werde, sei real.

Die Autohaltungskosten würden den normalen Lebenshaltungskosten davonlaufen, sagte Hölzl. Berufspendler und Familien seien die Leidtragenden. Die Preise fürs Autofahren sind laut Statistischem Bundesamt binnen zwei Jahren um 7,2 Prozent gestiegen, die Verbraucherpreise insgesamt im selben Zeitraum hingegen nur um 3,8 Prozent. Grund für die Teuerung sind vor allem die gestiegenen Spritkosten - Super wurde von September 2009 bis August 2011 um 18 Prozent teurer, Diesel sogar um 27 Prozent.

SPD-Verkehrsexperte Uwe Beckmeyer forderte in der Zeitung Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) auf, "die finanzielle Mehrbelastung für die Autofahrer zu stoppen". Es herrschten "brutale, nicht einsehbare Mechanismen, die dazu führen, dass innerhalb von Stunden die Benzinpreise deutlich klettern können". 

ACE-Chef Rose forderte die Bundesregierung auf, die Mineralölkonzerne "notfalls zu zerschlagen". Produktion und Verkauf von Kraftstoff dürften nicht länger in der Hand weniger Großkonzerne liegen.

Das Pfeifen im Ohr


Ob Pfeifen oder Zischen: Millionen Deutsche leben mit einem Ton im Ohr. Störungen im Gehirn können einen Tinnitus verstärken. Neue therapeutische Ansätze wirken dem entgegen.


Eigentlich hat ihn jeder. Denn Tinnitus bedeutet nichts weiter als "Ohrgeräusch". Und das ist grundsätzlich völlig normal. Nahezu jeder von uns hört in absoluter Stille irgendwelche Töne. Schon die alten Griechen bemerkten dann und wann ein Ohrensausen und hielten es für Götterstimmen. Meist werden Ohrgeräusche vom Gehirn weggefiltert. Denn der Hörsinn ist Tag und Nacht aktiv und immer auf Empfang für überlebenswichtige Signale aus der Umwelt.

Der Überprüfung des Hörvermögens spielt bei der Diagnose verschiedener Erkrankungen eine wichtige Rolle, so z.B. bei Durchblutungsstörungen, zur Abklärung eines Tinnitus (Ohrensausen) oder bei der Diagnostik von unklaren Schwindelzuständen. Bei einigen » arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen sind ebenfalls Hörtests vorgeschrieben.
Doch die Filterautomatik funktioniert nicht immer. Dann nimmt man mehr oder weniger schrille Dissonanzen aus dem Inneren wahr, und es kommt zu dem, was heute landläufig als Tinnitus bezeichnet wird: Nebensächliche Töne schieben sich vorübergehend in den Vordergrund. Zehn Millionen Deutsche trifft das Phänomen pro Jahr. Bei drei Millionen hält es länger als drei Monate an, meist ohne groß zu stören. Für Hunderttausende allerdings wird das Leben mit dem Pfeifen im Ohr zur Qual.

Hilfe gegen Tinnitus

Die körperlichen Mechanismen, die einen Tinnitus hervorbringen, sind nicht restlos geklärt. Als sicher gilt inzwischen, dass Durchblutungsstörungen, die Mediziner einst für den Hauptverursacher hielten, nur eine Nebenrolle spielen. Die Forschung blickt derzeit vor allem auf die Nervenachse vom Ohr zum Gehirn. Entlang dieser Strecke können nach heutigem Wissen kleinere und größere Schäden an den Nervenzellen entstehen, vor allem durch Lärmschäden. Und das beeinträchtigt den Geräuschfilter im Gehirn. Funktioniert der Filter nicht ordentlich, können selbst Töne von der Lautstärke eines sanften Blätterrauschens als qualvoll erlebt werden.

Viele Menschen glauben, sie seien dem Ohrgeräusch unentrinnbar ausgeliefert. Das ist falsch. Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass sich die Fehlverarbeitung der Hörimpulse oft korrigieren lässt. Denn die Töne entstehen offenbar durch Lernprozesse des Gehirns. Und: Diese sind meist umkehrbar.

Im Akutfall entspannt bleiben

Mit folgenden Mitteln können Sie den natürlichen Geräuschfilter im Gehirn stärken und so vermeiden, dass sich Ihre Ohrgeräusche störend festsetzen:
  • Bewahren Sie Ruhe.
  • Vermeiden Sie Stille, sorgen Sie stattdessen für akustische Ablenkung.
  • Schenken Sie dem Tinnitus so wenig Aufmerksamkeit wie möglich.
  • Schalten Sie einen Gang herunter, und versuchen Sie, gleich abends nach der Arbeit auszugehen: zu Freunden, ins Kino oder in ein schönes Restaurant.
  • Erlauben Sie sich viel Schlaf und Bewegung.
  • Forschen Sie nicht nach, ob der Tinnitus noch da ist. Hören Sie nicht in sich hinein, und konzentrieren Sie sich von Anfang an nicht auf das Phänomen.
  • Lassen Sie keine negativen Gedanken aufkommen wie: "Jetzt ist mein gutes Leben zu Ende" oder "jetzt droht mir etwas Schlimmes". Sagen Sie sich stattdessen: "Ich werde nicht dauerhaft unter den Ohrgeräuschen leiden."

Gegenklänge schaffen

Angenehme Klänge im Hintergrund füttern das Gehirn, stärken seinen Hörfilter und lindern so den Tinnitus. Folgende Geräuschquellen können helfen:
  • Naturgeräusche wie Vogelzwitschern, Wellenrauschen, Regentropfen, Blätterrascheln, Wind oder das Plätschern und Murmeln eines Baches. Im Sommer kann ein offenes Fenster für Linderung sorgen. Empfehlenswert sind zudem Spaziergänge am Meer oder im Wald. Naturklänge sind auch auf CDs zu haben oder kostenlos im Internet auf  www.radiobirdsong.com abrufbar.
  • Zimmerspringbrunnen im Wohn- und/oder Schlafzimmer
  • ein tickender Wecker
  • im Sommer ein Ventilator
  • Radio und Fernseher (tagsüber)
  • Lautsprecher-Kissen, die sich an eine Anlage anschließen lassen
  • CDs mit Entspannungsmusik, die mehrere Stunden und auch über Nacht gehört werden können
  • musiktherapeutisches Programm fürs Smartphone (kostenpflichtig): www.annettecramer.de/tinnitus- help.html
  • Rauschen aus speziellen Generatoren ("Tinnitus-Noiser")

Panzer an Saudi-Arabien, Patrouillenboote an Angola - Deutschland ist drittgrößter Rüstungsexporteur der Welt. 
Deutschland bereitet ein 60-Millionen-Euro-Rüstungsgeschäft mit der Marine des südwestafrikanischen Staates Angola vor. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Mittwoch nach einem Treffen mit Staatspräsident José Eduardo dos Santos in der Hauptstadt Luanda, es gehe um "Patrouillenschiffe für die Grenzsicherung". Es sei in deutschem Interesse, wenn Afrika regionale Konflikte durch regionale Truppen selbst befrieden könne.
Die Opposition im Bundestag kritisierte die Pläne scharf und warf der Kanzlerin - auch mit Blick auf den Panzerdeal mit Saudi-Arabien - Lobbyarbeit für die Rüstungsindustrie vor. "Angola braucht sicher jede Hilfe und Unterstützung, aber ganz sicher keine Patrouillenschiffe zur Grenzsicherung", sagte Grünen-Chefin Claudia Roth in Berlin. "Merkel will den deutschen Wohlstand und Export auf dem Rücken der Ärmsten sichern."
SPD-Außenexperte Rolf Mützenich sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "In der jetzigen Situation brauchen viele afrikanische Staaten mit Sicherheit keine deutschen Rüstungsgüter und auch sonst keine Rüstungsgüter." Linken-Fraktionschef Gregor Gysi erklärte: "Angola befindet sich keineswegs in einem stabilen Zustand. Schon deshalb verbietet es sich, an dieses Land Waffen zu verkaufen."

Merkel: Das ist keine Aufrüstung

Merkel wies solche Bedenken zurück. "Angola gehört zu den Ländern in der Afrikanischen Union, die sich für Stabilität einsetzen", sagte die Kanzlerin in Luanda. "Ich glaube nicht, dass wir in umfassendem Sinne hier die Aufrüstung betreiben. Das sind Grenzsicherungsboote." Und weiter: "Wir helfen bei der Ausbildung der Streitkräfte." Die angolanischen Soldaten kämen aus Bürgerkriegen und müssten sich jetzt darauf vorbereiten, im Rahmen der Afrikanischen Union Sicherheitsmissionen zu übernehmen. Das entlaste auch die Europäer. "Bei allen Defiziten, glaube ich, strengt sich Angola an."
Angola, das nach der Unabhängigkeit 1975 bis 2002 im Bürgerkrieg lebte, zählt zu den wichtigsten Ölexporteuren Afrikas und dennoch zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Regierung wird vorgehalten, nur unzureichend die Armut in der eigenen Bevölkerung zu bekämpfen. Viele deutsche Firmen meiden Angola wegen der massiven Korruption.
Der Chef der Lürssen Werft (Bremen), Friedrich Lürßen, der zur Wirtschaftsdelegation der Kanzlerin gehört, teilte mit, es gehe um sechs bis acht Boote. Sie seien zwischen 28 und 41 Meter lang und kosteten jeweils zwischen zehn bis 25 Millionen Euro. Sie könnten auch zum Schutz gegen Piraten eingesetzt werden. Der Präsident des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, Jens Peter Breitengross, erklärte, die Boote dienten auch dazu, Fischer der Küstenländer vor illegalem Abfischen ihrer Gewässer durch hoch gerüstete Fischflotten etwa aus Taiwan und Japan zu bewahren.

Staatschef dos Santos poliert sein Image

Der seit 1979 herrschende Staatschef dos Santos sagte, Angola modernisiere seine Streitkräfte und schreibe die Aufträge international aus. Auf die Frage, was er dem Vorwurf einer schlechten Regierungsführung entgegenhalte, sagte er: "Zu diesem Schluss kann man nur kommen, wenn man Angola nicht vor der Unabhängigkeit kannte." Angola sei immer ein armes Land gewesen. Seit Ende des Bürgerkrieges bemühe es sich um die Entwicklung auf dem Land und lege spezielle Programme dafür und die Infrastruktur auf. Dos Santos würdigte, dass mit Merkel erstmals überhaupt ein Regierungschef der Bundesrepublik Angola besucht habe. Die politische Lage in Angola sei stabil.
Merkel will die Handelsbeziehungen mit Angola ankurbeln. Bei einer deutsch-angolanischen Wirtschaftskonferenz sagte sie: "Angola ist ein wichtiger Partner für uns. Wir können aber noch mehr miteinander auf den Weg bringen." Durch die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise sei das deutsch-angolanische Handelsvolumen um 40 Prozent auf 500 Millionen Euro geschrumpft. Angolas Wirtschaftswachstum liegt bei acht Prozent.
"Wir wollen natürlich wirtschaftlich erfolgreich sein, aber wir wollen auch den Erfolg der Menschen in Ihrem Land. (...) Dauerhaft werden die Menschen in Angola nur zu Wohlstand kommen, wenn es eine gute Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg und sozialem Ausgleich gibt", sagte die Kanzlerin. Als Investitionsbereiche nannte sie die Energiewirtschaft, Rohstoffe, moderne Technologien, Ausrüstung von Schulen und Universitäten. Dos Santos sicherte Merkel den Schutz von Investitionen und Privateigentum sowie einen gesunden Wettbewerb zu.

Popmusik  entartet zunehmend: 5 Porno-Songs in den Top 10 der US-Charts

 

Ohne das Wörtchen „fuck“ geht in den US-Charts nichts mehr: Enrique Iglesias singt auf Platz 6 „Tonight I'm Fucking You“, Pink findet's auf Position 5 „Fuckin Perfect“ und Rapper Cee Lo Green sagt's jedem, der es hören will, ganz direkt: „Fuck You“ auf Platz 7!

Fest in der Umgangssprache verankert und in den Charts ein Erfolgsgarant: Enrique Iglesias verkaufte in einer Woche 97.000 Downloads seines Hits. Trotzdem musste der Schmusebarde inzwischen sein schmutziges Liedchen zu Zwecken der Radiotauglichkeit in „Tonight I'm Loving You“ umtaufen.
Um dieser Zensur zu entgehen, gingen die Black Eyed Peas die Sache subtiler an. Im Songtitel „The Time (Dirty Bit)“ (aktuell auf Platz 9 der US-Charts) kürzten sie das Schimpfwort „Bitch“ in „Bit“ ein. Übersetzt heißt es allerdings immer noch „dreckiges Stück“.


Auch Superstar Rihanna schreckt nicht davor zurück, ihren Songs durch einen ausdrucksstarken Titel die gewisse Doppeldeutigkeit zu verleihen.Platz 8 der US-Charts: Rihannas Song „S&M“, was eine Abkürzung für die Sexualpraktik „Sadomasochismus“ ist.
Fazit: Während Skandal-Göttin Madonna 1990 noch „Justify My Love“ („Rechtfertige meine Liebe“) sang und jeder wusste, was zwischen den Zeilen gemeint war – tendieren Künstler heute zu einer krassen, unverblümten Wortwahl – und den Fans gefällt's so versaut!

Die Brigham Young University hat alle Top 100-Songs seit 1959 untersucht. Das wenig überraschende Ergebnis: Unsere Charts werden immer mehr zur Popp-Musik. Ein Regensburger Verhaltenspsychologe wittert Gefahr.
Musiktexte enthalten immer eindeutigere sexuelle Botschaften. Das Team um Cougar Hall von der Brigham Young University untersuchte dazu alle seit 1959 in den US-Charts "Billboard Hot 100" vertretenen Popsongs. Die Textanalyse, die in "Sexuality & Culture" veröffentlicht wurde, zeigte, dass die sexuellen Anspielungen in dieser Zeit deutlich zunahmen.
"Der Musikkonsum steigt durch MP3-Player und iPods ständig, jedoch auch die sexualisierten Inhalte der Musik. Jugendliche neigen in Folge dazu, die sexuelle Aktivität der Gleichaltrigen zu überschätzen. Burschen werden dabei aggressiver und Mädchen müssen mehr um ihren Selbstwert ringen", so das Fazit der Wissenschaftler.
Nicht alle Lieder mit Anspielungen auf Sex sind in gleicher Weise zu bewerten, betonen die Forscher. Problematisch seien jedoch vor allem jene, die dies auf erniedrigende Weise tun. "Bei Mädchen können solche Texte das Gefühl hinterlassen, ihr gesellschaftlicher Wert bestehe bloß darin, anderen sexuelles Vergnügen zu bereiten", warnen die Forscher. Das begünstige ein negatives Körperbild und zahlreiche psychische Probleme wie Depression und Magersucht.
"Sexualisierte Inhalte sind häufig frauenfeindlich", erklärt der Sozialpsychologe Peter Fischer von der Universität Regensburg in einem pressetext-Interview. In Experimenten konnte der Experte zeigen, dass sexuelle Andeutungen und Inhalte in Medien speziell bei Männern zu erhöhter Aggression gegen Frauen führen. "Zudem werden Menschen in ihrem Sexleben auch unvorsichtiger, wenn sie etwa in der Musik ständig von Sex hören und sich dabei an diese Botschaften gewöhnen."
Einer, der durch seine Entgleisungen und seinen Lebenswandel so ganz zum moralischen Sumpf der politischen „Eliten“ dieses Landes paßt, droht von seiner eigenen Partei abgeschossen zu werden.
Alles hat man ihm durchgehen lassen. Sich 2002 angesichts des am Horizont immer deutlicher werdenden Irak-Kriegs und des Jahrhunderthochwassers in Mitteldeutschland in einen Spaßwahlkampf zu stürzen und mit seinem Guido-Mobil das Volk verhöhnend durch die Lande zu ziehen, wurde ihm verziehen. Mit seiner seltsamen sexuellen Veranlagung und seinem Lebensgefährten als oberster Diplomat der BRD unser Land international der Lächerlichkeit preiszugeben, wurde ihm erlaubt. Inkompetenz auf nahezu allen Gebieten, lustigerweise selbst auf dem der englischen Sprache, wurden ihm nachgesehen.

Bezüglich der HartzIV-Empfänger unseres Volkes fand er folgende Worte: „Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.” Millionen meist schuldlos in finanzielle Not geratene Deutsche mussten sich von einem Politiker beschimpfen lassen, dessen Lebenswandel wohl mehr als alles andere an spätrömische Dekadenz erinnert.

Doch all diese Entgleisungen haben nicht dazu geführt, daß Westerwelle innerhalb der eigenen Partei und Regierungskoalition massive Kritik erntete. Gegen HartzIV-Empfänger zu hetzen, darüber scheint wohl Konsens in der politischen Klasse dieses Landes zu herrschen. Der beleidigende Vorschlag – die HartzIV-Bezüge um mickrige 5 Euro pro Monat zu erhöhen, ist noch gut im Gedächtnis.

Da musste Westerwelle schon einen Fehltritt praktizieren, der sich an den Koryphäen und Götzen des politischen Systems der BRD vergreift. Oder zumindest den Anschein hat, dies zu tun. Westerwelle applaudierte zu spät und wohl auch nicht freiwillig, daß die NATO Libyen bombardierte. Die Enthaltung, sich an dem Bombardement zu beteiligen, nahm man uns Deutschen schon übel. Mit dem zaghaften und nach Meinung seiner internen Kritiker wohl viel zu spät erfolgten Respektbekunden den amerikanischen und französischen Bomberstaffeln gegenüber, machte er sich im Gleichsprech-Lager der Etablierten nun gänzlich unmöglich.


Als normal politisch denkender Deutscher, der noch alle Sinne beisammen hat, beobachtet man diesen Vorgang einerseits mit Abscheu, andererseits mit Schadenfreude. Auf der einen Seite ist es widerwärtig, in einem angeblich freien Land zu Meinungsbekundungen gezwungen zu werden, die man nicht vertritt und die jeglichen gesunden Menschenverstand vermissen lassen. Am Bombardement Libyens waren wieder einmal nur die Öl-Lobby und deren Erfüllungsgehilfen in den Regierungen der so genannten westlichen Welt interessiert – von Demokratie und Menschenrechten(was auch immer diese Begriffe in den Think Tanks der USA bedeuten) wird auch nach den Bombenangriffen auf den ölreichen Staat nichts ankommen. Freude kommt angesichts Westerwelles trostloser Situation dennoch auf, da es endlich mal einen Protagonisten trifft, der selbst jahrelang das Gewissen der Nation spielte und andere an die Gleichsprechformalitäten des politischen Establishments erinnerte.

Die Diskussion um den möglichen Nachfolger Westerwelles offenbart, welch Personalnot die FDP im Speziellen und die etablierten Parteien im Allgemeinen plagt. Kein Geringerer als Werner Hoyer wird als künftiger Bundesaußenminister ins Gespräch gebracht. Dieser konnte sich schon 1994 als FDP-Generalsekretär in den Annalen der bundesdeutschen Peinlichkeiten verewigen, indem er die FDP arrogant als die „Partei der Besserverdienenden“ bezeichnete. Nachdem selbst den geistig nicht sehr regen FDP-Granden bewusst wurde, daß dieser Ausspruch nicht unbedingt zu größerer Beliebtheit der Partei beim Volk beitragen würde, versuchte man sich in verzweifelten Relativierungsversuchen. Dennoch verstehen sich die FDP und mit ihr auch die CDU/CSU und in Teilen auch die SPD sowie die Grünen als Parteien der Besserverdienenden, schaut man sich ihre jeweiligen Regierungspolitiken an.

Egal ob Westerwelle sich krampfhaft an seinen Pfründen festkrallt oder Hoyer den Staffelstab übernimmt – mit spätrömischer Dekadenz wird es in bundesdeutschen Regierungskreisen weitergehen.
Forscher haben möglicherweise einen neuen Ansatz zur Therapie von Krebs entwickelt. Genetisch veränderte Pockenviren, die ins Blut gebracht werden, bekämpfen Tumorzellen, ohne gesundes Gewebe zu schädigen. Erste Studienergebnisse sind vielversprechend.




So sieht eine Krebszelle aus
Einige Viren haben die Fähigkeit, gezielt Krebszellen zu befallen. Diese sogenannten onkolytischen Viren lassen sich für eine neue Form der Krebstherapie nutzen, ohne die Patienten zu gefährden, berichten amerikanische und kanadische Mediziner.

Erstmals übertrugen sie genetisch veränderte Pockenviren in den Blutkreislauf von Patienten mit unterschiedlichen Arten von Krebstumoren.
Die Viren drangen tatsächlich nur in die Krebszellen ein, verschonten gesundes Gewebe und lösten keine bedrohlichen Immunreaktionen aus, so dass kaum Nebenwirkungen auftraten. In erster Linie sollte die Studie die Sicherheit des Verfahrens prüfen. Bei den Patienten, die mit der höchsten Virendosis behandelt wurden, war jedoch auch bereits ein deutlicher krebshemmender Effekt nachweisbar, schreiben die Forscher im Fachjournal "Nature".

Viren greifen Tumoren auf verschiedene Weisen an


"Onkolytische Viren sind einzigartig, weil sie Tumoren auf verschiedene Weise angreifen können, nur milde Nebenwirkungen auslösen und leicht zu verändern sind, wenn sie an unterschiedliche Krebsarten angepasst werden sollen", sagt John Bell vom Ottawa Hospital Research Institute. Zusammen mit David Kirn vom Biotech-Unternehmen Jennerex in San Francisco und weiteren Kollegen entwickelte er ein genetisch verändertes Virus mit der Bezeichnung JX-594.




Erste Studien zeigen, dadas Wachstum von Krebszellen wie diesen verlangsamen könnenss ins Blut gebrachte Pockenviren 

Dabei gingen die Forscher von Vaccinia-Viren aus, einem wahrscheinlich aus Kuhpockenviren hervorgegangenen Stamm abgeschwächter Viren, der früher als Lebendimpfstoff zur Pockenschutzimpfung verwendet wurde. Diese Viren haben die natürliche Eigenschaft, sich bevorzugt in Krebszellen zu vermehren. Außerdem eignen sie sich zur intravenösen Verabreichung, da sie der Immunabwehr entgehen. 

Das Virus JX-594 ist mit zwei zusätzlichen Genen ausgestattet, wovon eines an der Zerstörung befallener Krebszellen mitwirkt und das andere der Markierung dient.
In der Studie erhielten 23 Patienten mit Tumoren im fortgeschrittenen Stadium, die nicht mehr auf vorhandene Medikamente ansprachen und bereits Metastasen gebildet hatten, jeweils eine Virus-Infusion. Hierbei wurden unterschiedliche Mengen der Viren übertragen. Zehn Tage später analysierten die Forscher Proben von Tumoren und gesundem Gewebe.

Erste Ergebnisse sind ermutigend


Bei sieben von acht Patienten, die die höchste Dosis erhielten, hatten sich die Viren in den Tumoren vermehrt, nicht aber in den gesunden Zellen. In allen Fällen waren die von den Viren übertragenen Gene in den Krebszellen aktiv. Die stärksten Nebenwirkungen bestanden in leichten bis mäßigen Grippesymptomen, die weniger als einen Tag andauerten. Bei sechs von acht der hoch dosiert behandelten Patienten verlangsamte sich das Tumorwachstum in den folgenden Wochen, bei den anderen war dieser Effekt weniger oder gar nicht nachweisbar.




Entwicklungsstadien des Darmkrebses: Im fortgeschrittenen Stadium dringen immer mehr Krebszellen durch die Darmwand und breiten sich auf Lymphknoten und umliegenden Organe aus.

Im Hinblick auf das frühe Stadium der klinischen Erprobung sei die therapeutische Wirkung sehr ermutigend - zumal die Viren jeweils in nur einer Dosis verabreicht wurden, sagt Bell. Vermutlich wären auch wiederholte Infusionen möglich, ohne dass die Viren durch Antikörper im Blut inaktiviert würden, so die Autoren. 

Der Erfolg der Phase-1-Studie sei die Grundlage für weitere Entwicklungen dieser Form der Virentherapie. So ist geplant, weitere Gene in die Viren einzubauen, die - wenn sie in den Krebszellen eingeschaltet werden - zur Zerstörung von Tumoren beitragen. Da sich die onkolytischen Viren mit dem Blut im gesamten Körper ausbreiten, können sie auch Metastasen aufspüren und zerstören.

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